Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1715448
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Bruno , 
Antonio. 
Brusca , 
Girolamo. 
BPl-IIIÜ, AUÜOUIO, ein Modeneser, angeblich Schüler und Nacheifr 
rer Correggicfs. Er kommt diesem lYIeister hinsichtlich der An- 
muth, der Verkiirzungexi und der breiten Lichter wohl nahe,  isl 
aber weit unrichtiger. Die Lebensverhältnisse dieses Künstlers sind 
unbekannt; man weiss nur, dass er um 1530 gelebt habe. 
Bruno, Franz. S_ Bruni. 
Bruno d1 Giovannl. S. Giovanni. 
Brunon oder Brunoxm, Federigo ,1 Maler von Gubbio, Schii- 
ler F. DamianPs, malte Historien im Geschmache der Venetianer. 
mit starkem Farbenauftrag. Er liebte fremdartige Trachten, zog 
aber im Uebrigen die Natur fleissig zu Ratbc. Lebte um 1600- 
Lanzi I. 427. d. Ausg.  
Brllnüt, ein jetzt lebender Bildhauer zu Paris, zeichnet sich vorzüg- 
lich durch Thierbilduxig aus; so formte er nach der Natur den 
Kopf des Pferdes, des Hundes und des Löwen für die Zeichen: 
schule ab. Mehrmalen stellte er das Pferd dar; auch eine Reiter- 
statue Napoleon's und Heinriclfs IV. verfcrtigte er. 
Brunsbcrg (Braunsberg), Helnrlßll, beriihmterBaumeister von 
Stettin, vollendete 1401 den neuen Anbau der Kirche der heil. Ca- 
tharina zu Brandenburg, eines der wichtigsten Prachtgebiiude des 
Mittelalters. Ueber die Zeit der Erbauung der Iiirche herrscht 
grosse Dunkelheit. 
Brunschwenler oder Brunscliwiller, J. H., ein Maler, aus der 
Grafschaft Thurgau gebiirtig, machte sich schon um 1780 zu Zürich 
und an andern Orten der Schweiz durch wohlgleichende Bildnisse 
bekannt, die er sowohl in Oel als in Pastell malte. 
Einige dieser Portraite wurden auch gestochen. Die näheren 
Verhältnisse dieses Iiiinstlers kennen wir nicht. 
BPUSB, DOIIICIHOO und AIlgßlO, liupferstecher zu Mailand, sta- 
chen die Platten zu den Fabbriche antiche di Pioma, disegnate ß 
publicate da Franc. Turconi; Milano 1827- Von Angeln sind die 
Tafeln in dem Werke: Vaso grecu, rivenuto in Atene fra le ruine 
de] Partenone, gr. qu. Fol. 
Im Jahre 1828 wurde Dum. Brusa's schöne Zeichnung eines bron- 
zenen Thores mit Basreliefs gekrönt.  
Brusäl-IS P9 ein Iiupferstecher, von dem Marolles 4 Blätter besass. 
Man kennt ihn weiter nicht. 
Brusaferro, Girolamo, ein Venediger, lernte die Malerei bei Nils. 
Bambini, und zierte mit seinen Werken Kirchen und Palläste. Er 
ahmte auch Ricci's Styl nach, und gelangte zu einer ausserordeut- 
liehen Fertigkeit, brachte es aber nicht zum guten Coloristeu, 
denn seine Färbung ist zu schwach. Geschiclater war er in Ver- 
theilung von Licht und Schatten. In Ruvigo sind einige Bilder 
Voll ihm, die keine hohe Meinung von seiner Iiunst geben. Er 
starb 1760. 
  . 
Brusasorcl- s. Dum. Ricci. 
BPIISOQ, GlrQlamÜ, Historienmaler von Savona, bildete sich zu 
Rom unter Mengs und Battoni, und erlangte einen bedeutenden 
Ruf unter den Künstlern seines Vatcrlandes. Seine Gemälde sind 
zahlreich, und unLer diesen bewundern die Renner besonders die
        

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