Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1716584
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Callet, 
Felix. 
Cnlliaratcs. 
ler die schwere Aufgabe "zu bestehen, den neuen Forderungen der 
Kunst und dem Vergleiche niit ähnlichen Darstellungen französi- 
scher Könige zu genügen. Callet hatte zwar über Iligaud lteinen 
Sieg davon getragen, aber doch ward sein Prachtgemälde Lud- 
wigs XVI. dem Ludwigs XIV. riihmlieh an die Seite gestellt. Ma- 
ler und Stecher hatten hier Bühmliches geleistet, denn auch Ber- 
ViC'S Blatt Stellt dem Meisterstüche Drevet's nicht nach. 
Cüllßli; Felix; Architekt zu Paris, wo er 1791 geboren wurde. Ei- 
bildete- sich in der Schule des Delespine, und trug 1318 den zwei- 
ten grossen Preis der Architektur beim Concurse des Instituts da- 
von. Ein Jahr später erhielt er den ersten grossen Preis, und nun 
fing er nach Rom, um seine künstlerische Bildung zu vollenden. 
"Iier führte er für die k. Akademie der schönen Iiünste den Plan 
zur Herstellung des Forums Pompci aus. Er ist auch einer der 
Herausgeber der Architecture italienne etc. Paris 1827. 
Callet hiilt eine Architektur-Schule. 
Gallet! APQHOCIOT; Historienmaler und Bruder des Vorhergehen- 
den, hat bereits mehrere Bilder geliefert, von denen einige im 
Salon zu sehen irvaren. Im Jahre 1827 wurde ihm eine Medaille 
zu Theil. 
Callwri- s. Cagliari. 
6311135; ein alter griechischer Maler, dessen Vaterland und Zeitalter 
unbekannt sind. Seiner erwähnt Luzian, aber der Name scheint 
erdichtet zu seyn. Von einem Bildhauer dieses Namens weiss man 
eben nicht mehr. Sillig Cat. artif. 
0311135, ein Architekt, dessen Vitruv erwähnt. Er war aus Arados 
gebürtig, zur Zeit des Deinetrius Poliorcetes in Blüthe, und _be- 
sonclers durch seine Maschinen berühmt. Die Ilhodier setzten ihn 
Sogar ihrem Baumeister Diognetus vor, weil er im Stande traf, 
bei der Belagerung des Demetrius, vermittelst einer Maschine die 
Sturmthiirme über die Mauer zu ziehen. Dieses gelang ihm 1e- 
(loch nur bei kleineren, denn den grossen Thurm, welchen De- 
nietrius errichtete, konnte er nicht lieben, und damit war auch 
das Vertrauen der Rhodier gesunken. Diognetns befreite sie V01! 
der Gefahr dieses Thurnis, und so musste Callias wieder weichen. 
Gaiiißles; ein Bildhauer von Megara, der Sohn des Tlieocosmns, 
fertigte die Statue des Diagoras, der Ol. 79- 1- (464 V. fllir.) 1m 
Faustkampfe zu Olympia gesiegt hatte. Er machte auch die Statue 
des Gnatlion, der im jugendlichen Faustkampleitresiegt hatte , und 
nach Plinius stellte er auch Philosophen dar. Muller setzt die Le- 
benszeit dieses Künstlers Ol. 100, Sillig Ol. 95- l 
Ein anderer Callicles, der Maler war, lebte veriiiuthlicli zur Zeit 
Alexander's des Grossen, weil ihn Plinius und Varro mit Antiphi- 
lus und Euphranor erwähnen. Dieser Iiünstlei- war in kleinen 
Gemälden gut, doch erreichte er Euphranor nicht. 
Callicrates, ein griechischer Architekt, der mit Ictinus am Parthe- 
non baute und Antheil an der langen Mauer hatte. Er bliilite 
Ol. 80. oder 85. 
Callierates, ein lacediiiiionischer Bildhauer, der sich durch ganz 
lilelllß Arbeiten auszeichnete. Seine elfenbeineiien Figuren waren 
so klein, dass man einige Theile mit blassen Augen nicht unter- 
scheiden keimte. Ein von ihm verlertigter eiserner Wagen konnte 
        

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