Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1708447
Aliamet , 
Jakob. 
Alihramdi , 
Girolzuno. 
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Le Bachat de Pesclave, nach Berghem, H. 18 Z. 8 L. Br. 24 Z. 
5 L. Hauptblatt (2  5 R1hl.). 
Grande chasse aux cerI-"s, nach Ber hem. H. 18 Z. ÖL. Br. 25 Z. gL. 
Die Jahreszeiten, nach Vernet, i BL; geschätzt, H. 1.5 Z. 2 L. 
Br. 16 Z. 11 L. 
Die Geburt der Venus, nach Jeaurat, ful. 
Lämcien port de Genes, nach Berghem, qu.  
Le grancl paysage, nach demselben, für das Dresdner Gallerie- 
Werk, gr. fol. 
Le Döpart et PAn-ivee au Sabbat, zwei Stücke nach Teniers, fol. 
Le Lever de la Inne und Vuc de Boom sur le Rappel, nach A. 
van der Neer. Das Gegenstück zum ersten Blatte stach Zingg. 
Deux vues_ du Levant, nach Vernet, gr. qu. fol.  
L'Abreuvo1r champötre et les Plaisirs du village, zwei Stücke 
nach Berghem, qu. fol. 
Haltes espagnules.  Garde avancöe de Houlans, zwei Stücke 
nach Wouvermans. 
Vier Ansichten nach Hackert, 1d. qu. ful. 
Einige andere Blätter nach Vernet. 
Allbertl; Glancarlü; geb. zu Asti 1680, gest. 17.10. Er verschö- 
nerte seinen Geburtsort mit mehreren Wandgemiilden, von denen 
die besten in St. Augustin sich befinden, namentlich die Catechu- 
menentaufe dieses Heiligen. Sein Styl ist theils röznisch, theils bo- 
lognisch. Pater della Valle findet in seinen VVOTIiGII gar die Ma- 
nieren aller grossen Meister. Lanzi aber fand nicht Zeit, nach 
einem solchen Harlehinsjackenstyle zu suchen. S. dessen Geschichte 
etc. III. 551. d. A. Sein Sohn, genannt Abate Aliberti, malte'eben- 
falls in mehreren Städten. In al Carmine zu Turin ist von ihm 
eine schöne heil. Familie. 
Alibrandif GlfOlaßlOp ein vorzüglicher Historienmaler, der wiir- 
dig ist, der Rafael lWIessinzVs genannt zu werden. Er wurde 1470 
zu lWIessina geboren und von seinen Eltern, die aus einer adeli- 
chen Familie stammten, zur Rechtswissenschaft bestimmt, die aber 
der Sohn mit dem. Studium der Malerei vertauschte. Er war in 
Venedig Schüler des Antonello von Messina, ein Freund Giorgio- 
ne's und Nachahmer des Besten an jedem Meister. Nach mehrjäh- 
rigem Aufenthalte in Venedig ging er nach Maiiland in Leonardo 
da Vinci's Schule, in welcher er die Härte ablegte, die ihm "bis 
dahin anhing. Bald darauf wurde er in das Vaterland zurückbe- 
rufen, doch, heisst es, wollte der Künstler noch zuvor Correggio 
und Rafael sehen. 
Diesem widerspricht die Zeitrechnung; denn Leonardo ging 
149g von Mailand weg, als Rafael noch ein hodnunäsvoller Iiing- 
ling und Corrggio kaum aus der Kindheit war. Es b eibt demnach 
ungewiss, in wiefern Rafael oder Correggio auf seine Bildung ein- 
gewirlat haben. Soviel ist gewiss, dass Alihrandi im Style jedem 
esten seiner Zeit gleich kam. Desswegen sind seine Bilder unter 
mehrern Namen zerstreut, weil sie bald diesem, bald einem an- 
dern ausgezeichneten Künstler ähneln. 
Besonders tief dachte er sich in den Leonardo da Vinci hinein, 
wie dieses eines seiner Altargemälde der chiesa della Candelura zu 
Messina beweiset. Er mag daher allerdings in Leunardds Werk- 
stätte gearbeitet haben, wenn er auch nicht unter dessen Schiilßfll 
erwähnt wird. Auffallend ist es, dass Vasari sein Leben nicht bß' 
schrieb.   
Das bezeichnete Gemälde in Messina hat die Unterschrift: Hie-
        

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