Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1715412
Bruneri , 
ßmgelo. 
Bruni 
etcmv 
Horaz. 
173 
seine Copicn nach guten Meistern berühmt. Vorzüglich gut ahmte 
er die Werke des Paul Veronese nach. Um 1715 arbeitete er zu 
Cremona.  
Brüllen; Angßlß. Bildhauer von Turin, ein junger Künstler, der 
durch seine Werke zu den schönsten Erwartungen berechtiget. Er 
verweilte einige Jahre in Rom unter Thorwaldsen, und machte un-  
ter der Leitung dieses nordischen Phidias reissende Fortschrittte, 
und daher wurden ihm auch Preise zu Theil. 
Bruneri gehört zu den bessern piemontesischen Künstlern, die 
sich in der römischen Schule gebildet. Seine YVerke, in Büsten, 
Statuen und Grabdenlunälern bestehend, verdienen alles Lob, das 
er sich noch in höherem Grade erwerben kann, wenn er sich an 
strengere Principien gewöhnt, und die vrussexl Muster zur Richt- 
schnur nimmt. Antologia di Firenze,  C. 125. 
Brllnßttl, Cüjßtall, ein Ornameutenmaler aus der Lombardie, der 
sich um 1750 zu Paris einen Namen machte. Hier malte er in der 
Kapelle der Findelkixider die Architektur und die Verzierungen, 
und fertigte eine gleiche Arbeit an den Treppen des Lust- 
schlosses Bellevue und des Ilötels Soubise, wo er durch seine ge- 
malten Figuren, Säulen, Masken und andern Zierrathen das Auge 
täuschte, da man sie für Basreliefs ansieht.  
Fessard hat die Ornamente der erwähnten Iiapelle gestochen, und 
Vivares 12 andere. 
Brunettl, Horaz_ S. Bfllnl. 
Brllnetti, SGlJBSUEIII, Maler zu Bologna, lernte bei L. Massari, 
und diente diesem seiner schönen Gestalt wegen oft zum Modelle". 
Nach dem Tode des Meisters wurde er unter die Zöglinge Guido 
BenPs aufgenommen, und erlangte eine solche Geschicklichkeit 
im Zeichnen, dass seine Handrisse nach grossen Meistern selbst" 
erfahrne Kenner tauschten. Auch in seinen Malereien verdient er 
das Lob eines der besten Schüler von Guido. 
Brunetti starb 1649 in einem Alter von 50 Jahren. 
Bnllll, DOIIIBIIIOO, Architekturmaler, der 1591 zu Brescia geboren 
wurde. Er war ein Schüler des Tomaso Sandrini, und erlangte 
den Ruf eines der vorzüglichsten Künstlers seines Faches. Es ent- 
stand zwischen Schüler und Meister sogar eine Eifersucht, indem 
man dem Letzteren nicht entschieden den Vorzug einräumen wollte. 
In Brescia sind Arbeiten von beiden, und zu gleicher Zeit aus- 
geführt.  
Domenico erreichte ein Alter von 75 Jahren. 
Bfllnl, Hieronymus, ein berühmter neapolitanischer Schlachten- 
nialer um 1670, Schüler von Bourguignon. Die Lebensverhältnisse 
dieses Künstlers sind unbekannt.  
Brllfll, 3110i! Brunetti und Brun, Horaz, Iiupferstecher, geb. 
zu Sißlla um 163o.' Er arbeitete zu Bom mit dem Grabstichel im 
Styl des F. de Polly, und gehört unter die wenigen italienischen 
Stecher, die blos den Grabstichel gebraucht haben. Seine Blätter 
sind nach mehreren italienischen Meistern, besonders nach An- 
dreas Lillio und Pintilio Manetti gestochen; auch hat er verschie- 
dene nach eigener Zeichnung gefertiget. Zu seinen besten Wer- 
ken gehören:  
Der verschwcndcrische Sohn, der die Schweine hütet; "M. F01. 
Das goldene Zeitalter; 1d. Fol. 
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.