Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1717094
Cantarini , 
Simon. 
341 
Die heil. Familie, wo die heil. Jungfrau, nach rechts gewendet, 
mit dem liinde im Vorgruntle am Fuss eines Baumes sitzt, und. 
linhs Elisabeth neben St. Joseph, zwischen beiden steht Johan- 
nes. H. {L Z. 10 L., Br. Ö Z. Q L. 
Dieses Blatt hat Pesarese noch einmal von der Gegenseite gesto- 
chen , aber mit Veränderung. Unten in der Mitte liest man: G. lie- 
nus in. et fee., und rechts: J. Rubillart ex. H. ÄZ. Ö L., Br. ZZ. 
Die ersten Abdrücke sind ohne (iuido's Namen. 
Die heil. Familie, wo die heil. Jungfrau mit dem Kindc unter 
einem Baume sitzt. Sie hiilt ein Buch in der Linken, und 
auch Joseph hat ein solches in der rechten Hand. H. 6 Z. 1 
L., Br. 8 Z-  II- 
Das SChCi(lVv'DSSCl' ist hier nicht genug durchgetlrtingen und alle 
Abdriiclie sind grau. Die schlechte Copie ist bezeichnet: Simone 
(jantai-ini In. et Fee"  Gio. Jacoino liossi _f0rxnis liomae alla Pace. 
In der Grösse des Originals. 
liinc heil. Familie, bezeichnet: S. C. da Pesaro fc. II. 4 Z. 10 L., 
B. 5 Z. 1 L. 
Dieselbe Vorstellung und ebenso bezeichnet. H. ÄLZ. , Br. 5 Z. 2L. 
Eine ähnliche Darstellung, ebenfalls mit S. C. da Pesaro fe. be- 
zeichnet. l-l. 1; Z. 9 L., Br. 5 Z. 
Die heil. Jungfrau mit dem Iiinde und St. Johann, im Grunde 
der heil. Joseph. II. 4 Z. 8 L. , Br. 5 Z. lt L. 
Cantarini hat dieses Blatt wiederholt mit unbedeutenden Verlin- 
dcrungen. blau unterscheidet dieses an einem "Blatte des Baumes, 
den man im (Erunile durch eine Oeilnuilg zwischen der ÄNIaner und. 
dem Piedestal einer Säule sieht. S. Bartsch 1. c. pl. II. lig. 4. Ei- 
nige glauben, dass Guido lleni diese Wiederholung gefßrtiget, 
und dass Pesarese das Blatt nur copirt habe. Auch Bartsch ist ge- 
neigt, dieser hIeinung beizutreten, weniger derjenigen, nach wel- 
eher das obige Blatt nur ein retouelnrter Abdruck des letzteren 
seyn soll. Dieses ist mit dem ubigclrin gleicher (jriisse. 1 
Die heil. Jungfrau mit dem liinde in einer Glorie. S. C. da Pe- 
SEIKO  n. 5 z. 51., m. Ii Z. s L.  
Die ersten Abdrücke sind vor dem Namen des Pesarese. 
Die heil. Jungfrau mit dem liinde, n elehes einen Vogel am Fa- 
den hült. 11. 7 Z. 9 L., Br- 5  5 L- 
Dieses Blatt verriith ganz Guidds Manier, so dass letzterer die 
Zeichnung gcfcrtigct haben dürfte. 
Die heil. Jungfrau mit dem liinde auf einer Wollte. Ohne Zei- 
chen. H. [l Z- 8 L., B1". 5 Z- 
Dic lircrlztragilng. 1-1. 4 Z. Ö L., Br. 7 Z. I)! L. 
Die sehr tiiusehendc CUPlC erkennt man an den horizontalen Stri- 
chen über dem liopfc des Ileilandes. Sie ist 4 Z. 3 L. hoch, 
u. 7 Z. 1 L. breit. 
Die Krönung der heil. Jungfrau. ll. 7 Z. 3 L., Br. 5 Z. 2 L. 
Es gibt von diesem Blatte eine sehr tiiuseheude Collie, so dass 
liiuige glauben, sie riihre von Pesarese selbst her, obwohl es nicht 
wahrscheinlich ist. dass ein liiinstlcr von solchem liange Zug für 
Zug sein eignes NVerlt eopirt hnbe.,_ Sie ist in gleicher l-löhe mit dem 
Originale, aber um 2 L. schmäler. K 
Der hleine Johannes in der Wüste. Ohne Zeichen. H. 3 Z. 8 L., 
Br. 5 Z. 4 L. 
St. JohClHllCS in der YViiste, auf einem Steine sitzend. H. 6 Z. 5 
L., Br. Ö Z- 2 L-   
St. Sebastian mit Pfeilen durchbohrt. l-l. 7 Z. 2 L., Bin [t Z. 9 L. 
Die sehr tliuschende Uopie ist nur 7 Z. hoch. Die feinere Un- 
terscheidung: s. Bartsch 1. n. pi. II. fig. (i.
        

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