Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1716228
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Butay, 
Johann 
Butteri , 
Grio 
Maria. 
des Lancino Curzio, welches aus dem Iiloster S. Max-eo in die 
Gallerie der Brera kam. Eine besondere Erwähnung verdienen 
die 12 historischen Basrcliefs am Monument des Gaston de Foix, 
die mit unvergleichlicher Feinheit und Zartheit ausgeführt sind. 
In Cicognarzfs Storia della scultura II, Tab. 76 und 79 sind zwei 
Werke von Bambaja abgebildet: jenes in der Capella della Presen- 
tazione im Mailänder Dome und das Grabmal des Lancino Curzio. 
Butay, Johann BaPtlSt, Geschichts- und Landschaftsmaler, geb. 
zu Pau 1760, und daselbst noch 1855 lebend. Zu den vorzüglich- 
sten Arbeiten dieses Iiiinstler gehören: die Kuppel der Jakobsliirche 
zu Pan, das Portrait des Generals Harispe, zwei Ansichten des 
Schlosses von Pan, im Besitze des Herzogs von Angouleme, und 
zwei andere der östlichen Pyrenäen im Besitze der Herzogin. Vier 
grosse Ansichten der Umgegend von Pau vor-fertigte er iiir den Kö- 
nig von Schweden, und erhielt dafür 1822 den Wasa-Orden. Er 
malte mehrere Ansichten von Pau und verschiedener Schlösser. 
Butay ist Professor des k. Collegiums und der Zeichenschule zu 
Pau. Gabet. l 
BUIIBPWGCR, Friedrich, ein talentvoller Künstler, lernte die Ma- 
lerei zu Berlin unter Iiolbe, und hatte bereits eine lobenswerthe 
Stufe erreicht, als er durch die Erlangung des grossen Preises in 
den Stand gesetzt wurde, nach Paris zu gehen, um bei De la Roche 
sein Studien fortzusetzen. Er malte anfangs nur Bilder von klei- 
nem Umfange, und entlehntesseiile Darstellungen aus der Geschichte 
des griechischen Alterthulns oder aus dem alten Testamente, war 
immer genial, und zeigte wohlgeordnete Composition und beson- 
dere Correktheit in der Zeichnung. Weniger glücklich war er frii- 
her im Colorite. 
Im Jahre 1854 brachte er ein ergreifendes Gemälde zur Ausstel- 
lung, wie die Rachegöttinnen den Orestes verfolgen. Die ganze 
Anordnung des Bildes, die Gruppirung und Haltung der Haupt- 
massen zeugen von hohem Talente. Auch die Harmonie der Far- 
ben ist vortrefflich, ungeachtet der Lebendigkeit. Das Lob schö- 
ner Harmonie und einer tleissigen Vollendung verdient auch sein 
rosses Gemälde des Orestes, dem die Erinnyen den Leichnam der 
älytemnestra voriiberfiihren. Dieses Bild malte der Künstler 1835. 
Blltl, Hlppülylih, odci (Buzio wie ihn Ticozzi nennt), ein geschick- 
ter Bildhauer von Vigiu, der weniger dem verdorbenen Geschmack: 
seines Zeitalters huldigte. Von seiner Hand sieht man in Rom vor- 
treffliche Werke, worunter die Basreliefs in der Kapelle Pauls V. 
in S. Maria Maggiorc gehören. Er starb 1654 im 72 Jahre. 
Bull, Ludwig, ein Florentiner, lernte die Malerei bei Santo di 
Titi, wurde ein guter Zeichner, heiterer Colorist und geschickt in 
der Wahl schöner Gegenstände; er erreichte aber den Meister in 
der Tiefe der Erfindung und in der Composition nicht. Zuwei- 
len nur hat er etwas Rohes und Hartes , und vertreibt das Both 
nicht genug. Man lernt ihn auf der Gallerie zu Florenz kennen, 
wo sein figurenreiches Bild der Wunder mit den Broden ist. Er 
blühte um 1590. Lanzil. 182 d. Ausg. 
Andere Gemälde dieses schätzbaren Künstlers sind in den Hir- 
chen zu Florenz. 
Blltllßri, Gio- Maria, (nach Ticozzi Butori), 
Maler, Schüler von A. Bronzino und Gehülfb 
ein flurentinischer 
Vasarfs. Man fin-
        

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