Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1717148
346 
Capcl, 
Henrielte. 
Capclli , 
Johann 
Anton. 
Capel, Hennette, s, H, Ford, 
Capella, SCIPIO, Maler in Oel und Miniatur zu Neapel, eopirte 
die Gemälde seines Lehrers Solimexia sehr täuschend, so dass man 
viele dieser Nachahmungen für Original hielt und sie als solchelver- 
lsattfte. In eigenen Compositionen leistete er nichts Lobenswerthes 
und daher verdient 01' nur als Copist Beachtung. Lebte um 17:10. 
Scipio ist vielleicht der Vater oder Bruder des Franz Capella, den 
man unter Piazettz-fs Schüler zählt. Franz war 1766 Mitglied der 
Acadeinie zu Venedig. 
Capellan, AINLOII, Zeichner und Iiupferstecher, geb. zu Verona 
 um 1740, einer von VVagners guten Schülern, der viel in Venedig 
und Rum arbeitete. Von ihm ist der griisste Theil der Portraite in 
 Bottarfs Ausgabe des Vasari, die 1760 zu Rom erschien. Auch zu 
der Schola italiea von G. Hamilton hat er verschiedene Blätter ge- 
liefert, wie: w 
die Vertreibung der ersten Menschen aus dem Paradiese und die 
Schöpfung deHEva, nach Mich. Angele; qu. fol.  
die Verlobung St. Catharinens, nach (Jorreggio; fol. 
und eine Ruhe in Aegypten, nach Baruccio.; fol. 
Ausserdeni kennt man von ihm: 
das Portrait lYIich. Angeltfs; ful. 
die Zeiehensehule, nach Dom. Majotto; qu. 4. 
Diana und Endyrniou, nach demselben; qu.  
Apollo und Daphne, nach lYIajotto; qu.  
ein antikes Mosaik; gr. (In. fol. 
den Porticus der Villa Albani, nach Fr. Panini, in derselben Grösse; 
eine Madonna mit dem Iiinde, nach Rafael; 
St. Johannes, nach demselben, u. s. w. 
Capellan lebte noch um 1310. 
03133113 Üder Üapßl,  V-g Zeichner, der um 1610 lebte. Du- 
vet und Beauvarlet haben nach ihm ein Paar Blätter gestochen, und 
er selbst wahrscheinlich zwei WVinterlanilscliaften sehr zart radirt, 
denn sie sind nur mit: J. v; Capelle bezeichnet. 
Seine Zeichnungen sind in Iireicle und Tuseh. Eine Flussansicht 
ist bei Weigel um g Thlr. ausgeboten. S. J. de Capile. 
Capelletti, FGIIX, ein Maler zu Verona, der im ersten Decennium 
des vorigen Jahrhunderts lebte. Er malte für verschiedene liirchen 
der bezeichneten Stadt. 
Gapßlll, FPEIIIZ, Maler von Modena, angeblich ein unmittelbarer 
Schüler Correggids, aber doch wenigstens aus seiner Schule. 
Er arbeitetelgeulz in der Manier dieses grosscn INIeisers, wie sich 
aus dem heil. Sebastian zu Sassuolo, der ganz dem Dresdner Bilde 
dieses Namens ähnlich ist, ersehen lässt. Zwei Gemälde Capellfs 
wurden für würdig gehalten, dem Iiaiser liudulph II. zum Geschenke 
überschickt zu werden. Nach Tiraboschi liess sich Capelli nach 
Correggids Tod in Bologna nieder und starb in jungen Jahren, 
was aber unrichtig ist, denn er lebte noch 1568, im vorgerückten 
Alter. Vergl. Fiorillo II. 521. 
Capelh, Johann AIIIIOII, ein Maler, der nach Guarienti 166i, 
nach Ticozzi aber 1699 zu Brescia geboren wurde, und die An- 
fangsgründe der Iiunst im Vaterlande erlernte. Hierauf besuchte 
er in Bologna die Schule des Pasinelli und zuletzt übte er sich zu 
Rom bei Baciccio. Nach seiner Rückkehr ins Vaterland erhielt
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.