Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713157
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Blecker, 
Bleeck , 
Peter 
van. 
wahrscheinlich wieder Eine Person mit Bleekers, der den Trinmpl 
der Venus für den Prinzen von Oranien malte. Dieser Iiiinstler 
l der zu Amsterdam und im Haag arbeitete, war ein sehr geschieh- 
ter Bildniss- und Historienmaler; seine VVerke sind voll Feuer um 
von grosser Richtigkeit in der Zeichnung. Im Catalnge von lloct's 
ist ein Gemälde verzeichnet, welches die Diana vorstellt, und so 
scheint sich denn der Künstler gerne im Bereiche der Mythologie 
bewegt zu haben.  
Geringeres Lob verdienexf die geätzten Blätter unsers Künstlers, 
wenn nämlich hier von einer und derselben Person die Rede seyn 
kann. Sie stellen Geschichtliches und Landschaften mit Thieren 
dar, sind von bizarrem und unedlem Geschmacke und in der Zeich- 
nung nicht am uorrektesten, dennoch werden sie sehr gesucht und 
gut bezahlt: In der Iilcngelschen Auktion Wurden sie im Durch- 
schnitte zu  'I'haler bezahlt.  
Der Engel verspricht Abraham einen Sohn; H. 5 Z. 3 L., Br. 
7 Z. Q L. G. Blecker f. 1658. 
Jakob küsst die Babel; II. 1d Z. gL., Br. 19 Z. 7 L. 
Jakob unterhält sich mit Bahel; G. Blecker f. 1658; H. 10 Z. 7L., 
Br. 16 Z. 5  
Die Erweckung des Lazarus. G. Blecker Iuvent. et feeit. H. 
3  L., Br. 10 Z. 3 L. 
Dieses ist das geringste unter den Blättern dieses Künstlers. 
Paul und Barnabas zu Lystra. G. Blecker f. 1638. 
Dieses Blatt ist der Pendant zu No. 5. und von gleicher Grösse. 
Im Cataloge der Giillerie von Salzdahltlm ist ein Gemälde angege- 
ben, das denselben Gegenstand vorstellt, und von G. Bleeker ge- 
malt ist. 
Der Iiulrhirt, der die Flöte bläst. G. Bleeker f. 1658. II. 5 7.. 
 5 L., Br. 7 Z. 9 L. 
Die trinkende Heerde; H. 5 Z. 5 L., Br. 8 Z. g L. 
Die gehende I-Ieerde. Pendant zu dem obigen und von gleicher 
Grösse. 
Die Milchfrau. e. Blecker F. 1612.. H. 5 z. 9 L., B128 z. 31,. 
Der VVagen mit vier Rädern vor einem Wirthshause. G: Blecher 
f. 161.5. H. 7 Z. 5 L., Br. 11 Z. 
Ist bei VVeigel um 5 Thaler 12 Gr. ausgeboten. 
Der VVageu mit zwei Rädern. G. Blecker f. 1645. Von gleicher 
Grösse mit dem vorhergehenden. 
Dieses Blatt ist bei YVeigel um 3 Thlr. 16 Gr. ausgeboten. 
 Cabriolet. e. Bleeker f. 164.3. n. 1 z. 5 L., m. 11 z. 
Die drei letzten Stiieke sind die gesuchtesten. 
Joubert führt auch ein Crucilix nach Poelenbnrg an, allein die- 
ses ist ein Werk von J. G. Bronlshorst. 
Bartseh IV. 105- Brulliot dict. etc. I. no. 796. 805. Van Eynden 
und van der Willigen Gesch. der vaderl. Schilderkunst l. 65. 
Bleclters, J. G. Corncl, oder Johann Caspar. s, G. Blecker. 
Bleecltt, Peter van, genannt der Junge, Maler und geschickter 
Iiuplersteeher in Schwarzkunst, geb. in den Niederlanden gegen 
1700, gest. zu London um 176.1. Er war der Sohn eines mittel- 
mässigen Portraitmalers, Richard Bleeclfs, der ihn in den Anfangs 
gründen der Iiunst unterrichtete. Peter malte schöne Portraite. 
und kam 1723 nach London, wo er seine Kunst mit Beifall übte. 
Walpole erwähnt von ihm die Bildnisse der beriihlnten Schauspieler 
Johnson und GriPFin, welche auch in Kupfer gestochen sind. 
Seine Blätter bestehen in Pertraiten nach eigenen Z dchnuugen. 
und nach Richard van Blceck und Adrian van der EYerlT u. a.
        

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