Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1708277
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Aiherino , 
GiOTgi-Ü 2 
Alberti , 
Chei-ubim. 
Snisse, seine promenades pitt. und die Vues pitt, du Houpfau- 
eigny etc. 
Seine Charte Italiens bleibt stets ein rühmliches Andenken sei- 
nes Talentes. 
Mßhrßrßs über diesen Künstler S. Revue encyclop. 1826. III. 
Albermo, GIOPgIO, Maler von Casale, ein guter Schüler des Mon- 
calvi. Er arbeitete um 162d. 
Alberis, ein spanischer Bildhauer, der sich um 1820 zu Rom auf. 
hielt. Er vertertigte dort eine meisterhafte Gruppe des Nestor und 
Amphilochus. Hinlängliehes Lob des Künstlers ist die Aeusserung 
Thorwaldsens: er würde stolz darauf seyn, wenn dieses VVerls aus 
seiner Hand hervorgegangen jväre. Dieses ist eine um so merk- 
wiirdigere Erscheinung, da die früheren Werke von Alberis unter 
die sehr mittelmässigeu gehören, 
Alben, MEIPOQ, geb. zu Gaeta 1722. Man kennt von ihm eine Fol e 
von Landschaften, mit der Aufschrift: Sei paesagi, dedieate alle: 
Sign. Marchese di Mancini. 
Albers, AIIIOII, ein zu Bremen um 176? gcliorner Weinhändler, 
besass grosses Talent zur Landschaftsmalerei. Seine Oclgeinälde, 
besonders die, welche den frühen Morgen darstellen, wo der Ne- 
bel noch auf den Fluren liegt, erhielten den Beifall der Kenner. 
Er legte zuletzt den Handel nieder und erwählte die! Kunst ganz 
zu seiner Beschäftigung, besuchte Boni, Neapel, Paris und begab 
u sich endlich 1815 zu seiner Familie nach Lausanne, wo er noch 
1327 lebte. Er hat sich besonders den sehweizer- und italieni- 
schen Styl der Landschaft gluchlich eigen gemacht. 
Albert-Dürer, so rubriziren die Franzosen diesen berühmten Künstler. 
Albert VOII Westphalen; so wird oft Aldegrevers genannt. 
Alberti, Cherubim, genannt Borghegianß, Maler und Kupferste- 
eher, geh. zu Borgp . Sepolcro 1552, gßSt- Z1) Rom 1615- Diese: 
treffliche Iiiinstler 1st der Sohn lYiichele Albertiis (nach Lanzi wohl 
irrig Alberto Albertfs), und vorzuglich heruhnit als Iiupferstecher; 
denn auf's Malen verlegte er sich erst spat, erlangte aber doch hier- 
in einen ziemlichen Ruf. Iianzi l. 190   1161m! lllll geistreich, 
angenehm in den Iingelglorien, selbststandig und gewandt in Fuh- 
rung des Pingels, Fur diel-Iauptlurclie von Burgo malte er die Drei. 
einigkeit und in Rom die Decke einer der Iiapellen in der Mi. 
norva. Ei- half gewöhnlich seinem jungem Bruder Giovanni. 
Seine Lehrer in der Iiupfersteeherkunst waren  Carracci und 
G. Cort. Die Blätter, die er lieferte, sind von reiner Zeichnung, 
angenehmen Geschmack in den Figuren, und oft schon voni Aus- 
druck in den Köpfen; die Draperie hingegen hart und steif und 
das Helldunliel ohne Wirkung. Doch ist zu bedenken, dass die 
Buptersteeherkunst noch weit entfernt von der Vollkommenheit war, 
die auch Alberti mit seinem grossen Talente nicht zu erreichen 
vermochte.  
Sein Werk beläuft: sich auf 175 Blätter, worunter die nach Poli- 
doro's von Caldara Werken darum von Interesse, weil die Ori- 
ginale fast alle untergegangen sind. Einige seiner Platten kau 
men erst nach seinem Tode heraus, daher die spätere Jahreszahl 
auf denselben, die demnach die Zeit der Herausgabe bezcighnct. 
Zu Albertfs vorzüglichsten Blättern gehören:
        

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