Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1714950
Antonio da. 
Brcscia , Giov. 
Brescia, Giovl IWIaria da. 
127 
Dieses Blatt ist nach Mantegna copirt, und, wie Bartsch 
glaubt, von unserm Künstler. Man erkennt die_Copi_e an dem 
Schatten, der die Figuren umgibt. Dieser ist hier mit Kreuz- 
strichen gefertiget, während im Originale die einfache Taille 
von der Rechten zur Linken gehalten ist. Auch ist die Copie 
kleiner. 
Der römische Senat begleitet einen Triumph, Copie nach Man- 
tegua, nach Bartsch von unserm liiinstler gefertiget; H. 10 Z- 
6L. B129?" 11L. , 
Die Eli: hanten mit Tllüflnel], die "nn en Leuten fol en, welche 
 PS' O f imh J  l d C ä l A 
einen tier zum p er n ren, eine uuscien e OPle naci . 
Mantegna nach Barlsch von J. A. da Brescia. 
Man lidnnt die CUyiG an der Zahl_ der hinge, welche das 
Band zwischen den beiden Widdern zieren, die man am mitt- 
leren Candelaber sieht, wo ein Mann ein Reisig anziindet. 
Die Copie zeigt 8 Ringe, das Original aber deren 12. 
Herliules mit dem Marathonischen Stier; H. 8 Z., Br. 5 Z. 10L. 
Herhiilcs erwiirget den Liiviren; H. 10 Z.  L., Br. 9 Z. lt L. 
Herliiiles tiidtet die Lerniiiselie Schlange, wahrscheinlich nach ei- 
ner Zeichnung von A. Blantcgna; H. 10 Z. lt L.? Br. 7 Z.  
Laokooii; H. 10  d L-, Br- 9 Z.  
Der Tanz von Kindern, bezeichnet: IO. A. BX., und einem Mo- 
nogramnie, welches aus den Buchstaben A. M. B. besteht, und 
den Joh. Maria da Brescia als Zeichner verkiindet- H. 7 Z. 
9 L.? in. 4 z. 2 L. ' 
Der Tanz der vier Frauen, von der Gegenseite nach einem 
Blatte des Junn Andrea cupirt; H. 8 Z.? Br. 12 Z- Ö L- 
Ein jiingei NVäib beäicsst mit der linken Hand eine Pflanze; H. 
ß  2  r. 5 '  
Dieses Blatt hat auch MarcAnton gestochen, und zwar von der 
Gegenseite und init anderem Grunde Heineche legt irrig das Blatt 
unsers Künstlers dein Marc Anton bei, und sagt auf gleiche 
Weise, dass sich DlIai-c Auton's Zeichen am Stiche befindet 
Drei Plerdekiipfc, ohne Namen. Das Blatt ist 5 Z. 6 L.? hoch, 
und 6 Z. 2 Lf? breit und gewöhnlich als Werk des A. da 
Brescia bezeichnet. i   
Duchesne vermuthet, dass dieser Iiunstler auch _Niellen 
gefertiget. Fein und einzig in seiner Art ist das heidnische 
pfer vor einem 'l'einpel im Gabinette Sykes, en medaiilon, 
2 Z. iin Durchmesser haltend. 
51186111, Givvanm ßlaria da, Bruder des Obigen, nach Orlandi 
goldschmied, Maler, hupierstecher und ebenfalls Laienbruder zu 
rescia. iDieser Künstler arbeitete zwischen den Jahren 1502 und 
IQIQ, wie zwei seiner Blätter bezeugen. Er suchte hier die Ma- 
nier des hrlantegna mit der des Marc Anton zu verbinden, konnte 
aber heinen von beiden erreichen. Auch die Arbeiten dieses Iiiinst- 
lers sind unrichtig in der Zeichnung, wie die seines Bruders, und 
m gqrillgei- Anzahl vorhanden. Heineclie erwähnt nur vier Blätter 
w)" lhm- Als Maler ist er fur seine Zeit nicht ohne Verdienst. 
Im Carnieliter-Iilester malte er um 1500 die Geschichte der Pro- 
pheten Elias und Elisa.  
Das malt. Welches mit dem Jahre 1502 bezeichnet ist, stellt die 
Gerechtiglieit des "frajan vor. Es ist 12 Z. hoch u. 8 Z. [i L. breit, 
und bezeichnet: Opus Fris. (fratris) Jo. Mariae Brixiensis. 91'- 
Carinelitaruinf  
Das Voll 1512 zei t die Madonna auf VVolken sitzend mit Sl- 
 3 2 
Jühiiiln und Hieronymus, und drei Carinelitern, Fol. Erstens 
wurde bei Durand um 200 Fr. ersteigert.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.