Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1715101
Brizio 
Franz. 
Die heil. Familie, nach Correggio, ym St. Joseph dem Iiinde 
Palmfriichte reicht; H. 13 Z. 9 L., Br. 11 Z. 6 L. 
Auf den ersten Abdriieken liest man unten rechts: Antonio 
da Coreg." inu.Franc.O Briceiu sculp., in den zweiten ist der 
Name des Stechers vertilgt. 
Unsre Frau vom Berge Carinel, nach L. Carraeci; II. g Z. , Br. 
7 z. 2 L. 
St. Petronius betet das Sclnveisstuch an, nach Lud. Carracci; II. 
7 Z. 4 L., Br. 4 Z. 11 L. 
Dieses iiusserst seltene Blatt eignet Malvasin irrig dem Annib. 
Carracci zu. In der Folge wurde die l'latte retuughirt und die 
Abdrücke von derselben erkennt man an den verschiedenen, 
Iireuzstricheii und an dem Schatten des linken Schenkels des 
Engels zur Rechten, welcher mit horizontalen Lagen bewirkt 
ist, während im ersten Abdrucke die Striche perpendiculiir 
"laufen. ' 
St. liochus, nach F. Parmesano, mit der Dedication an den Car- 
dinal Alex. d'Este; II. 15 L., Br. 9 Z. Ö L. 
Die Samariterin, nach Aug. Carracci 1610 gestochen. 
Dieses Blatt verzeichnet Joubert. 
Ein Titelblatt mit dem Wappen des Ciisa-r (l'Este, Herzogs von 
lYloclcxia, nach einer Zeichnung des L. Carracci 1598, im vor- 
trefllichen Gesehxnaclie gefertiget; II. 6 Z. 7 1.„ Br, 3 7,. 4 L. 
Sehr selten.  
Heinecke gibt dieses Blatt fiir ein VVerk des Lud. Carracci. 
Eine Art Tempel mit dem Wappen des Cinthio Aldobrandini, 
mit der Inschrift: Tempio all'illustrissi1n0 et reverendissinio 
Signur Cinthio Alclohrandini etc.; H. ÖZ. 7 L., Br. ltZ. ÖL. 
Dieses Blatt ist sehr selten und von reinem Geschmache. 
Malvasia legt es dem Aug. Carraeci bei, Bartsch aber hält es 
für das Werk unsers Künstlers. 
Das Wappen des Cardinals del Monte; H. 6 Z., Br. g Z. 
Dieses Blatt ist vielleicht nach einer Zeichnung des L. Car- 
raeci gefertiget, und nach Bartsch sicher das "Werk unsers 
Künstlers. 
Das Wappen des Carclinals Spinola, nach Lud. Carracci; IT. 
3Z.5L., Br. 10 Z. 10 L.  
Dieses ist eines der ersten Blätter Brizio's, aber sehr selten. 
Der Po und die Tiber auf ihrer Urne, mit dem Aldohrandinis 
sehen Wappen, nach Ludovicrfs Erfindung; H. 8 Z. lt L., 
Br. I1 Z.  
Die spätem Abdrücke sind retouchirt und verändert. Das 
Aldohrandinische Wappen ist durch ein anderes ersetzt, und 
die Inschrift beigefügt: Oculis sublimis et alis etc. 
Das VVappen des Cardinals Bianchetti, bezeichnet: LO. C. I. 
 FR. BRI. F.; H. 8 Z. 2 L., Br.11 Z. 5 L. 
Dieses Blatt ist sehr vollendet. 
Mehrere Engel mit Leidenswerkzeugen des Herrn. In der Mitte 
des Blattes liest man: Esplicatiune del saero Lenzuoln   
in Bologna resso gli herecli di Gio. Ptossi 1599; H. 7Z.  
Br. 5 Z. 5  
Dieses sehr seltene Blatt ist nach 1.. Carraeci gestochen. 
Eine Landschaft mit einem Löwen und seinen Jungen, bezeich- 
net: Francesco Bricci lnventore fece; H. 11 Z. 0 L., Br. 1;. Z. 
Die Landschaft ist mit bewundernngsiviiriligexr Leichtigkeit 
behandelt. 
Das Mausoleum des Aug. Carracei, nach Ludovicifs Zeichnung; 
H. 15 Z., Br. 10 Z.
        

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