Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1715318
Brulliot , 
Joseph. 
Brun , 
Charles 
163 
derselben ist gross. Einige hat Hnuhraclaen und Vinlseles gesto- 
chen, wie die: von P. l-Iulstede, N. Versteeg und 5. NL van der 
YVilp. Van Eyntlen und van der Willigen Gesch. der- vaderland. 
Schilderlaunst II. 189. 
Bruulots 30901111, Ilistorienniziler, geb. zu Mannheim 1759. gest. 
zu Ddiiuchen 1827. Dieser Iiiinstler, der zu den aehtungswviirtligen 
seiner Zeit gehört, fand seinen ersten VVirlsungslsi-eis lll Düssel- 
dorf, wo er als Professur bei der Akademie und als Gallerie -In- 
sPel-ztor angestellt wurde. In Düsseldorf malte er auch seine mei- 
sten Gemälde, aber leider gingen einige seiner besten 17g]; bei dem 
Brande zu Grunde, etliche sind jedoch noch in der dortigen Alia- 
demie. Im Jahre 1305 ltam Brulliot zugleich mit der Gallerie 
nach München, und bewies sich auch da als achtungswerther liiinst- 
ler und als einer der geschicktesten Aufseher jener reichen Gemälde- 
sammluug. Seine Sorgfalt fiir die ihin anvertrauten Kunstschütze 
ermiidete nie. Dabei war Brulliot ein sehr kenntnissreicher Mann. 
und mehrerer Sprachen vollkommen mächtig. 
Brulhot, Franz, Sohn des Obigen, wurde 1780 zu Düsseldorf ge- 
boren, und widmete sich friihe der bildenden Kunst unter der 
Leitung des Direktors Langer. Er wählte die liupferstecherlttinst 
zu seinem Fache, und ätzte verschiedene Portraite und Historien; 
konnte aber später der Iiunst weniger obliegen. weil ihm die An- 
stellung als Conservator der k. b. Iiupfersticlt-Sammlung zu Mün- 
chen einen andern Wirkungskreis anwies. Schon 1808 stand er 
als Gehiilfe dem Direktor Schmidt zur Seite, und von dieser Zeit 
an widmete er sich ganz der liupferstichltunde und der Kunstge- 
schichte, und fand dabei auch Gelegenheit, sich in den grösstexx 
Städten Deutschlands, Frankreichs, Hollands und Italiens in sei- 
nem Fache zu vervollkommnen. Im Jahre 1327 gab er ein Dictio- 
nairc des Mouogrammes heraus, und von 1832  3d eine zweite 
verbesserte und vermehrte Ausgabe, ein Werk, das dem einsichts- 
vollen Verfasser gerechten Ruhm verschaffte.  
Brullou , Karl. s, Bpüllmv, i. 
Brummer; Karl August, Iiupferstecher zu Dresden, vroielxfUög 
geboren wurde, und unter Profossorrfs Direktion die Anfangs- 
gründe der Zeichnuugskunst")erlernte. Iin Jahre 1786 lialli, ßr Zu 
Stölzel, um sieh der liupferstecherltunst zu widmen; und, lieferte 
von dieser Zeit an mehrere Yorvtraite nndFigurein Er starh1B03. 
Brun, Abraham de. 5, Bruyn,   
Brlm, Horaz. s. Brunetti. 
Bflln, Charles 1B, Historienmaler, geb. zu Paris 1619, estitögo- 
Dieser Iiiinstler, der zu seiner Zeit einen mächtigen gintluss in 
dem Gebiete der Kunst übte, stammte aus einer schottxsäxenffa- 
milie. Sein Vater, ein Bildhauer, unterrichtete ihn in densAnfangs- 
gründen der Sculptur, aber der Sohn wendete sich ausschliesslich 
Zur Malerei, als er in Vouefs Schule dieselbe lieb gewonnen hatte. 
In Fontainebleau studirte er die Vorbilder italienischer Meister, 
wie auch nach den Antiken in der Sammlung, die Franz I. aufgestellt 
113W! . und zuletzt kam er durch den Kanzler Seguier in dielLage, 
Ilaliens Hunslschätze betrachten zu können. Nach seiner Ankunft 
in Rom fand er bei Poussin liiebrieichie Aufnahme, und diesen Mei- 
ster nahm er anfangs auch zum Nluster, bis durch eifriges. Studium 
nach Rafael und den An itten. er. seine Weise iindetteiflßlld "Ch 
jener der Carracci näherte.    
H i
        

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