Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1717192
Calaru , 
Donlnnico. 
Caputi, 
Franz. 
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 der eine, fra Giusto, ein nützliches Wferk (Slliiß arginature 
C 0 schrieb. 
Ein Domenico Caprzi gab schon 1590 ein ähnliches heraus.  
CaPPa, Domenico und Gabriel, Vater und Sohn, waren zwei 
geschickte Bildhauer in Holz. Der erstere begann 1590 die Verzie- 
rung der Chorsitze in S. Sigisniontlo zu Cremona, und Gabriel 
' vollendete die Arbeit. Des Letzteren erwähnt eine Inschrift an ei- 
nem der Stiihle bei der Sakristei, Gab. Capra a Creniona F. A. D. 
1605, lautend.  
Caprini, oder Caprinazzi,  lllarco, genannt de] 1; uspgii, 
Maler von Civita-Castellana, lernte bei dem Ritter Benefiale, und 
malte verschiedene Historien für Iiirclien und Private. Er blühte 
um 1750.   
 Capfiüli, AlipTandt-T; Iiiipferstecher von Trient, arbeitete zu Rom 
um 1580 und stach im Gcschinaclte des Augustin Carracci mehrere. 
Portraite und historische Gegenstände. Von ihm sind die Bildnisse 
der hundert Helden, (rittrati di cento capitani illustri) ron 1596, 
ferner Blätter nach Ziicchero: 
Das Abendmahl des Herrn, ein Denkmal des damals gesunkenen 
 Geschmackes der römischen Schule. 
Die Himmelfahrt Maria, meisterhaft gestochen. 
Jesus erweckt den Sohn der Wittwe zu Naiin. 
DielBekehrung der heil. Magdalena, ein vorzügliches Blatt.  
Caprioli arbeitete auch nach andern Meistern. Seine Blätter sind 
mit einem Monograinme oder mit den Initialen A. C. bezeichnet. 
Caprioli, Franz, Maler von Reggio, arbeitete um 1482 und starb 
1505. Seine VVerlae gleichen denen des Francia so viel", dass man 
beider Gemiilde mit einander verwlechsclte. Dieses ist für ihn hin- 
reichendes Lob, denn Francia verdient eine Stelle unter den trefflich-I 
sten Meistern. In Beggio sollen noch Arbeiten von Cayrioli seyn- 
GHPUGiIIOj unter diesem Namen versteht man den Cosmus Piazla 
und zuweilen auch den Bernhard Strozzi.   
,CaPugnano, Giovannino da, aus dem Bolognesischen, ein" ßaiier, 
 der sich einbildete, er sei Maler, dessen grösste Geschicklichkeit 
aber darin bestand, Kreuze f-'iii' die Eckgebiiuile zu _-machen und 
Schranken zu firnissen. Er malte Landschaften in Leimtlirbeii, wo 
in ungeheuern Missverhiiltnissen die Häuser kleiner als die IYIZcn- 
schen diese kleiner als die Sehaafe, und diese noch kleiner als die 
v"1' M "asi 31' h" 
oge waren. an zeigt in en amm ungen ooenas nocr ei- 
nige Proben dieses Narren, der übrigens nur denn Carracci" den 
Vorrang in der Kunst zugestand. Er lebte zur Zeit dieser Kunst- 
ler und in beständiger Eifersucht mit ihnen. 5- 116i MfllVaSiü H- 
122 Melireres.   
caPurus FPQHCBSCO, Maler von Genua, der zu Modena für den 
Hof und die Bürger viel malte. Er arbeitete jedoch auch _zu Rom,  
Neapel und Parma, und machte sich durch seine Bilder mit halben 
Figuren am meisten bekannt. Sie sind im Geschmacke Spagnolet- 
tifs gemalt, in der Zeichnung und Composition aber gleichen sie 
denen seines Meisters Fiasella. Oedentliches sieht man von ghin 
wenig. Er lebte um den Anfang des 17 Jahrhunderts und star in 
jungen Jahren.  
Cäpllti, Franz, Miniaturmaler zu Neapel, lernte bei J. B. Bossi
        

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