Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713009
Bischnpy 
Cornclius. 
Bisi, 
Joseph. 
513 
Die ersten Abdriiche sind ohne Gründe, die zweiten mit den 
Gründen, aber ohne llinnnel und Schrill. 
4- iihnliclxi Blätter, C. Bischup tl; H. 5 Z. 3 --g L., Br. 5 Z. 
3  5  
2 Bliitter mit einer ruhenden und einer geltenden Iiuh;  
171.2 z. lt L., m. 5 2.1 L. 
Ein Stier und eine Iiuh, en buste, ein seltenes Blatt; H. 5 Z. 
11 L., Br. 7.2. 5 L. 
Bisclmp, Cornehus, Maler, geb. zu Dort 1650, gest. 1674. Et- 
war ein Schiller von Ferd. Bol, und malte Portraite und Historien, 
die jedoch das Lob nicht rechtfertigen, das seine Zeitgenossen ihm 
beilegen. Er malte auch Figuren auf Holz dir Gärten und Nischen, 
lauter mittehnässige Werke. 
Sein Sohn Abraham Inalte mit kräftigem und reinem Pinsel alv 
lerhand Geflügel. Er blühte um das Ende des 17. Jahrhunderts. 
Sein Bruder Jalt u b malte historische Staifeleibilder und Plßafunils. 
BISÜYUÜUÜ; Graf V9", ein liunstliebhaber von Orleans, iitzte um 
1786 einige Historien und Landschaften, malte auch in Aquarell 
und versuchte sich in Holzschnittcn,  
Biset, auch Bxzet, Carl Emanuel, lvIalcr, geb, zu Mecheln 1655, 
kam in jungen Jahren nach Paris, und vvurtie da bei den grossen 
künstlerischen Unternehmungen des l-Iofes und des Adels beschäf- 
tiget. Schon als liiinstler von Huf, den er sich in Paris erwarb, 
kehrte er in sein Vaterland zurück, und begann auch da seine 
Kunst zu iihen; xilllßlll er verdunkelte seinen lluhm durch ein zii- 
gelloses Leben. Er malte Tiinze, Spiel- und andere Gesellschaften 
in einer geistreichcn Manier, aber mitunter anstössig. Auch seine 
Zeichnung und sein Colorit ist gut, obwohl etwas grau, dem des 
Ostade iihnelncl. 
Biset war eine Zeitlang Maler des Grafen Montery, Gouverneurs 
der Niederlande, und 1074 Direktor der Altadernie zu Antwerpen, 
starb aber durch seine Schwelgerei im grosscn Elende. Vveyermauul 
erzählt von seinen Lastern. 
Die Geschichte Wilhelm TelPs im Schiitzensaale zu Antwerpen 
ist sein bestes Werk. Fiorillo d. Ausg. III. 195 n. a. 
Bizet hatte einen Sohn, Namens Jo h. Baptist, der ein lobensr 
werther Maler wurde. Dieser arbeitete noch 1720 zu Antwerpen. 
BlSl, BOImVentuPa, Maler um] Iiupferiitzer, geb. zu Bologna 1619, 
gest. zu Modena 1662, wie Malvasia versichert. Er lernte die An- 
tangsgriindc der Iiunst bei L. Massari, und ergab sich vorzüglich 
der Miniaturmalerei, worin er vortrellliclt war. Später trat er in 
den Orden der Conventualen des heil. Franziscus zu Bologna, und 
malte auch fortan in seinem liloster in der gewohnten lieblichen 
Manier, wesswegen er den Beinamen des Padre pittorino erhielt. 
Indessen scheint er an seine Ordensregeln nicht sehr ebunden 
gewesen zu seyn, denn er arbeitete Bald bei diesem, baId bei ei- 
nem andern Fürsten, und zuletzt beständig am Hofe Alfons IV. zu 
Modena, wo er auch starb. 
Bisi's beste Werke sind Nachahmungen der Carracci und Gllillf! 
Renfs. Ueberdiess fertigte er auch geätzte Blätter nach Parmesane, 
Guido und Vasari, von denen einige heil. Familien mit den IIIP 
tialen F. B. B. oder F. B. B. F. bezeichnet sind, was "FF-i 5mm" 
ventura Bisi fecit" bedeutet. 
B181, JOSEPII, ein trefflicher Landschaftsnnaler und Professor an der 
Nagleris IYünstZer-Lerx
        

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