Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1708400
Alessandrino. 
William. 
Alexander, 
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AlGSSilIldPiHQ," ein durch seine Stafliruug von Crive1li's Thierstiicken 
bekannter Iilunstler. Er malte auch Landschaften und Figuren und 
lebte zu Anfang des 18 Jahrhunderts in Mailand. 
Alessandrp, Andreas dl, Bildhauer von Brescia, verfertigte den 
vprtreffllch gearbeiteten grossenpsterleuehter in der Kirche St. Ma- 
ma della Salute zu Venedig. Er ist abgebildet bei Gicognara II. 155. 
Alessandro OdGT Alexander, JOIIII, Maler und Kupferstecher, ein 
Schotte von Geburt, ätzte 1713 in Rom eine Folge von 6 Bl., nach 
Rafael: das Gesicht Jakobs, Loths Flucht, das Opfer Isaaks etc. 
Von seinen Gemälden ist der Raub der Proserpina zu Castle-Gor- 
don in Schottland das bedeutendste. G. Jainesou besass mehreres 
von ihm. Fiurillu WKSÄL 
Alesäl, Galßß-ZZÜ; genannt Ferugino, einer der besten Baumei- 
ster aus der Schule des Mich. Angele, welcher die ältern gothi- 
sehen, lombardilschen und neugriechischen Baälstyle värdrmgite. 
Ihm gebührt auci das Lob, dass nach seiner An eitung er a er 
Luca Cambiusi seine gigantische Manier verliess, die Natur fleissi- 
ger zu Piathe zog, und mehr Anniuth und ein gefälliger-es Colorit 
zu erreichen suchte. 
Von ihm ist die Kirche St. Maria da Carignano zu Genua er- 
baut, die seinen Naincn unsterblich macht. Seine Zeichnungen 
 werden allgemein gesucht. Starb 1572. 
Alesson, Eckeman. s, Eckeynan, 
Alet oder Allct, Johann Garl oder Carl, Kupfergteclieiystaclt 
mit Westerhout das Leben Öhristi in 12 Octavbliittern, die Brandes 
schön nenntyfernär Aäianialäi der St. äaul das Gesiflit wieder gibt, 
nach Berretini un an ere ättei- nac Cantarini e Gros, J. Pas- 
seri, Zucirhclli etc., lauter heilige Gegenstände. , Er suchte Bloe- 
mart nachzuahmen, erreichte aber diesen Iiunstler nicht. Lebte 
noch zu Rom 1717. 
Alexander, Munochromen-Maler aus Athen. Unter den herliulani- 
sehen Gemälden fand man eines auf Marmor,_ das alte Knöchel- 
spiel vorstellend, mit Zinnober gemalt und mit dem Namen des 
Iiiinstlers bezeichnet. 
Alexander, ein alter Edelstcinschneider. Man kennt von ihm einen 
Cupido, welcher einen Löwen bezwingt, nebst zwei Nymphen, sehr 
schön dargestellt: 
Alexander, William, englischer Künstler, reiste mit Macartney 
nach China und lieferte die Gemälde, nach welchen die Kupfer 
in Stauntuifs Beschreibung der brittischen Gesancltschaftsreise aus- 
eführt wurden. Eine andere Sammlung gab er gleich nach seiner 
äiicliliehr unter dem Titel: Costumes of China by W. Alexander, 
1794. lt. heraus. Zeichnung, Stich und Illumination sind von 
ihm allein und machen seinem 'l'alente Eln-e. Zu diesen seinen 
Werken über China gehören noch 20 colurirte Blätter, die den 
Titel: Punishments of (lhina etc. ful. (Leibesstrafexi der Chinesen) 
führen. Man lxennt von ihm noch eine Sammlung von 52 Aussich- 
tßP, welche Pauncy nach seinen Gemälden in Kupfer stach. Nach 
seinen Copien stach auch Mcdland die ägyptischen Alterthiiifier im 
brittischen Museum, 12 Hefte, unter dem Titel: Engravings Wllll 
a descriptive, account uf Bgyptian Monuments in the British Mu- 
seum. L'l- S. mehreres bey lüorillo V. 731.  
William Alexander. lebte noch 1821 seiner liunst, In diesem
        

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