Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1715037
ißfllgte ur uaa urumnu.    
Aix erxcichtet wurde.  
Bndt: B- dß; ein unbekannter Maler, welcher Geflügel, Feder- 
wililpret, Jagdgeriithe u. dgl. mit keckem Pinsel und warmer Fär- 
bung darstellte. Seine Cunipositionen sind reich und Voll guter 
W irkung.  
BUG:  F- L- de, Zeichner und Iiupferstecher, der bei B. Pi- 
cart lernte. Er hinterliess wenige Iiupferstiche, machte sich aber 
besonders als Zeichner bekannt. Seine Zeichnungen, die in hi- 
storischen Darstellungen bestehen, {indet man in den Kabinettexi 
der Liebhaber. 
Brie, Johann de, ein französischer Maler, der um 1580 mit an- 
dern zu Paris in. den k. Pallästen arbeitete. , 
Brie, Th. de, s, 131-3; 
Brienne, AllgllSll Plqllet de, Blu1nen-, Friichte- und Insekten- 
inaler zu Paris, geb. daselbst 1789, Schüler von Vanspaendouh. 
Er verfertigte mehrere grosse Cgrnpositionen, und eine Folge von 
Zeichnungen, die bei Engelmann in Steinclruek erschienenl Seine 
Produktionen zieren seit 1814 die Anstellungen des Museums. 
Brlggs, H- P-, einer der vorziiglichsten Historienmaler des heu- 
tigen Englands. Er lieferte, als ein Künstler, noch in den besten 
Jahren, eine bedeutende Anzahl von Gemälden, die ihm das 
 Lob der Iiunstfreunde und ihre Anerkennung erwarben. Eines 
seiner neuesten (1851) stellt die alten Britten dar, wie sie von den 
Römern in den mechanischen Iiiinsten unterrichtet werden. In die- 
sem grossartigen Gemälde ist besonders der Charakter des Druiden 
meisterhaft gegeben; zwei junge Köpfe, welche man im Wieder- 
scheine des Lichtes sieht, sind bezaubernd. Einige Tlheile der 
Farbengebung sind jedoch ziemlich ranh, was jedoch nicht immer 
der Fall ist. Im All emeinen ist sein Colorit treu und warm und 
die Zeichnung correät. 
Man kennt von ihm auch treffliche Stillleben. 
Brigha, Johann Franz, Maler, geb. zu Rom 1757, Schüler von 
F. Mancini, P. Cunstanti und M. Beneiial. Er malte mit unge- 
 meinexnßFlcisse und lebhafter Färbung Bildnisse, Iiiichenstußlie und 
alle Gattungen lebendiger und todter Thiere. Diesenliunstler hei- 
rathete zu Florenz die Malerin Anna Bargiaechl, die aber später 
wegen ihres liopfleidens die Malerei aufgeben musste. 
 Briglia starb um 179d- 
Bflgnßle, Bapllßtil, ein geschickter Maler zu Genua, der bei 
L- und P. Calvi lernte. Er malte vieles im Vaterlande um dieMitte 
des 16. Jahrhunderts. 
Bull, lllatthäus, Geschiehts- und Landschaftsmaler, geb. zu Ant- 
WGYPEU 1550, tgest. 158i. Er ging in friiher Jugend naeh_Ror_n, 
11ml malte dort- unter Gregor X111. mehrere Säle und Gallerien in 
FYCSCU, besonders im Vatikan. Das Hauptfach dieses Künstlers 
w"? (Ü? Landschaft und er hat mit seinem Bruder den Ruhm, sich 
zuerst in Italien hierin hervurgethan zu haben. Sein Styl ist etwas 
trocken und das Culuyil; minder wahr, als das seines Bruders. 
Vur allen werden seine Schäferstiielse geschätzt. In der Sala dil- 
 eale des vatikanischen Pallastes sind noch einige Landschaften V01! 
1 im.
        

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