Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1715516
Brypotlepel 
o der 
Potlepel. 
Buch, 
Franz, 
m 
Aesculapius mit der Hygiea befand sich auf der Burg zu Megara. 
Hoehgeschätzt war der Apollo zu Daphne bei Antiuchia, der nach 
Cedrenus zur Zeit des Iiaisers Julian durch den Blitz wwarbranntß- 
seyu soll. 
Bryaxis war ein treFflicher Meister, was daraus hervorgeht, dass 
man einst zweifelte, ob die Statuen des Apollo und des Jupiter ihm 
oder dem Phidias zuzuschreiben seien.  
Clemens von Alexandrien erwähnt noch eines andern Bryaxis, 
der auf Befehl des Sesostris die Statue des Osiris fertigte. Dieses 
ist wahrscheinlich nur Fabel, wie Sillig glaubt. 
Brypotlßpßl Üde? Pßtlepel; Beiname des J. Jordaens. 
Bfyßr, Heinrlßh Qder NlCOlÜUS, ein englischer Künstler, stach 
nach Angelika Kaufmann, Beynolds u. a. Zwei Blätter von ihm: 
Bacchus und Ariadne, und Mars mit der Venus vom Vulkan ent- 
deckt, sind ohne Namen des Wlalers. Diese-r Künstler starb in den 
letzten Jahren des verwichenen Jahrhunderts. 
Bryggemann, Hans. s. Bpiigggmann,  
Escher, Carl, Architekt und Lithograph zu Wien. Er gab im 
Denkmals alterthümlicher Baukunst in Mähren heraus. Seine li- 
thographirten Blätter zeichnen sich durch Pünktlichkeit und Bein- 
heit der Zeichnung aus. 
Buache, Plllllpp, Zeichner und Geograph, geb. zu Paris 1700, 
gest. 1773. Er hatte sich bereits in derZeichenkunst ausgezeich- 
net, und auch in der Architektur erwartete ihn ein erster Preis, 
als ihn der Geograph Delisle an sich zog, um sich seiner Hülfe 
zu bedienen. Von nun an blieb die Geographie sein Hauptfach, 
und zuletzt wurde er erster Geograph des Iiünigs, nachdem ihn 
schon früher die Akademie der VVissenschaftexi unter die Zahl ih- 
rer lNIitglieder aufgenommen hatte. 
Buache ist besonders durch sein Systöme de gcographie physique 
et naturelle bekannt, das nur theilweise wahr ist, und lange ei- 
nen nachtheiligen Einfluss auf die Chartenzeichner übte. lYIan hat 
ferner von ihm einen Atlas physique von 17571, der aus 20 Blät- 
tern besteht, aber man findet darin die Charte nicht, welche 
die Parallele der Flüsse des ganzen Erdreiches enthält, eines der 
geistreichsten Werke von Buache, das nothwendig ist, um sein 
System zu verstehen. Man findet sie in der Histotre de Pacadärnie 
des sciences 1753, S. 587, pl. XXIV. Buache schrieb auch rneiv 
rere Memoiren in Bezug auf seinen Atlas, und andere geographi- 
sche Abhandlungen, die sich neben einigen seiner Charten in den 
Denkschriften der Akademie befinden. Er gab auch eine grossu 
Anzahl von Delisle's Charten mit Veränderungen heraus. Letzterer 
war der Schwiegervater unsers Geographen. 
Bubbs G- i Bildhauer zu London, verfertigte die Sculpturen an dem 
neuen Zollhause, und ein Basrelief für die Fronte des k. Thea- 
ters 1821. Unter seinen Statuen erwähnt man eine Nymphe, welche 
 in das Bad geht, 1331. Auch mehrere ähnliche Büsten sind von 
seiner Hund gemeisselt. Dieser Künstler arbeitet mit vieler An- 
muth und Zartheit.  
Bußh, FTQDZ; Maler in Ulm, von welchem sich einige Handzeiclv 
nungen aus dzn Jahren 1542  68 im Prautfschen Cabinet beiäßj 
den. Vielleicht ist von diesem Künstler auch das gute Gemild!
        

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