Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713792
Boissieu , 
Johann 
Jakob 
Boitard, 
Ludwig Peter. 
I1 
Die grosse Brücke in einer reichen Landschaft. 
Man kennt auch einen Aetzdruck vor dem Himmel. Der 
fausendste ist schon sehr schwach. 
Eine Landschaft mit einem Flusse, und der Staffage eines Land- 
manns, der zwei Iiiihe vor sich hertreibt. 
Die ersten vollendeten Abdrücke sind vor der Adresse des 
Franenholz; auch hat man einige Aetzabdriicke. 
Ansicht des Einganges zu Lyon. 
In den reinen Aetzabdriicken ist der Himmel nicht vollendet 
und auch die Berge sind kaum zu unterscheiden. 
Ansicht des Grabmals des Cecilius Metella. 
Man hat Abdrücke vor der Schrift und den VVnlTen. 
Eine Landschaft mit einem Flusse, an dessen Ufer ein Mann, 
welcher zeichnet, und ein solcher mitLesen beschäftiget sitzt, 1796. 
Man hat davon einen sehr zarten und geistreichen Aetzabdruck. 
Eine reiche italienische Landschaft mit einem Flusse und einem 
Wagen mit Reisenden, der über die Brücke zu fahren im Be- 
grille ist, 1795.  
Die Abdrücke vor der trockenen Nadel sind sehr selten. 
Eine Landschaft mit einem Flusse, 1772. Fouquicres delineavit. 
Sehr selten. 
Der Stier, nach linystlael, 1772. 
Die ersten Abdrücke sind vor der Inschrift. 
Eine Folge von 10 Landschaften. Auf einem Steine liest man: 
Suite de dix paysages, gravcs i. Peau-forte par De Boissieu, 
a Paris, chez Basan. 
Man hat Abdrücke vor den Nummern und vor der Schrift. 
Eine felsige Landschaft mit einem Wasserfall. 
Dieses Blatt gehört zu der obigen Folge, aber es steht ein- 
zig da, weil die Platte nicht mehr existirt. 
Eine grössere Anzahl Blätter von cle Boissieu verzeichnet Jou- 
hert im Manuel de Pamateur d'EstamPes I. S. 591 ff. 
Buissßnatlß, EEIBImC-JOSCPII, geschickter Architekt zu Rodez, 
geb. 1790, Schüler von Durand. Man verdankt ihm neben einigen 
Gebäuden die Restauration der Cathcdrale zu Bodez und des Hö- 
tels der Präfektur. Er ist Professor an der Polytechnischen Schule. 
Bßlll, Cilfl, ein geschickter schwedischer Emailmaler, der in mehre- 
ren Hauptstädten und um 1700 zu Wien arbeitete. Er malte hier 
die ganze kaiserliche Familie auf eine 18 Zßll hülle lllld 12 Züll, 
breite goldene Platte, wofür er 20,000 fl. erhielt. Dieses Kunst- 
werk bewahrt man jetzt in der k. k. linnstkannner. Später arbei- 
tete er in England. J. Houbracken hat nach ihm gestochen. 
Ball? Oder BOCtS, Franz, Johann Bols Stiefsohn und Schüler, 
machte sich um 1590 als Landschafts- und Miniaturmaler Ruhm. 
Bmllard, Ffüllz, ein geschickter Zeichner, Schiiler von La Fage. 
Von diesem Iiiinstler finden sich noch einige Zeichnungen von 
Bacchanalien in den Händen der Liebhaber, und in St. Petersburg 
zwei Bünde derselben aus der BriihPschen Sammlung. Er 3111155 
schon um 1696 gearbeitet haben, von welchem Jahre man einige 
Blätter nach seinen Zeichnungen in den Operibus Lilii Gxraldl 
kennt. 
BOIIEITÖ, Ludwig Peter, der Vater, Maler und Kupfer-stechen der 
sich später zu London niederliess. Er hat nach Canaletto, Hnet. 
Panini, Carl Buthard u. a. gestochen, nach letzterem ein Fabel-
        

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