Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1716175
Busch, 
Ü eorg 
Paul. 
lhlschetto. 
249 
und begleitete Lliesen als Gehiilfe nach Turin. Später arbeitete er 
Vieles in hlailand für verschiedene Kirchen und erlangte hier snl- 
chen Ruf. dass er zum Professor cler Wlalerei ernannt wurde, in 
welcher Eigenschaft er gute Schüler luilclete. Seine Bilder erinnern 
an den Styl der Nuvulune. 
Ein älterer Iiünstler dieses Namens, Gabriu Busca, War im 
15. Jahrhundert als Architekt des Domes zu Mailantl angestellt. 
BllSCll, GGOTg P3111, ein Iitlpferstecher zu Berlin, der von 1713 
an, eine Menge schlechter Bildnisse gestochen hat. C. F. Blesen- 
dorf war sein Lehrer, der ihm bei seinem ersten Stiche, dem Bild- 
nisse des G. C. Garlieps von der Mühlen, das um vieles besser 
als seine übrigen Stiche ist, geholfen zu haben scheint. 
Der berühmte G. F. Schmidt war sein Schüler, aber dieser stach 
schon als Anfänger unter Busclfs Namen Bildnisse, die der Mlei- 
ster zu machen unfähig war. Diese Portraite sind sehr selten und 
die vorziiglichsten darunter: 
J. G". Natimann, 1737; fol. 
Die Bildnisse des Königs, der Königin, der Kronprinzessin, des 
Fürsten von Dessau u. A.; in fol. 
Busch starb im hohen Alter im Friedrichshospital. , 
BIISCh, 10113171" ChVISÜÜPh; Historienmaler, geb. zu Braunschweig 
1705, lernte bei seinem Vater, einem gewöhnlichen Portruitmaler. 
und bei D. C. Andre ans Mitau. Er reiste in Holland und Engs 
land, arbeitete nach seiner Zuriiclshunft in Hamburg und Hanno- 
ver, und ward Inspektor der Bildergallerie zu Salzdahlutn. Busch 
malte Vieles im Geschmack des G. Dow und Ostade; seine Arbeiten 
haben aber, weil er zu viel Firniss gebrauchte, sehr gelitten, oder 
sie sind zerrissen.  
Er hat auch eine Sammlung von 28 kleinen Blättern nach Rem- 
brandt geiitzt, worunter 8 historische und 20 Iiiipfe _,sind. 
BüSCll, Bildhauer aus Mecklenburg -Schwerin, arbeitete mehrere 
Jahre in lloxn und starb auch daselbst 1821 in grosser Diirftigltcit. 
Seine trefflichen Copien von Antiken, Bnsreliefs und einige wohl- 
gleichende Bildnisse erwarben ihln Beifall, aber doch konnte sich 
der geschickte Iiiinstler nicht so viel erwerben, um ein sorgen- 
freies Leben zu geniessen. Er hatte den Titel eines Mecklenbur- 
gischen Hofbildhauers.  
BUSClI, Belledllit, ein trcfflicher Zeichner zu "Utrecht, wo er 175d 
geboren wurde. Er hatte heinen Lehrer, und brachte es dennoch 
in seinem Fache, besonders in Federzeichnungen, zu einem hohen 
Grad von Vollkommenheit. Er zeichnete Landschaften mit Staffage 
u. A. Zu Gröningen lebte er mehrere Jahre als geachteter Zei- 
chenlehrer; sein Todesjahrist uns aber unbekannt. 
 Sein ältester Sohn, Johann Caspar, lernte die Zeichenkunst bei 
G- 119 San und gibt ebenfalls Unterricht. Der andere, Hermann 
Franz, ist Offizier, und im Zeichnen mit der Feder sehr erfahren. 
Maß Sah von ihm einige schöne historische Zeichnungen. "Van 
Eynden und van der Willigen etc. III. 66. 
BUSCh, ein jetztlebender Genremaler zu Düsseldorf, der sich durch 
gelungene Bilder dem kunstliebenden Publikum bereits bekannt 
gemacht. Er scheint noch ein junger Iiiinstler zu seyn. 
BUSClIGUIO , ein berühmter Architekt des eilften Jßhrhunderts, der in 
Dulichium, da: einst einen Theil des Reiches des Ulysses" aus-
        

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