Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1716793
Campaglmola , 
DOIIIBIIiCO- 
Campagnola , 
Giulio. 
311 
Iiind auf dem Rücken in einer VViege, der andere ein solches 
auf der Schulter trägt. Rechts bezeichnet: DNICS. 
Die Landschaft mit dem Weibe mit Früchten. Ohne Zeichen; so 
wie das vorhergehende Blatt nach Campagnolak Zeichnung ge- 
fertiget. H. 13 Z. 9 L., Br. 18 Z. 6 L.  
Der Preiliger Johannes, von Boldrini in Holz geschnitten. 
Die heil. Familie unter einer Baumgruppe. mit dem Namen des 
Künstlers und der Jahrzalil 1517. H. 11 Z. 10 L., Br. IÖ Z. ÖL. 
Christus heilt die Kranken, bezeichnet: 
DO.  
 CAP. 
1511 
H. 3 Z. 1L., B125 Z. 10 L. 
Diese drei Blätter fehlen bei Burtsch. 
Üampagnßla, GlrülanlOs ein WIaler von Padua, den Vasari unter 
Squarciunrfs Schüler zählt. Dieser Künstler lebte im 15ten Jahr- 
hunderte, aber man weiss von seinen künstlerischen Leistungen 
nichts Bestimmtes. 
Cilmpßgnola, GlllllO , nach Bzirtsch Vater, nach Andern Vetter oder 
Bruder des vorhergehenden, liupferstecher mit dem Grabstichel und 
der Bunze, der die Iiunst, wie man nach Zani glaubt, nur als 
Liebhaber trieb. Er ist 1481 zu Padua geboren, und daher der 
Name Antenoreus, wvas soviel als Paduanus bedeutet. Man hält ihn 
für den Erfinder der Bunzeixmanier, eine Iiunst, die gewöhnlich 
dem Lutina zugeschrieben wird. Wenigstens kennt man von ihm 
ein Blatt, Johannes den Täufer vorstelleud, das eines der ersten 
dieser Art ist. Das Todesjalir Giulids ist unbekannt. 
Bartsch XIII. p. 370 Ff. beschreibt acht Blätter von diesem Iiiinstler. 
Die Geburt Christi, ein Blatt, auf welchem mm! im Hintergrunde 
auch noch die drei Könige zu Pferde sieht. H. 10 Z., Br. 
8 Z. 3 L. 
Dieses Stück eignet Bartsch unserm Künstler zu, weil am Fen- 
sterladen eines Hauses die Buchstaben F. J. CA. stehen, was nach 
Bartsch: Fecit Julius Campagnola bedeutet. Ottlcy (Hist. of engm- 
ving etc. II. 767 will die Nleinung des bezeichneten Schriftstel ers 
nicht theilen, sondern hält das Blatt von einem ältern Meister der 
Padunnischen Schule gefertiget, der, nach seinem Styl zu urtheilen, 
ein Schüler des Sqixarcione war. Ottley legt dieses Blett dem Hie- 
ronymus Campagnola bei, dem Vater des Giulio. Brulliot, dict. des 
monogr. I. 186., dem es auffallend ist, dass Bartsch und Ottley des 
Monogrammes nicht erwähnen, welches sich auf dem Blatte befindet. 
hält dasselbe nur für einen retouchirten Aladruclä des Meisters mit 
der Heuschrecke (nmitre ä 1a sauterelle), denn. man sieht dieses 
Thier zu den Fiissen der heil. Jungfrau, ebenso gestaltet, wie auf 
dem Blatte mit der heil. Familie, die auch Dürer, Israel von Me- 
chen, Marc-Anton und ein Unbekannter gestochen haben. 
Christus und die Samariterin, theils in Bunzenmanier, theils mit 
dem Stichel gefertiget. H. 5 Z., Br. 6 Z. Q L. 
St. Johann der Täufer. Julius Campagnola F. - Appresso Ni- 
colo Nelli in Venetia. H. 12 Z. 8 L., Br. 8 Z. 9 L. 
Dieses Blatt, dessen wir schon oben erwähnt haben, ist von der 
Gegenseite nach dem Originale des H. Mozetto copirt, nur mit an- 
derm Grunde. Galt bei Frauenholz 6 fl. 6 kr. 
Saturn sitzend, mit einem Tuche bekleidet, das ihm bis an die 
Schenkel reicht: Iulius Campagnola Antenoreus F. H. 5 Z. U 
L. , ßr. 5 Z.
        

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