Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1717235
Caragliu  
Giovanni 
Jncopn. 
355 
Irrthnme scheint auch Malpe zu seyn, wenn er von einem Zeichen 
äinsersäiiinstlers spricht, das aus einem in C stehenden B beste- 
ICD so   Q 
Die grosse Schlacht nach Rafael. R. I. IACOBUS. VER. F. 
H. 12 Z. I. L., 131-. 17 Z. 10 L. 
Dieses ist eines von Caragliifs beträehtliehsten Blättern und wurde 
auf Älllitlullßll mit 6  8 'JÜhlr. bezahlt. 
Diogenes vor seinem Fasse, nach Parmesano. H. 10 Z. 3 L., 
Br. 8 Z. (Ilei Speltter 6 Thlr.) 
Die Yerltiindigung, nach Titian. H. 16 Z. 8 L., Br. 12 Z. 8 L. 
(Praun 10 fl. Vlfinltlei- lt Rthlr.) 
Die NIarter St. Peter und Pauls, nach Parmesano. IH. Q Z. Ö L., 
Br. 16 Z. 6 L. Sehr selten. (Spehtcr 7 Bthlr.) 
Der Streit der Musen und Pieriileil in Gegenwart Apollos, nach 
Russe. H. 9 Z., Br. 14 Z. Ein sehr gesuchtes und seltenes 
Blatt. 
Die TH-auung Mariä, nach Parmegiano. H. 17 Z., Br. 8 Z. 6 L. 
(Winlsler 4 llthlr. 12 Gr.) 
Die Liebschaften der Götter, eine Folge von. 15 Bl. H. 6-?  
  10--12 z.  
Unter diesen Blättern sind zwei nach Rosso Ziusserst selten, die 
andern nach Pierin del Vage. Brulliut kennt noch ein Blatt, das 
zu dieser Folge gehört und Venus vorstellt, die den Tod des Ado- 
nis beweint, bezeichnet mit den Buchstaben I A.  
Die fabelhaften Gottheiten mit ihren Attributen, in Nischen. 
Nach ltossds Zeichnung. H. 7 Z. 2-5 L., Br. 4 Z. 
Vasari lobt diese Felge von 20 BL; es ist aber zu bemerken, 
dass die Platten von Villainena retonchirt wurden. Bink hat das 
Werk 15-50 Cupirt; auch von Andern gibt es Cnpien im kleineren 
Massstabe, von der Gegenseite. 
Die Arbeiten des Herlaules, nach Russe. Höhe 7 Z. 10 L., Br. 
6 Z. 7- L. 
Die spätereg AblIlPüClie tragen die Adresse des A. Salamanea. 
(Heller und Joubert.) 
Die Verkündigung, nach Rafael. H. 11 Z. 4 L., Br. -7 Z. 7 L. 
Die Anbetung der Hirten, nach Parmesano. H. 7 Z- 9 L-, Br. 
8 Z. 10 L. 
Man hat von diesem Blatte drei Copien von der Gegenseite, von 
denen zwei von Unbekannten gefertiget wurden, ohne Zeichen. 
Die dritte ist von Mauro Oddi. H. 7 Z. 3 L., Br. 9 Z. 
Die heil. Familie, nach ltatael (Madame au bereeau). H. 10 Z. 
5 L., Br. 8 Z.    
In den ersten Abdrücken ist die Lichtseite der Wiege ganz weiss, 
in den zweiten ist sie mit Strichen gedeckt. Nach dem letzten 
Drucke gibt es eine Copie, auf welcher unten rechts steht: RAPH. 
URS INVENIZ H. 10 Z. 9 L., Br. 18 Z. 
Das Pfingstfest, nach Rafael. 11. g Z. 10 L., Br. 14 Z. 
Dieses Blatt wird für Marc Antons Werk gehalten; Bartsch aber 
glaubt, es gehöre dem Caraglio an. 
Die Liebschaft des Mars mit der Venus, nach Rosscfs Zeichnung. 
H. 15 Z- Ö L., Br- 12 Z. 4 L. Ohne Zeichen. 
Auf der Copie von der Gegenseite liest man; liomae MDLXXV. 
Typis Antonii Lafreri. 
Vulkan iibltrrraseht den Mars bei der Venus. H. 7 Z. g L., Br. 
Z. 5  
Digses freie Stiicli trägt Caraglitfs VNamen nicht, aber es ist 
sicher von ihni, nicht von Boxmsene, wie IIeineche angibt. 
23 V"
        

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