Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1715361
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Bruu , 
Augustin 
Brun , 
IIipPOIYt 
sen, Historien und in unsittlichcxi Gegenständen. Heinecke ver- 
zeichnet einige derselben. 
BPUXI, AUgUSUH 13; ein Maler zu Cöln in der ersten Hälfte 
des 17. Jahrhunderts. Die IASlJOIISVCFlIilllHlSSO dieses liiinstlers sind 
unbekannt, obgleich er zu den besten seiner Zeit gehört, sowohl 
im historischen als im Portrait-I-"achc. Er verfertigte zwischen 1662 
und 6.1 (las berühmte Jabachische Grab-Gemälde zu Cöln, das sich 
jetzt in der Vvohnung des Eberhart van Grontc, eines Sprösslings 
'enes Geschlechtes, befindet. Giithe hat dieses Gemälde in seinem 
lWerke: Wahrheit und Dichtung, beschrieben. 
Nach diesem Iiiinstler hat Frans Brun einige Bildnisse gestochen, 
denn es ist laaum anzunehmen, dass hier von zwei liiinstlern die- 
ses Nalnens die Rede sei. Man kennt diesen Fruns nicht näher. 
aber vermuthlich ist er der jüngere Bruder oder der Sohn unsers 
Künstlers, der ebenfalls in (Älöln gelebt hat. Heinecke nennt jenen 
I{upferstechci' auch Brun junior. 
J. Hoogenberg und Geele haben nach einem Ciilner Augustin 
Braun oder Brun, der aller Wahrscheinlichlseit nach mit unserm 
liiizistler Eine Person ist, eine Folge aus der Geschichte des ver- 
schwenderischen Sohnes gestochen. Man kennt auch noch eine 
Folge von vier Blättern aus der Geschichte des 'l'obias, von denen 
eines mit: Au. br. in. bezeichnet ist. Diese Blätter sind ohne 
Namen des Stechers, sie tragen nnr die Adresse Uvcrlafs. 
Brun, FraTlS, ein Iiupferstecher, dessen Lebensverhältnisse unbe- 
kannt sind. Er stach verschiedene Blätter nach Alzenbach, Sandaert, 
Aug. Brun u. a. Die meisten dieser Blätter bestehen in Bildnis- 
sen; darunter ist das FilmlliellSlilßli des Prinzen Friedrich Heinrich 
von Nassau-Oranicn, das Bilduiss des Grafen von Aremberg, jenes 
des Theologen Abr. Calovius u. s. w. 
S. auch Augustin le Brun. 
Brun, Jakob, ein unbekannter Iiupferstecher, von Welchem Hei- 
necke ein Blatt kennt, welches das Grabmal des Grafen Otto von 
Salms mit Fi uren vorstellt. Es ist mit: "Jakob Brun Calcogra- 
phus" bezeichnet. 
Brun, E3115, ein Theologe, übte 1723 zu Bergen die Historien- 
malerei, und malte für die dasige. Iiirche ein Altarblatt, das alles 
Lob Verdient. 
BPUII, JOhann Jaküb; königlich dänischer Cabinetsnmler, malte 
Schlösser und Prospekte, und gab 1701 eine Sammlung (lcrselbcix 
heraus, die HansöQuist in Iinpler gestochen hat. VVeimvich liun- 
sten-Historie S. 1 9. 
Brun, Thümaä, Architelätur- und Dekorationsmaler zu Copenhn- 
en, erhielt 1765 die Goldene Medaille der Akademie und reiste 
I? f 'n's Ausland uiii sich in der Malerei r lll n 
ierau l  , ' zu vervo wmmnc  
Er malte vieles für Schaubiihnen und starb 179g in der bezeichne- 
ten Stadt. 
Brun, HlPPOlyl; I8, Maler zu Paris, verfertiget Landschaften 
mit historischer Staffagel und Interioren. Man erwähnt: Hcrkules 
und Omphnle, 1317, und denselben in Omphales Armen schlafend, 
132.1; Diogenes mit der Laterne; die Todesstrafe einer Vestalin; 
das Bad der Nymphen; das nächtliche Gebet an Amor; die innere 
Ansicht des Coliscums. Gabet.
        

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