Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713401
Bocqnet , 
Louise. 
Bodemer , 
Jakob. 
553 
Bocquct, LÜUISÜ; Malerin, Gattin des Filloeuil, eb. zu Paris 
1751. Sie verfertigte schöne Portraite, neben andern das des 
Franhlin.  
Bocquet, Peter Johann, S. Boquet. 
Bodarta Peter, ein holländischer Iiupferstecher, von welchem man 
ein Zeichenbuch nach lloet kennt. Es erschien 1725. 
BOdCkk-CT,  F-y Maler, geb. 1660 (nach Ticozzi 1550i im Bis- 
thum Cleve, gest. zu Amsterdam 1727. Er lernte anfangs, als der 
Sohn eines berühmten 'l'unhiinstlers, die Musik, ergab sich aber 
dann der Malerei und Ward ein Schiller von Joh. de Baen. Er 
zeichnete sich im Portraitfache aus. Man kennt von ihm auch ei- 
nige radirte Blätter und das Portrait des Curn. Solingen inSchwarz- 
hunst. x 
Büdem; Andre JOSCPlI, Historienmaler, geb. zu Paris 1791. 
Dieser Iiiinstler bildete sich in Ilegnaulfs Schule, und huldiget 
auch den Grundsätzen seines Meisters. Die Anzahl seiner Gemälde, 
die er bereits geliefert, ist nicht unbetriichtlich, und die meisten 
derselben sind Andachtsbilder von bedeutender Grösse, die sich 
in verschiedenen liirchcu iinden. Wir erwähnen: St. Franz von 
Sales in Pont-deJicauvoisin; St. Vincenz von Paul im Hospitale 
zu Compiegne, beide lithographirt von Donzel; St. Ludvrig von 
Gunzaga in der Ludwigsliirche zu Paris; die Apotheose des heil. 
Ludwig in der Iiirche des Collegiuins, welches den Namen dieses 
Heiligen liihrt, lith. von Dufaget; St. lYlartin in der Kirche des 
Heiligen zu Seurre etc. iYlchrlnalcn malte er den heil. Vincenz 
voniaula. Im Schlusse zu Versailles ist sein Tancred und Her- 
111111121. 
Bodem malte auch mehrere Portraite und fertigte Zeichnungen, 
beschäiftiget sich auch mit dem Unterrichte. 
Büdemßf, JElkOb, Emailleur, geb. zu Nöttingen bei Carlsruhe 
1777, gest. zu Wien 182i. Er erhielt den ersten Unterricht von 
dem Fabriksmaler (Japan zu Pfurzheixn, ging von da nach Genf, 
arbeitete da sechs Monate als Purtraitmaler, und kam endlich 179g 
nach Wien. Hier besuchte er die k. k. Iiunst-Altademie, wo er 
sich unter den Professoren Maurer, Fiiger und Lampi im Zeich- 
nen und Malen aushildete, sich aber vorzüglich auf die Portrait- 
malerci verlegte.  
Um die Werke seines Fleisses auch fiir die Nachwelt zu erhal- 
ten, bot er alles auf, den die Exnaihnalerei vor zufälligen Beschä- 
digungen schützenden, glasartigen Ueberzug, der in Genf als Fa- 
brihs-Geheimniss behandelt wird, zu erfinden. Durch viele Ver- 
suche ist es ihm endlich gelungen, nicht nur Selbst-Erfinder dieses 
Ueherzugcs (Fonda), sondern auch Verfcrtiger siimmtlieher, zur 
Ausübung seiner Kunst nöthiger Farben zu seyn, so dass er durch 
die lienntniss des Einflusses des Ueberzuges auf den Farbenwech- 
sel die Schönheit und den Ton der Farben genau zirbestimmen 
wusste. Durch diese Behandlung übertreffen die Arbeiten Bodemefs 
bei weiten die seiner Vorgänger. Sie haben wahrhaften Ausdruck 
und kräftige Farben. Zufällige äussere Verletzungen können auf 
eine sehr einfache Art wegpolirt werden, ohne befürchten zu mus- 
sen, die Farben zu berühren, w-as der erwähnte Uebcrzug ver- 
hindert. 
 Bodemcfs Gemälde wurden sehr geschätzt und gesucht. InWien 
besitzen die Allerhöchsten und höchsten Herrschaften Gemälde von
        

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