Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1717161
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Capieux, 
Johann 
Stephan. 
Capitelli, 
B erna-u-dino. 
und Pastell, geb. zu LYPII, Schülerin der Mdine. Yineent. Sie ver- 
fertiete von 1800-1814 eine _rosse Anzahl Wer H), worunter cie 
lüirtiiaite der Schauspielerin Iillars, des Bildhauers Hondun, der 
Damen St. F01 und de Pallieres zu den vorziiglichsten gehören. Iin 
Jahre 181-]! sah man von ihr noch eine llygiea. Gabe-t. 
CGPiCIIX, Johann Stephan, Maler und Kupferstecher zu Leipzig, 
geb. zu Schwedt an der Oder 1748, gest. 1815. Erlernte anfangs die 
lYIalerlauns-t bei J. G. Wagner zu Hamburg,unternahm hierauf einige 
lleisen und arbeitete bei verschiedenen Malern. Iin Jahre 1:769 
trat er zu Leipzig in die Werltstatte des durch seine Iedervieh- 
stiieke bekannten Fassauers, und malte bei diesem, wiihrendzivei 
Jahren,"Landschaften, Jagden und Ilisturieil auf Tapeten, verfer- 
tigte dabei aber immer kleine Stal-Teleibilder und cupirte Landschaf- 
ten. Im Jahre 1771 begann er Medicin zu stiidiren und anatomi- 
sche und naturhistorische Gegenstände zu zeichnen, gab nebenbei 
Unterricht iin Zeichnen und versuchte sich 177.5 mit gutem Erfolge 
in der bliuplißfätßtil]ßflillllSlf. Seine crsteirAi-beiten dieser Gattung 
Waren die Imiipfer zii dem von Gebaner lll llalle verleeteil Natur- 
furseher und ven dieser Zeit an arbeitete er die Abbddtingeil in 
den XVerlien mehrerer Gelehrten. Im Jahre 1732 wvard er als Uni- 
versitäts Zeichenrneister angenommen, und von dieser Zeit im zeich- 
nete, malte, stach und illniniiiirte er nur naturhisturisclie Gegen- 
stände. Besonders ausgezeichnet war er in Darstellung der Insekten. 
Capile, Johann (19, wird bei Fiissli als lläarineinalei" angeliilirt. 
Dieser Iiiinstler ist wahrscheinlich Eine Person init J. v. Cepelle. 
capltßlll, BGPIIEITClIHO, Maler und Iiupferstecher, von Sieiia, lernte 
die lWIalei-ei bei A. Casolani und trat dann nach dessen Tod in die 
Schule des R. lVIanetti, machte sich aber besonders als Iiiiplbrste- 
eher bekannt. Man hat von seiner ll-Iantllverschäerlenä SLliCliC, s1u- 
wolil nach ei enen Cuin ositionen a s nae i li-cnn cn lV eistern, ( ie 
geinciniglicli iiadirt und Lhiit dein Grabstiehe] überarbeitet sind. ßDie 
Blätter sind mit dem Namen des Iiiinstlers oder iiiit den Initialen 
B. C. F. bezeichnet, in einer rauben Manici: gefertiget, aber ver- 
dienstlich in der Zeichnung. 
Huber lässt diesen Künstler um 1617 das TÄCMÜEP Welt 91'511- 
Clißll, was irrig ist, denn er arbeitete SCliun 1623 und noch 10.37. 
Von seinen Blättern, deren Bartsch XX. p. 153 fT- 43 llßäüllrelbll, 
erwähnen wir: 
Luth mit seinen Töchtern, nach H. Manetti. 11. 7 Z. 2 L., Br. 
8 Z. L. 
Der kleine Jesus zwischen {ler heil. Jlunglrcliu mit;  Joseph in 
einem Zimmer. Nilülilättlü  nach ( emsc. )C11 .t eis er, 1 eii er 
Öfter zur Nachbildung wählte. Oval; Durchmesser der Höhe 
Ö Z., jener der Breite 8 Z.     
Die Vermählung der heil. Catharina, nach Ciirreggio; nicht die 
beste unter den in Iiiililer gestochenen VVJCLlCldIOlllDgBU die- 
ses Geiniililcs. H. 6 Z. 10 L., Br- 6 Z- 8,14- 
Maria betet das liind in der Wiege an, wiilirentl iie zwei Eneel 
mit Blumen belariinzen, nach P. da Curtona. l. 7 Z. 8 in, 
Br. 5 Z. 7 L. 
Das Leben des heil. Bernhard von Sienzi, 12 IlL, nach B. Ma- 
netti. H. 6 Z. 9 L., Br. 10 Z.  
St. Anton von Padiia betet das Jesuslaind an, in einer Einfas- 
sang, welche die Wunder des Ileiligeil darstellt, 1657- H- 14 Z- 
  
Dieses Blatt soll selten seyn.
        

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