Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1717633
Carracci, 
Augustin. 
395 
Die Verkündigung. H. 16 Z. 5 L., Br. 12 Z. 
Die ersten Abdrücke sind ohne Namen, die zweiten sind bezeich- 
net: Augustino Crcniona fe. 
Man kennt auch eine Wiederholung dieses Gegenstandes mit der 
wesentlichen Veränderung, dass man hier den heil. Geist in Gestalt 
einer Taube sieht, während im früheren Blatte an dessen Stelle 
das JOSUSlillltl ist. H. 16 Z., Br. 11 Z. 9 L. 
Man kann nicht bestimmen, 0b Augustin diese Wiederholung 
selbst gestochen habe, oder ob sie von einem Anderen herrühre. 
Die Anbetung der Könige, nach H. Samachini. H. 15 Z., Br. 
10 Z. 6 L. 
Dieses Blatt glaubt Bartsch eher dem IÄThomassin, als dem Au- 
gustin beilegen zu müssen; die Zeichnung ist schwach. 
Die Darstellung im Tempel. H. 15 Z. 10 L., Br. 12 Z. 
Wenn dieses Blatt unserm Künstler angehört, so ist es aus des- 
sen früherer Zeit.  
Die liuhe in Aegypten, nach Carraccfs eigener Erfindung. H. 
10 Z. , Br. 8 Z. 
Dieses Blatt ist sehr selten und aus des Künstler erster Zeit. Die 
späteren Abdrücke sind bezeichnet: In Venetia ä Sta. Fosca. 
Dieselbe Darstellung, BERNAHDUS PASSAHUS IN. H. 10 Z., 
Br. 7 Z. il L. Copie nach C. Cort. 
Die 'l'aufe Christi, nach P. Aquilano, mit A. C. bezeichnet. H. 
7 Z., Br. 5 Z. 5 L. 
 Bartsch erkennt hierin Augustins Werk, Mariette aber nicht. 
Die Taufe Christi, nach Annib. Carracei. H. 14 Z. 6 L3, Br. 
10 Z. 6 LJ? 
Aus der ersten Manier des Künstlers und sehr selten. 
Die Geisslung Christi. H. 16 Z- 2 L., Br. 12 Z. 
Die ersten, sehr seltenen Abdrücke, sind vor der Schrift: CON- 
GllEGATA SUNT SUPER lVlE FLAGELLA. TBEN. XXXÜI. 
Die sehr tiiuschende Cupie eines Ungenannten erkennt man da- 
ran, dass die Siiulen nicht mit Ilosetten verziert sind, wie dißSßS 
im Originale der Fall ist. Auch steht hier noch das Wort: Dolo- 
roso 2. In gleicher Griisse. 
Christus am Kreuze zwischen den Schächern, 1580.  Lucae 
Bcrtclli formis. H. 19 Z. 3 L-, Br. 14 Z. 8 L- 
Nach Bartsch gehört dieses Blatt dem Augustin nicht all- 
Die Verhliiruxig, Hora. Ber. For. 1538.  D0. P. F. H, 16 Z., 
Br. 12 Z. 
Dieses Blatt ist mit Freiheit des Stichels, aber so nachlässig be- 
handelt, dass es Bartsch dein Carracei nicht zuschreiben will. Bei 
den zweiten Abdrücken fehlte der Platte oben die rechte Ecke. 
Christus und die Samariterin, 1580. H. 9 Z., Br. 12 Z. 
Die späteren Abdrücke haben die Adresse: Pietro Bertelli for. 
Derselbe Gegenstand, Copie nach C. Cort u. F. Zucchero, wird 
ebenfalls dem Augustin beigelegt. H. 15 Z. 2 L., Br. 17 Z. 
Der Teufel säet Unkraut auf dem Felde. H. 7 Z. 1 L., Br. 
9 Z- 7 L.  
Die ersten Abdrücke von der ganzen Platte sind sehr selten, spä- 
ter wurde die Platte in zwei Stücke zerschnitten. 
Die heil. Jungfrau mit dem Rinde, welches einen Apfel hält. 
AGO. CA. I. Pietro Stefanoni for. H. 5 Z. 8 L., Br. [t Z. 
Dieses ist das einzige geätzte Blatt des Künstlers, und in ersten 
Abdriiclien vor Stefanoufs Adresse. Auf der sehr tiiuschenden C0- 
Pic fehlt der Name CarraccYs. 
I; II
        

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