Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1715424
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Brnni 
etC-ß 
Franz. 
Brunichc 
etc- 2 
Peter. 
Die vier Jahreszeiten; kl. Pol. 
Eine Folge von 'I'hieren; in kl. Pol. 
Ein junger Held nebst einer jungen Frau, nach Huber vielleicl 
Numa und die Nymphe Egerizi, auf einem Wagen von zwö 
Pferden "gezogen. Ein seltenes Stück, nach B. Manetti; g 
qu. F0]. 
Brunl oder Bruno: Franz; Maler und Iiupferiitzer, geb. 1 
Porto lVIaurizio 1Ö-fl8, gest. zu Genua H25. Er war Pietro da C01 
{one's Schiller, von zweifelhaftem Hufe, wie Lanzi sagt, III. 25. 
d. Ausg- In seiner Heimath sind Altarbilder von ihm in Pietro 
Weise, aber ungleich in der Iiunst, wenn nicht die schwächere 
Arbeiten mit Unrecht ihm zugeschrieben werden. 
Füssly fiiht diesen Künstler" unter Bruno und Bruni zweimal au 
und sagt unter Letzterem, dass dieser um 1060 geboren sei. l 
diesem Falle könnte er den Pietro nicht mehr zum Meister gehal 
haben. Nach Ticozzi ist dieser Iiiinstler erst 1680 geboren, um 
1758 zu (Jenua gestorben, so dass man fast glauben möchte, es s 
hier von zwei Iiüilstlern gleiches Namens die Rede, die beide vu 
Porto Maurizio gebiirtig waren, wenn nicht Ticozzi im Irrthum is 
Bruni hat auch einige Blätter geiitzl; neben andern eine gros: 
Himmelfahrt der IVIaria, nach Guido lieni. 
Brum, LUCIQ, ein Maler, der vielleicht zu Vicenza arbeitete. In 1 
Jacopo dieser Stadt sah Lanzi ein kleines Bild mit der Vermählung 
der heiLIiathai-ina, 1585 gemalt, welches viel aus den-Zeit der bCSSBYJ 
Meister hat. Der erwähnte Schriftsteller entriss diesen Iiünstler au 
der Vergessenheit, er konnte aber nichts Näheres über ihn erfahre: 
Brunl, F rledrlch Ilarl, ein Niederländer, kam 1690 nach Miin 
 chen, und erhielt da den Titel eines churfürstlichen Kammerdit 
ners und Iloünalers. Näheres ist über ihn nicht bekannt. 
Brunl: Fidele, Maler und Iiupferstecher, ein Busse, bildete sic 
auf der Akademie der schönen Iiiinste zu St. Pelersbur , und gin 
später nach Rom, wo er schon liinver als zehn Jahre leiht. Er ma 
häufig Seenen aus der russischen äeschichte, die in der Compos 
tion oft sehr gesucht und gezwungen sind. Auch in der Zeicl 
nung ist er nicht ganz correkt, glücklicher jedoch im Colori 
worin man des Studium der venezianischen Schule erkennt. 
 Dieser Künstler, der auch mehrere seiner Compositionen radii 
hat, ist Mitglied der Akademie von St. Luca zu Rom. 
BTl-llll- S. auch Bruno. 
Brumas, A-, ein englischer Maler um 1780- Er malte Landschafte 
mit Geist und Iiraft, und stach auch einige Blätter in Kupfer, di 
er in Farben abdruckte. ' 
Brumche oder Brünniclle, Peter, Historien- und Bildnissmale 
zu Copenhagen, ein Künstler in der zweiten Hiilfte des vorige" 
Jahrln, der sich einen rühmlichen Namen gemacht hatte. Er stuclirl 
auf der Akademie seiner Vaterstadt, erhielt 1'764. die grosse golden 
Medaille, und ging dann nach Rom, um durch das Studium nac 
den besten Werken der Kunst seine künstlerische Bildung z 
vollenden. 
Bruniehe malte schöne historische Stücke und auch einzelne Fi 
guren, die merkwürdige Charaktere in passender Umgebung vor 
sinnlichen, und hinterliess auch einige Copien berühmter YVerla 
der Milerei. Unter diesen rühmte man bei seiner Anwesenheit i. 
Rom besonders eine Fortuna nach Guido Reni.
        

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