Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1715503
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B133 
Johann 
Theodor 
Brya xis. 
nach bekannten Iiupferstichen arbeitete, sind von l-iennern eben 
so sehr, als die Originale geschätzt. Er und sein Bruder Israel 
leisteten dem Vater bei seinen grussen Unternehmungen wichtige 
Dienste. Seine Werke sind mit I.  Bry, mit dem Taufnamen, 
oder mit einem Nlonogranxine bezeichnet. Zu den besten gehören: 
Das Iiirehweihfest, nach H. S. Behaxn, und die Fontaine, Alte 
jung zu machen, nach demselben, zßlätter; H. 5 Z. 10 L., 
Br. 10 Z. 4 L. 
Triumph des Bacchus, nach J. Romanus; H. 4 Z. 4 L., Br. 
10 Z. 5 L. 
Der venetianische Ball, oder die Hochzeit des Antenor, nach 
dem Iinplerstich des H. Golzius, rund in 4. 
Das goldene Zeitalter, nach A. Bloeniaert und dem liupferstiche 
des Nik. de Bruyn, 1038, rund in i. Selten. 
Vier Landschaften, und die vier Elemente. 
Ein Soldaten-Zug nach alter Art gekleidet, ein kleiner Fries, 
und eine gleiche Vorstellung iuit vielen Gefangenen, in niim- 
licher Grösse, vermuthlich beide nach 'l'itian. Das letztere 
Blatt wvird auch der Triumph des Todes genannt. 
Prosceniuin vitae humae etc. zu einem Stannn- und VVappen- 
biichleiu, gestochen von J. Th. de Bry zu Frankfurt 1027, 
'21; Blätter in d. 
Der Vater hatte schon 1597 ein Stainm- und Wappenbiichlein 
in 21 Blättern herausgegeben. 
1m Jahre 1570 gab 01' ein grusscs Alphabet im französischen Ge- 
schmack heraus, und einige lllodelle zu römischen Charakteren, 
in  Im Jahre 1595 erschien bei den (iebriitlcrn de llry: Nova 
alphabeti elfictio histuriis ad siugulas litteras correspondentibtis etc. 
Fol. 
Bry, Jühann lSNlCl (lC, Bruder J. Theodork, arbeitete mit seinem 
Vater und Bruder, steht aber beiden nach. Hiisgen, der seinen 
Tod um 1611 setzt, kennt nur zwei Blätter von ihm, die er selbst 
verfertigte, als: 
Sancti conjugii encomiuin,  
Mars, der die Venus lieblsoset, nach B. Spranger, Fol. 
Auch an diesen Blättern soll sein Bruder, Johann Theodor, mit- 
gearbeitet haben. 
Die vier Elemente, welche unter männlichen Figuren vorvestellt, 
und mit Ju. Th. A. Jo. Is. de B. excudebat bezeichnet sind, Jiat ein 
anonymer Meister gefertiget. 
Bryantlmne. ein irliindischer Maler, der sich 1827 zu Rom aufhielt. 
Er arbeitete 12 Jahre an einem liirehenhilcle, das eine Erscheinun" 
darstellt, welche den heil. Joseph bewog, mit der Madonna und 
dem Jesuskincle nach Aegypten zu flüchten. Das Gemälde ist nicht 
in allen Theilen zu loben. 
Bfyaxls, ein Bildner von Athen, jüngerer Zeitgenosse des Scopas, 
mit welchem und mit Timothetls und Leochnris er an dem berühm- 
ten Mausoleum arbeitete. Letzteres wurde (Axnalthea III. 256) Ol- 
107. 1. oder 352 v. Ch. begonnen, aber der Iiiinstler arbeitete noch 
312 n. Ch. n. in hohem Alter. Zu dieser Zeit verfertigte er das 
Erzbild des Seleucus, wahrscheinlich des Königs von Syrien, der 
1 in dem bezeichneten Jahre mit Ptolemiius den Demetrius besiegte- 
Bryaxis lebte also nach dem Tode Alexander's des GTOSSOI]. 
Plinius erwähnt von diesem Künstler fünf colossale Göttergebildß, 
die zu Rhodus gesehen wurden, einen eher-neu Aesculapius, eill 
Marmorbild des Liber Pater, WGlChBS_ZU Gnidus stand, und eilt
        

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