Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1716402
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Caffä, 
Daniel. 
Cagliari (Calliari) , 
Paul , 
ETC. 
Caüiä, Daniel, Portrait- und Landschaftsmaler zu Leipzig, geb. zu 
[HEU-in 1750, war bis in sein 52. Jahr Schreiber und Diener, em- 
pfand aber schon fruher einen unwiderstehlichen Trieb zur Male- 
rei. Ohne alle Unterstutzuimg begab er sich nach Dresden, fand 
dort an Casnnowl einen Lehrer, an GraFF einen Rathgeber und 
bildete sich so zu einen der ersten Pastellmaler unsers Jahrhun- 
derts, Seine Gemälde, die in Portraiten in natürlicher und halber 
Grösse und in Iiniestücken und Familiengruiypen bestehen, haben 
vor den meisten Pastellbilclern den Vorzug, dass sie mit haltbaren 
Farben gemacht sind. Viele derselben zierten bis 1814 die Kunst- 
ausstellungen. Im folgenden Jahre starb der Künstler.  
C356, Daniel Ferdinapä, _Sohn des obigen, wuyde 1793 zu Leip- 
zig geboren und gbeniallä 111 der Malercl unternehmt. Er zeich- 
net sich als Porlraxtlnalcr H]. Oel und Pastell aus. 
Caflieri, JOllüYln 381'101), ein mittelmiissiger Bildhauer, der um 
"ÜÖO in Paris arbeitete. Er verfertigte neben mehreren Büsten und 
Statuen das Grabmal des 1775 Vor QußbCQ gßfälleneil Generals 
 Montgomery, das die vereinigten Staaten errichten liessen. Dide- 
rot, essai sur la peinture 576, spricht genngschätzig von diesem 
Künstler, namentlich von den Büsten Lulli's und Rameaifs und 
von einem Triton, in dem er Aehnlichkeit mit einem 395355311911 
findet.  
Catiieri war Professor-adjunctus der Akademie zu Paris. 
Cagliari (Gallien), Paul, genannt  Maler, 
äehgiililgferona  EBKVäIP SClÄllCP Eeiäesl Vatersä 
es ic iauers eine , un seines einis, nt. a ia e, un 
schon seine ersten Versuche gaben glänzende Hoffnung, aber deii- 
noch ward er in den ersten Jahren in seiner Vaterstadt nicht 
ävßglflltßtql sob dass   SCEICEGIbC zu verlassäiTi gezwungen 
, unc u er ein tr  ermo nur eine a onna zwi- 
schen zwei heiligen Frauen und vvenigeantlere Erstlinge seines 
grossen GCISIBS hinterliess. ltilehi" als seine Vaterstadt, erkannte 
deillßlardinäl Goiizlagäadats lißlilüfllälß Tßilleänt des ällllfiäelllllitlflätlefä! 
un  iess iin naci an im ein ac en. ier ina te ao 0 in zwei 
verschiedenen Coinpositionen die Versuchung des heiLAntonius, zwei 
Gemälde, die ihm allein schon die Oberhand über seine Nebenbuli- 
ler sieherten. In Venedig arbeitete er mit den besten Künstlern 
um die Wette, erhieit iiher seine Nebenbuhler die Oberhand und 
gründete seinen Ruf, selbst neben Tintoretto und Titiau. Letzte- 
 rer erliannte auch_sein Talent, und empfahl ihn unter den Ma- 
lern, welche die Bibliothek St. Marco schmücken sollten. Cagliari 
trug den Preis davon, und der Senat belohnte ihn mit einer gol- 
denen Iiette: Besondern Ruf erwarb er sich durch den Plafond 
der Sakristei von St. Sebastian, und das Wohlgefallen der Mön- 
611110 ginlg so weilt, dass äe blesehlossen, ihre ganze Kirche durch 
i n ma en zu assen. in eurzer Aufenthalt in seiner Vaterstadt 
gab ihm jetzt auch Gelegenheit, ein Monument seiner liunst zu 
hinterlassen. Es war das Gemälde, welches er für das Refelitir- 
 rium von St. Nazaro malte und Jesus bei Simon darstellte. Hier- 
auf tsetiäte _er zu VenledIrglseinedArbeiten  St. [Sebgstiano fort, und 
zeige arm so vie a eiit, ass er se st cie ifersucht seiner 
Lehrer erregte. Die ersten dortigen Arbeiten geben indess nur 
die ersten Iieiine seines Styls in den Iiöpfen, den mannigfaltigen 
Gewändern und Bewegungen kund; übrigens war sein Pinsel noch
        

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