Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1715307
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BPllgggn , 
Ludwig 
VüH 
der. 
Bruininx , 
Daniel. 
Bruggen, Ludwig Van der, genannt Hanse, ein Maler, war von 
Paris gebiirtig, und genoss daselbst bei Vuuet Unterricht. Er malte 
Bildnisse in lNIiniatur und arbeitete viel für den Hol. Mehreres 
wurde nach seinen Bildern auch gestochen. 
Das Todesjalir dieses Iiiinstlers , der Aeltester der Akademie war, 
erfolgte näch 45 Lebensjahren 1658. 
Btuggen, JOhaÜU Van der, ein unbekannter Blumenmaler, von 
welchem in dem Cataloge der Gallerie von Salzdahlum zwei Ge- 
mälde erwähnt werden. 
Brügge",  Van, ein Iiupferstecher in Schwarzkunst, dessen Dia- 
bacz erwähnt. Er kam zu Ende des 11'. Jahrhunderts nach Prag, 
und später nach Wien, um er sich 1728 und die folgenden Jahre 
als Iiüxmstler auszcichnete. Man hat von ihm einige Portraite üon 
zu seiner Zeit berühmten Männern. Priichtig nennt Dlnbacz das 
Bildniss des Franz Ferdin. XVchinslsy, Grafen von Wchinicz und 
Teuau.  
Bfuggenr Glrard Van, ein Niederländer, und Iiupferstecher, der 
mit Obigeni nach Prag kann, und schon 1702 mit gutem Erfolge 
arbeitete. Dlabacz erwähnt von ihm einen heil. Augustin für J. 
VVöllsefs Epitome Theologiae, 1702 in 1701., gelertiget. 
Brugges, ROgGIYVHII. S. Bog. van Brügge. 
Brugghe, D.  ein Iiupforstecher, der nach Strutt in R.de Hooghek 
Manier gearbeitet hat. 
Brugh, Johann van. s. Verhrugh. 
Bruglwl; so nennen die Italiener die Breughel.  
Bruglll, Glßvannl Batista, der Abt Brughi genannt, ein  
ler zu Rom, der um IÖÖO geboren wurde. Er war B. Gauli's Schii-r 
ler und Gehiilfe, und hinterliess einige- mittelmiissige Oelmalereien, 
aber desto mehr musivische Werke, die er mit andern Künstlern 
ausfiihrte. Er starb zu Rein un1 1750. 
hrlehrere seiner Bilder, meistens aus der heiligen Geschichte, 
wurden gestochen, doch nur von mittelmiissigen Ihinstlern. 
Brugien, Johann BIIPUSÜ, Maler zu Lueea, geb. 1678, gest. 
1750 (nach Ticozzi 17.14). Er war Marattzfs Schüler, und zu sei- 
ner Zeit sehr geriihmt wegen der Sakraments-liapelle bei den Ser- 
viten, und anderen öffent icheu Werken. Brugieri huldigte den 
Grundsätzen P. da Gortonzfs.  
5111518, 301131111 Van- S. Johann van Brügge. 
Brulnlnx; Daniel, ein geschickter Miniaturmaler, der 1724 zu Bot- 
terdam geboren wurde, und bei N. Juwel die Zeichenkunst er- 
lernte. Anfiin lieh malte er Fiicher nach Iiupferstichen von Coypel, 
Watteau und iaueret, und wusste hiermit so dem Ton der Mode 
zu schmeicheln, dass es sich jede Dame zur Zierde rechnete, ei- 
nen Fächer von Bruinim; zu besitzen. Obgleich der Iiunstwerth 
daran nicht gross war, so zahlte "man doch für das Stück an 500 
Gulden, bis Franz Xavery nach Rotterdaxn kam, und wohlfeilere 
Fächer lieferte. Von dieser Zeit an gebrach es unserm Iiiinstler 
an Arbeit, und er verle te sich daher auf das Portraitmalen in lYli- 
uiatur. Er führte die Iäildnisse in einer guten Manier aus, und 
wusste die genaue Aehnlichkeit hineinzubringen. Die Anzahl
        

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