Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713303
Blondtho: 
Blooteling, 
etc. 
543 
"Ondthüllt,  P-g ein unbekannfer Maler, dessen Name sich 
unter dem Bildnisse der Laudgräfixl Amalie von Hessen-Cassel be- 
findet, welches Siegen 16.19 in Schwarzkunst" gestochen hat, das 
fkühcste Produkt dieser Art. 
HOOIII, V. (16, ein unbekannter Perspektivmaler, von dem in der 
Beschreibung der Qälllerie von Salzdahlum die innere Ansicht einer 
I" l envähnt Wlr - 
HE; lgibt auch einen Maler A. van Bloom, der aber nur durch 
Sein von Verkulje und Sumer gestochenes Bildniss bekannt ist. 
3100m. 
Bloemen. 
310011, Peter, ein holländischer Maler, malte Scenen aus dem ge- 
meinen Leben, die ungemein hoch geschätzt werden, und selbst in 
Holland selten sind. Er hielt sich mit lmechtiseher Treue an die 
Natur, malte aber nur plumpe Figuren, die einen unangenehmen 
Eindruck machen, und unrichtig ezeiehnet sind. Dagegen aber 
ist sein Colorit sanft und der Pinsel leicht und fein. Seine Gemälde 
stellen Tänze, Gastereien, Hochzeiten und zeehende Bauern dar. 
Er starb 1667. Einige glauben, dass Blont auch in Kupfer geätzt 
habe, wie z. B. nach St. Aubin, YOccuPation du Menage und la 
Bontenaturelle, nach P. van der Moll u. a. 
Blootelmg, auch Bloctelmg und Bloteling, Anton oder 
Abraham, Iiupferstecher mit der Nadel, dem Grabstichel und 
in Schwarzlxunst, geb. zu Amsterdam 1654, gest. 1676. Es ist 
nicht mit Sicherheit zu bestimmen, welches der richtige Taufname 
dieses Künstlers sei; der gelehrte Fortsetzer von Gandellinfs Werk 
glaubt aber, ihn Abraham nennen zu müssen. Er bildete sich in 
Amsterdam zum geschickten Zeichner und Stecher, wahrscheinlich 
in Visschefs Schule, indem seine VVeise an diesen Meister erin- 
nert. Bei dem Einfalle der Franzosen in Holland ging er nach 
England, wo besonders seine Aetzungen mit Beifall auf enommen 
wurden, namentlich das Bildniss des Herzogs von Norfoäk, wofür 
er 50 Pf. Sterl. erhielt. Nach einem mehrjährigen Aufenthalte in 
dieser Stadt, ging er endlich wieder nach Amsterdam zurück, 
und machte sie auch hier durch mehrere schöne Werke bekannt. 
Dieser fleissige Künstler hat eine Menge Blätter sowohl nach 
seinen sigcnen Erfindungen als nach andern Mustern und in ver- 
schiedenen Manieren gearbeitet, in welchen allen er gleiche Fe- 
stigkeit besass. In der Heimath ätzte er die Blätter zu Leonard 
AgostinPs Werk von geschnittenen Steinen, welches 1635 zu 
Amsterdam erschien. DIC Anzahl der Meister, nach denen er ar- 
beitete, beläuft sich auf 70, und besonders sind die nach Rubens 
gestochenen Blätter gesucht. Sie sind mit seinem Namen oder mit 
einem Monogramme bezeichnet. 
Zu seinen vorzüglichsten Arbeiten gehören: 
Moselmann oder Sehout zu Pferde, gewöhnlich nur der Reim? 
genannt, nach Netscher und Wouvermans, F01. Die Häfen 
Abdrücke sind vor den VVorten: Petrus Schovt. J. Ü. D. Ca- 
nonic... VVurde in französischen Auktionen von 115-1501??- 
bezahlt.   
Der Admiral Egbert Cortenaert, nach van der Helst. Bei Frauen- 
holz 5 fl. 5'; lsr. Bei Weigel ist es um ltThlr. ausgebotemfiaFol. 
Diana im Bade, nach Van Heck; H. 11 Z. 5 L., Br. 12 ' - 4 L- 
Bei Brandes 2 Thlr. 
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.