Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1717461
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Czn-pi , 
Alessandro. 
Cmpioni , 
Julius. 
hinterlassen. Sein einzig bekannter Schüler, H. Costa, führte zu 
Nlantua Verschiedenes nach seinen Cartuns aus. Lanzi III. 213 d. 
Ausg. Mehrere italienische Schriftsteller erwßilineil dieses Iiiinst- 
lers mit grusseni Lobe, besonders Canani in dem seltenen Werke: 
Museulorum hnmani corpuris picturata dissectio. 
 Carpl, Alessandrv, ein Maler, der um die Drlitte des 16. Jahrhun- 
 derts arbeitete. iVIan kennt keine sicheren Werke von ilnn und auch 
 seine Lehensverhiillnisse sind ilnbekannt. 
Ein Gleiches verhält sich auch mit einem Ferrareser Carpi, der im 
15. Jahrhundert als Zeitgenosse der Cuda und Cotignola lebte. 
Er wird im Catalogo storico dei pittori etc. del Citadella erwähnt. 
CaTPly Jaßüb da, Maler, geb. zu Verona 1685, gest. zu Amster- 
dniu 1T55. Dieser Iiiinstler war ein näbkiirnmling des Hugo du 
Carpi. hani aber jung nach Amsterdam und verlegte sich da an? 
die Malerei. Er malte Historien und Portraite.  
Cornelins Troust zeichnete sein Portrait, das hierauf in die Samm- 
lung des Pluus van Amstel kann, der es aus dem Braamcamffschen 
Gubinete an sich brachte. Der Cnt. von Bramncamp nennt ihn 
einen jüdischen Nluler (joodschen Iiunstschilder) und Iinnstliiindler. 
Einige behaupten nämlich, dass der berühmte Hugo da Carpi 
ans einer Portugiesischen Judenfamilie gestemmt habe. l'un Eyn- 
den (Gesch. der vaderland. Schilderluinst I. 103) erwähnt imch eines 
andern lebeusgrossen Bildnisses von Jacob da Carpi, auf blauem 
Papier von J. de Wit meisterhaft mit der Iireide gezeichnet, und 
weiss gehüllt. 
031'131, Gar! JQSCPII, ein guter Perspektivmaler zu Bologna, der 
 seine iiunst bei D. Santimnd H. Graziani erlernte. Er arbeitete 
in mehreren Städten Italiens mit vielem Lobe und starb 1750 im 
6.1. Jahre. 
0311311161133, ein Portugiesischer Iiuptersteirher aus der zweiten Hälfte 
des vorigen Jahrhunderts. Er stach das Bildniss des Marqnis Puni- 
bal, nach P. Parodi, ein Blatt, dessen auch Fiissly erwähnt. Wir 
konnten die nähern Verhältnisse dieses Künstlers nicht erfahren.  
carplQ, Architekt, der mit Iktinus an der Beschreibung des Par- 
thenon arbeitete. Er scheint auch am 'I'eiupelbau mitgeholtcn zu 
haben. 
Carplnone, Martial, ein geschickter Maler, der die Gemälde des 
Bassano mit so ungemeiner Leichtigkeit eopii-te, dass sie schwer 
von den Originalen zu unterscheiden sind. Er hielt sich um 1690 
zu Clusone 1m Gebiete von Bergamt) auf.  
Carplßlll, JlllIllS, ein Venetianer, lernte bei Vnrotari die Malerei 
und machte sich durch seine-kleinen Bilder einen Namen. Sie 
stellen Bacchanalien, Triumphe,  a. vorl Die besten 
derselben sind in Palliisten von Vicenza und Venedig; die Iiirclien 
besitzen wenig von ihm; denn er hatte für grusse Verhältnisse we- 
niger Sinn, als für kleine. Die Gemälde letzter Art sind imt un- 
gemein viel Geist und Tintenreiz behandelt. Er war ebenfalls ein 
guter Bildnissmaler. Carpiuni starb zu Verona 1674, 63 Jahfe all, 
und hinterliess einen Sohn, Namens Carlo, der dem Vater in al- 
lem gefolgt seyn soll, aber ihn nicht erreichte. Giulio hat auch 
einige Blätter mit geistreichcr und leichter Nadel radirt, und sich 
hierin als verständiger und geschmackvoller Zeichner bewiesen.
        

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