Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1714910
Brecnb arg , 
Bartolorue. 
Brciteuaucr, 
Ignaz. 
123 
Breenbcrg, BQYÜOIOIUC, vorzüglicher Landschaftsmaler, geb. zu 
Utrecht gegen 1620, gest. 1'660 oder 1665- Wer sein Lehrer ge- 
wesen und wann er in Italien verweilt, ist nicht bekannt, aber 
man sieht, dass er eine schöne Manier annahni, wozu er aus der 
Umgcgend von liom die Ideen schöpfte. Auch muss er nach Ti- 
tian und Giorgione studirt haben. Seine Bilder sind mit Ruinen 
und historischen Darstellungen geschmückt, und nur im Kleinen 
trefflich; die griisseren sind weniger verdienstlich. 
Breenberg hat auch mit gleicher TreFflichkeit landschaftliche Ge- 
genstände in Iitipfer radirt. Bartsch (IV. 159) beschreibt 28 seiner 
Blätter, und einige andere sind noch im RigaPschen Catalog be- 
zeichnet, deren Bartsch nicht erwähnt. 
17 Blätter riimische Ruinen, 16.11.0; H. 5 Z. 5  9 L., Br. 2 Z. 
5  5L. Galten bei Iiigal 151 Fix, bei Brandes 15 Thlr. 
Ein Blatt mit zwei Ansichten, von einem Grabe und von einem 
Schlosse; H. 1 Z. 8  g L., Br. 5 Z. 2 L. Sehr selten. 
Ansicht der Ruinen des Iiaiser-Pallastes zu Rom, 1640; H. 5 Z., 
Br. 1 Z. 8 L. 
Der Satyr, der sein VVeib" bei den Haaren hält; H. 5 Z. 6 L., 
Br. 2 Z. 6 L. 
Die Thermen des Titus, wo man ein Weib und drei Satyren sieht, 
16.10. 
Eine Ansieht in der Gegend des Coliseums, 16.10; H. 3 Z. 5 L., 
lir. 5 Z 7 L. 
Die Thermen des Caracalla; II. 5 Z., Br. 5 Z. 7 L. 
Die Grotte Aqua Farella, 10.16; H. 3 Z. 8 L., Br. d. Z. [t L. 
Bah-lzieer; l-l. 1 Z. g L., Br. 2 Z. 2 L. Sehr selten. 
Eine felsige Gegend mit italienischen Gebäuden, 1659; H. 5 Z. 
8 L., Br. 5 Z. 2 L. Unvollendet und sehr selten. 
Drei verschiedene Ansichten des Coliseums und des Tempels der 
Sonne und des Mundes. 
Joseph theilt Getreide in Aegypten aus, gr. qu. Fol. 
Die hrlartei- des heil. Laurentius, das Gegenstück.  
Die beiden letzten Blätter hat Bischop sehr schön copxrt- 
(Ebenfalls ratlirt). 
Die Blätter diesesliiinstlers sind meistens mit B. B. f. bezeichnet- 
Bregm, AÜIOUIO; ein berühmter Architekt zu Venedig, der in der 
zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts blühte. Er fertigte 1485 die 
Zeichnungen zum herzoglichen Pallaste, und leitete auch den Bau 
der gegen den Rio stehenden Faeade desselben. Man verdankt ihm 
ebenfalls die sehr schöne Giganten-Treppe und das Monument des 
Dogen Nicolaus in der Iiirche dc' Frari, eingrossartiges Werk, das 
Von 15.71 --1475 errichtet wurde. Die Inschrift nennt es: Divini 
Uperis niolem. Sein 'l'odesjahr ist unbekannt. 
Bregnl: LUTCUZO, Bildhauer zu Venedig, der Sohn oder Bruder 
Antonids, arbeitete in den ersten Jahren des 16. Jahrhunderts. 
SP1! Werk ist die grossartige Statue des Bencdetto Pesarn in der 
lurehe de" Frari, die 1505 auf dessen Grabmonumentc aufgestellt 
Wufllß- Andere seiner Arbeiten sieht man am Hauptaltare in S. 
Mßflna, in der Kirche S. Maria matei-Domini, und in S. Giovanni 
und 1351010 die Reiterstatue des Dionisio Naldi da Brisighella, de? 
B 1510 Slarb- Das 'I'odesjahr des Künstlers ist unbekannt. 
reisig, A. 3_ B,.eysig_ 
Breltenauer: 151182, geschickter Bildhauer, Schüler von Ii- B005- 
El" wurde fürstbischütlicher Hofbildhauer zu Eichstüdt, und ver-
        

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