Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1714850
Brazze , 
Giovanni 
Batista. 
Brebiette , 
Peter. 
H7 
gczeiehnet und gemalt habe, namentlich fiir die harlemischen Blu- 
uustexi. s 
Dirk de Brny schnitt das Bildniss seines Vaters trefflich in Holz. 
Dieses findet man an der Spitze des VVcrkes: Sa. de Brays Bedem 
luugen over het uitleggen en vergrooten der stad Harlem, 1667. 
lJlllIUP dem Portraite, das Jakob de Bray gemalt hat, liest man: 
Salomon de Bray, Schilder en Bouwmeester, tot Harlem. Salomon 
War also auch Baumeister, wovon Ilotibracken nichts erwiilnltil 
Ausser diesem Portraite haben wir von Dirk noch andere sc iine 
Holzschnitte, als: Christus am Iireilze, ein kleines Portrait u. s. w., 
wahrscheinlich nach Jakob de Bray. Einige dieser Stiicke sind mit 
einem Nliinixgranune, oder dem Namen de Bray und der Jahrzahl 
1674 bezeichnet. Letztere gehören, nach Brulliofs Versicherung, 
ohne Ziveifel diesem Künstler an, indem Salomuu und Jakob zu 
dieser Zeit schon todt waren. 
Brazze: GlOVaUnl ßatlStf-l, genannt Bigio, Maler zu Florenz, 
Schüler von Empoli, setzte Menschengestalten aus verschiedenen 
Früchten, oder fein gemalten mechanischen VVerkzeugen zusam- 
men. Eine Folge solcher Possen hat er selber in Kupfer geätzt. 
Baldinucci gibt ihn als Erfinder dieser Gattung an, was jedoch 
Lanzi nicht zugestellt.  
BPCÜ; LUdQWÜQ, Maler von Nizza, der im 15.Jahrhunderte in Li- 
guricn eine Schule eröffnete, und gleichsam als der Urvater der 
alten Genucser Schule gilt. Orlandi loht diesen Iiiinstler über alle 
lNIaassen, letzterer bleibt aber, nach Lanzi's Urtheil, im Geschmacke 
hinter den besten Zeitgenossen der übrigen Schulen zuriick, in- 
dem er Vergoldung liebt und in der Zeichnung trockener ist, als 
sie. Dennoch steht er an Schönheit der Köpfe und Lebhaftigkeit 
der Farben, die noch fast unverletzt stehen, wenigen nach. Auch. 
im Faltenwurf und in der Zusammenstellung ist er gut, und in 
den Bewegungen riistig. In grosse Verhältnisse wagt er sich nicht; 
in kleinen, wie in einem Iiimlermorde zu S. Agostino, ist er tiich- 
tig. Sehr gelobt wird sein Johannes im Oratorlo der Madonna di 
Savoua, im Auftrag des Cardinals della Rovere gemalt. Dieses 
grnsse Bild tragt die Jahrszahl 1490. Ein Bild in S. Maria della 
 Consolazione zu Genua, welches eine Himmelfahrt vorstellt, hat: 
eine Inschrift, in welcher man liest: Petrus de Fatis Divino munere 
iecit hoc opus impingi Ludovico Nieiae Natus. 11185. die 17. Au- 
gusti; und ein anderes Gemälde derselben Stadt, in S. Maria de' 
P- P. Domenicani ist bezeichnet: Ludovicus Brea Niciensis fzlciebat 
fmm) 1513. Soprani schllesst daraus, dass Brea von 1485  1515 
{I1 Genua gewohnt habe. Das Jahr-LÄSS scheint nicht das Geburts- 
iahr des Iiiinstlers zu seyn, denn er konnte als siebenjährige: 
anahc nicht das Bild in Savona gemalt haben; der 17. August 
lft daher wahrscheinlich nur der Tag, an welchem der Donator 
las Blld beim lWIaler Bestellte. Ob sich Brea während dieser Zeit 
I? Gfuuil aufgehalten, ist ebenfalls zsveifelhalt, indem man kein 
(Jflihllfle dort von ihm findet, welches mit einer zwischen 1485  
131.) liegenden Jahrszahl bezeichnet ist. S. Lanzi III. 248 d. Ausg. 
B und (laselbßt die Anmerkung von Quandt. 
real Peter; ein Formsehneider von Messina, der nach Titian, G011 
 Zlus u. a. gearbeitet hat. Man kennt von ihm auch Ansichten von 
Studten. lleincclae führt von ihm diewier Jahreszeiten an, und 
B nennt den Iiunstler ziemlich mittelmiissig. 
rcblette! Peter: Übler, Zeichner und Iiupferiitzer, geb. zu Mau-
        

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