Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1715610
Buffi. 
Augustin- 
Bnginriiino . 
293 
auch 
zahlreichen Purlraiiexx 
um: z 
einige Historie-n von grosser Dimension. 
Eudorns und Velleda. 
Den Tod lleinriclfs lll., 181d. 
Einen Zug ehelicher Tugend, 181g, im Schlosse zu Fontainebleau. 
Einen Zug kindlicher Liebe, 183.1. 
St. Mnrtha bei ihrem sterbenden Bruder, im Hospiz zu Cluny, 
1827- 
Buffet erhielt eine erste und eine zweite lWedaille. Gabet. 
Bulfl, ein alter italienischer Bildhauer, dessen Basreliefs auf der Riiclt- 
seite der blauer des Hanptaltares im Dome zu Mailand bemer- 
ltensurerth sind. 
Bllgalltl , JOlIaUU Franz, ein Iiupfersteeher zu Mailand um 1683. 
Er arbeitete nach Correggio, F. Bianchi, A. Besucci u. a. 
Bugianß, Bildhauer, der unter BruneleschPs Schüler gezählt wird. 
Von ihm ist die Büste, die man noch auf dem. Grabe des Meisters 
sieht. 
Dieser liiinstler lebte um   
Bugiardino . Guliano, Historienlnaler zu Florenz, geb. 1481, gest. 
1556. Dieser liiinsller wird von Vasari als Mitschüler des Buona- 
rotti, als Gehiilfe Jtlhertinellfs und als Colorist einiger Bilder des 
Frate beschrieben. Dabei nennt er ihn albern, das Bild genügsa- 
mer Armuth und breiten Lobsprechei- seiner Marlonnen, und hat 
somit den Nlenschen geschildert, aber das Verdienst des Malers 
nicht gehörig geschützt. Dieses beweiset die Verachtung, womit er 
von dem Mairtyrthuin der heil. Catharina in S. Maria Novella 
spricht, einem Bilde, welches Bottari bewundernswerth nannte, 
nicht nur wegen der Soldaten, welche Buonarotti, da der gute 
Mann das Bild nicht fertig hekonnneix konnte, mit Iiohle zeich- 
nete, Giulianu aber nachher malte, sondern auch im Uebrigen. 
Die Gemälde dieses liiinstlers zeigen den Nachahmer Leonardo du 
Vinci's, und einen höchst fleissigen Iiiinstler. Nach VasarPslAti- 
gabe malte er sehr langsam, denn er copirte die griissten_lVIei_stei' 
mit unendlichem Fleisse und grüsster Genauigkeit. Er scheint nicht 
viel Erfindung gehabt zu haben, so wie er auch nicht einem Style 
treu blieb, und bald ivon diesem, bald von jenem Meister Gedan- 
ken nahm. Wegen seiner treuen Anhänglichlteit an das Vorbild, 
war er auch im Portraite ausgezeichnet, besonders aber trefflich als 
Colorist.  
In Bologna wird in der Stephanskische ein heil. Johannes von 
diesem Iiimstler geschätzt. In Florenz malte er viele [Vladunnen 
und heil. Familien, welche man vielleicht an der Farbenvertrei- 
billig, an den plumpen, schwerlälligen, wie an Wagenballten auf- 
gehängten Miinneru, an den zuweilen ohne Noth zum Schmerz 
Veflß enen Miiulern erkennen kann.  
Vieäeieht sind auch diejenigen Bilder von diesem Künstler, die 
man P1 Bologna mit der Unterschrift: Jul. Flor. bezeichnet Iiuclet. 
119111) 1- 114 d. Ausg. Fiorillo I. 582 nennt diesen Künstler einen 
gemeinen Maler, den aber Michel-Angelo begünstigte, und schätzt 
das Gemälde der heil. Catharina nur dessweveim, weil einige Figu- 
ren von Michel-Angelo gezeichnet sind. fiorillo scheint mit Va- 
Sari den Bugiardino zu gering zu schätzen. 
Buglardlno: AllgüStln, genannt Ubaldino , Bildhauer zu Flo- 
renz, Schüler Llaccixlfs, verfertigto mehrere schöne VYerhe, vierun- 
Naglcfs Künstler-Lax. II. Bd. 13
        

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