Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1717479
Garpioni , Julius. 379 
Die Arheit erinnert an die Blätter des Cantarini, den er, nach 
Bartsch, zum Wluster genommen haben dürfte. 
Das vollständige Werk Carpionnfs beläuft sich nach der Angabe 
des erwähnten Schriftstellers (Peintre graveur XX. 177) auf 26 
Blätter, denn das Blatt mit dem Iiinde, welches nach einer Fliege  
liiult, ist nicht von Carpione, wie einige moderne Schriftsteller 
glauben.    
Die Darstellung auf diesen Blättern bestehen ebenfallslln Bac- 
chanalen, Iiintlerspielen u. dgl. Uebrigens wählte er auch heilige 
Gegenstände, sah aber in allen seinen Werken auf den Anstand. 
Seine Gesichter tragen stets den Ausdruck der Gutheit. 
Zu seinen vurziiglichsten Blättern gehören: 
Christus am Oelherg. 1-1. 11 Z. Der Rand unten g L., Br. 8 Z. 
Die ersten Abdrücke sind ohne Namen; die zweiten" haben die 
Adresse: lVIatio Cadorin forma in Padoa, und auf den dritten liest 
man linlis: G. C. Inv. et Sculp. und unten am Rande: Ihm" P. F. 
Cilfull) de Co. Co. Lodolis.   Marcus Pitteri Venetus sculptor 
D. D. D.  
Die heil. Familie nach Cantarini, wo Joseph im Hintergrunde in 
einem Buche liest. Dieses Blatt ist eine Copie nach_ Simon da 
Pesarifs Stich, bezeichnet: Matio Cadorin For. H. 5 Z., Br. 
5 z. 6 L. 
Eine andere heil. Familie, nach demselben Meister, und eben- 
falls Copie, von der Gegenseite: 'Matio Bolzetta For. Pad. H. 
5 Z. 7 L., Br. 4 Z. {i L. 
Die heil. Jungfrau an einem Piedestal liest in einem Buche. Car- 
Pioni Vcäieto fe.  NIatio Cadorin Forma. H. 7 Z. 10 L., Br. 
F; Z. 3   
Die ersten Abdrücke sind ohne Cadoriifs Adresse. 
Die heil. Jungfrauu mit dem Iiinde, welches den kleinen Johan- 
nes segnet. H. 8 Z. 3 L., Br- 5 Z. 8 L. 
Die ersten Abrlriiclie sind vor Cadoriifs Adresse.  
Die heil. Familie, wo ltlaria das Iiind aus der Wiege nimmt, 
und im ohern Theile Gott Vater erscheint. GIUL. CARPIONI 
  Matio Cadorin detto Bulzetta forma. H. 11 Z- 8 L-, 
r. 8 Z.   
Die ersten Abdrücke sind Ohne Adresse Cadorilfs. Bei Weigel 
ist ein Abdruck von diesem Blatle um"; Thlr. 16 gr. ausgeboten. 
St. Magdalena in der Wüste. CARPIONI VEN. FEG.  Matio 
Cadorrin forma in Pad. H. 7 Z. 4 L. Der Rand unten 6 L., 
Br. 5 Z. 2 L.  
 Die ersten Abdrücke sind ohne Cadorin's Adresse.  
St. Hieronymus als Biisser in der Wüste. Giul. Carpioni Ven.- 
MIatio Cadorin detto bolz. For. H. 8 Z. 2 L., Br. 6 Z. 
Venus mit dem Spiegel von Liebesgiittern umgeben. Ein selte- 
nes Blatt, ohne Namen. H. 10 Z. Ö L., Br. V8 Z. 2 L. 
Die vier Elemente vorgestellt unter den mythologischen Figuren 
der Iris, Cybele, einer Najade und der Venus. {t Bl. bezeich- 
net: Giulio Carpioni Ven. H. 3 Z. 10 L., Br. 5 Z. 10 L. 
dumlä Ambach hat diese Blätter sehr geistreich von der Gegen- 
seite copirt, ohne seinen Namen darauf zu setzen. 
Vier Iiinder tanzen nach der Flöte, welche ein Satyr bläst. H. 
4  Br. n Z. a L. 
Vier Kinder von Satyren, welche tanzend verschiedene Instru- 
mente spielen. Ohne Namen. H. 4 Z. 8 L., Br. 15 Z- 
 Die Nleergiitter, 6 numerirte Blätter, welche einen Fries bilden. 
Sie tragen den Namen des Stecliers nicht, aber sie sind nach 
Ä
        

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