Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1714673
Boydell , Johann. 
Boyenval , 
Alexis Franz. 
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loguo raisonue d'un Recueil d'estampes_, däipres les plus ibeau! 
tableau; qui soient en Anglcterre, avec les prix de cliaquc piece, 
in Londres chcz J. Boydell, 1779. 
Zu BoyilelVs vorziiglichsten Arbeiten geliiihzn:  
Die lfiiiilung des Cyrus durch die Hirten, nach Castiglione 1765, 
gr. qu. Pol.  
Zwei Gebirgs-Landschaiten mit Vieh, nach Bergheim, in gleicher 
Grössc. 
Janon raubt das goldene Vliess, nach S. Rosa, Fol. 
Der Winter, nach van der Velde, qu. F01. 
Der Mondschein, nach van Bosinann, das Gegenstück. 
Mehrere andere Blätter in der Sammlung von 100 englischen 
Ansichten, von denen er die meisten gezeichnet und gestochen 
hat, qu. 1901. 
In seinem Verlage erschienen ferner: 
Eine Folge in 2 Bänden mit dem Titel: La Taniise, 76 Blätter 
in Allutlliilltil. 
Eine Folge von Stichen nach den schönsten Gemälden Englands, 
Ö BilllClC, von denen die beiden ersten wahre lYIeisterstücIie 
enthalten.   
Liber vcritatis, nach den köstlichen Handzeichnungen des Claude 
Lorrain, im Besitz des Herzogs von Devunshire. 
Die Houghton-Gallerie, deren Gemälde nach Russland lianien. 
Dieses Unternehmen war für Boydell das glücklichste. 
Die Shakespeare-Gallcrie, sein bedeutendstes Unternehmen. 
Büydfin; 10511113, geb. zu London um 1750, nach Fiorillo (W772) 
Neffe, und nach Rost (IX. 238) Sohn des berühmten AlClCPIlJEUHI 
Boydell, widmete sich frühzeitig der Portraitmalerei und Iiupfer- 
stecherliunst, und arbeitete Vieles mit Geist und Kraft. Auch iin 
historischen Fache hat er Lobenswerthes geleistet; besonders wurde 
sein Abschied des Coriulan geriihmt. Weniger Gutes liisst sich von 
den Gemälden sagen, die er zur Shakespeare-Gallcrie lieferte. 
Sie sind aus den Stücken Heinrich IV. und VI. und dein Othcllo 
entnommen, und initteliniissig conipunirt. Besser sind seine lilei- 
nen Gcnrebilder. Auf dem Londoner Rathhause sind von ihm 
fünf grusse allegorische Gemälde, und die Schlacht von Agincourt. 
Sie ist von Leney gestochen worden. 
Boydell hat Mehreres in Schvirarzliunst gearbeitet, als: 
Eine grosse heil. Familie, nach C. Maratti 1777, sehr gr. Fol. 
Reiner Hanslu, nach Rembrandt 1731, gr. qu. Ful. Brandes 
4 Thlr. 12 Gr. 
Carl I., nach van Dycli 1778, gr. F01. 
Jeannc, Tochter des Lord Weninann, nach demselben. 
Ein Fruchtstiick, nach Mich. Angele 1779, qu. Fol. 
Die Himmelfahrt Mariii nach N. Berretoni Fol. 
Die heiLFamilie nach lVIaratti Ge cnstücli. 
Die Originale dei- letzten drei Stich? kamen aus der Gallerie von 
B Houghtßn nach Russland. 
Oyenyal, A-lexis Franz, Landschaftsmaler, geb. zu Paris 1785i, 
Schulßr vdn David und Bei-tun, hat in der historischen Landschaft 
bßrelts__Tretl'liches geleistet, wie die Bilder beweisen, die sich in 
den Hunden der Liebhaber und selbst ii1 öiientlichen Sammlnnven 
119D ihm befinden. Schöne Bilder sind: St. Ludwig, der im VValde 3011 
211100111185 Gerechtigkeit übt, 1817 von (ierGesellschaft der Kunst- 
ireulldß angekauft;_ Franz I. empfängt Karl V. im Schlosse ChimP 
[i0rd__1335[, 11ml Heinrich IV. im Schlusse liiosny 1827, lwßi gYbSSE 
Cmülde in den Gemächern des Herzogs von Büfdßallxf u. S- W- 
7 4'
        

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