Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1717083
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Canlnrin i , 
Simo n . 
Adam und Eva essen von der verbotenen Frucht. H. 7 Z. 5 L-, 
Br. Ö Z. 5 L. 
Jupiter, Neptun und Pluto übergeben ihre Kronen dem VVappeil 
des Cardinals Borghese, welches man am llimmel mit Genien 
umgeben erblickt. II. 11 Z. 5 L., Br. 16 Z. 
Dieses Blatt, welches man liilschlich für das "Quos Ego" ange- 
geben, ist eines der schönsten von Cantarini, und es hat lange fiir 
Guido Reni's VVerlt gegolten. Man hat davon dreierlei Abdrücke. 
Auf den ersten findet sich unten rechts ein Elephaut in einem Car- 
touehe, der auf der zweiten ausgelalopft ist. Der dritte Druck zeigt 
weder den Elephanten noch den Cartouche, und solche Abdrücke 
haben die Liebhaber oft theuer bezahlt, weil man sie für erste 
hielt. 
Die Ruhe in Aegyptcn, wo Joseph dem Iiinde Früchte reicht. 
H. 11 Z. der Rand 5 L., Br. 7 Z. 
lVIan hat von diesem Blatte zweierlei Abdrücke. Die ersten sind 
nur geiitzt und man kennt sie leicht, weil der Unterleib des 171x1- 
gels, welcher die Palmziveige erfasst, nicht beschattet ist, was auch 
mit dem Rücken und dem linken Schenkel des liindes der Fall ist. 
iAuch fehlen die horizontalen Taillen ober- und unterhalb dervbei- 
den Engel. In den zv-reiten Jäbdriiclaen sieht man die Schatten und 
die mit dem Stichel naehgeholfenen Stellen. Unten am Rande liest 
man: G. Renus in. et lee., cibgleich das Blatt dem Guido nicht an- 
gehöret. 
Die Ruhe in Aegypten, wo die lYIadonna dem Iiinde die Brust 
reicht. Rechts sieht man St. Joseph sitzend, wie er sich auf 
'den linken Arm stiitixt. ll. 7 Z. 9 L., lir. 6 Z. f; L. 
Die ersten Abdrücke sind ohne Gnidds Namen; bei den späte- 
ren liest man die fälschlich beigesetzte Inschrift: G. Renus in. 
et fee.  
Die Ruhe in Aegypten, wo die heil. Jungfrau am Fusse zweier 
Bäume sitzt, mit dem ruhenden Iiinde auf dem Schoosse. Au 
ihrer Seite sitzt Joseph. H. 5 Z. 8 L., Br. 7 Z. 5 L. 
Man hat von diesem lilatte eine Copie, welche 1venigei' Geiibte 
fiir das Original nehmen konnten. In der (Iopie l-ehlen die klei- 
nen Striche unterhalb des Daumens der linken Hand des hl. Joseph, 
was im Original nicht der Fall ist. 
Die Ruhe in Aegypten, wo die heil. Jungfrau auf der Erde sitzt 
und dem liinde auf dem Schuosse mit der linken Hand eine 
Frucht reicht. Weiter entfernt zur Rechten sitzt Joseph am 
Fusse eines Baumes und betrachtet zwei Engel, welche Datteln 
sammeln. H. 8 Z. 2  Br. 6 Z. 2 L.  
In einer andern Ruhe in Aegypten sitzt die Madonna init dem 
Iiinde am Boden und scheint es in die Arme zu drücken, 
während St. Joseph, rechts auf der Erde sitzend, sich auf den 
linken Arm stützt und einen Stock in der Rechten hiilt. H. Ö Z. 
.6 L-, Br. 9 Z. Q L. 
Die Üopie erkennt man an den Wolken über dem Kopfe der hl. 
Jungfrau. S. Bartsch XIX. pl. I. fig. 2. Sie ist in der Griisse des 
Originals und mit Einsicht gefertiget. 
Die Ruhe in Aegypteil, wo St. Joseph unter einem Baume sitzt 
und in einem Buche liest. H. 5 Z., Br. lt Z. 9 L.  
 Dieses Blatt ist leicht geätzt, und in jedem Abdrucke sind die 
Bäulue der Ferne zwischen der heil. Jungfrau und St. Joseph, und 
die hinter demselben schwach und unvollendet, weil das Scheid- 
wasser nicht gehörig angegriffen.  
Eine siebente Ruhe in Aegyliten mit dem schlafenden St. Joseph 
ist in einem Octogon dargestellt. I1. 5 Z., Dr. f; Z. 7 L.
        

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