Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1712928
Binck, 
Jakob. 
50a 
Die Vignette mit zwei Delphinen; H. 9 L., Br. 4 Z. 
Die Vignette mit dem Panne u. der Sirene; H. 1 Z. 10 L., Br. 
.3 Z. 2 L. Dieses Blatt hat auch ein Unbekannter gestochen, 
dessen Monogranxm HGiDGCliC auf A. Altdorfer deuten will. ' 
im Iiiirass; n. 1 z.  Br. 1 z. 
Das Iiind und die zwei Fische; H. 1 Z. 8 L., Br. 1 Z. 5 L: 
Die Vase zwischen zwei Einhörnern; H. 2 Z. 1 L., llr. 1Z.4L. 
Eine Degeuschcide mit einem Soldaten, der eine Kiirbisflasche 
trügt; ll. Ö 71., Br. oben 1 Z. 4 L., unten 10 L. 
Ein Anonymer hat das Blatt copirt, in etwas kleinerem Formate. 
Franz I. von Frankreich; H. 1 Z. 6 L. mit dem Rande, Br. llL- 
Claudia, erste Gemahlin dieses Königs, das Gegenstück, 1526; 
H. 1 Z. 6 L. mit dem Bande, Br. 11 L. 
Die sehr genauen Copicn dieser beiden Blätter, von einem Un- 
bekannten gcfcrtiget, unterscheiden sich von den Originalen 
durch das Monogramnl, welches in der Copie fehlt; H. 1 Z. 
5' L., Br. 11 L. h 
Christian 11. von Dänemark, 1525; H. 4 Z. 8 L., Br. 5Z. 2L. 
Die mit zierlichem Stichel verfertigte Copie eines Ungenannteil 
hat das Zeichen nicht; H. 5 Z. 4 Lf! Br. 5 Z. 5 L.? 
Elisabeth von Oesterrcich, Christiads Gemahlin, in gleicher Griisse 
mit dem obigen.  
Lucas Gassel, 152g; H. 6 Z. I; L., Br. l; Z. 10 L. 
Man unterscheidet die sehr gute Copie (von der Gegenseite) 
vom Originale im Worte INIAGO der Inschrift. In Binclfs Blatt 
ist das A etwas höher gestellt, als die übrigen Buchstaben, 
während selbes in dcr lnsclirift der Copie mit den übrigen auf 
gleicher Basis ruht. Ueberdiess ist sie _6 Z. 8 L. hoch und 
{i Z. 9 L. breit. Die zweiten Abdrücke dieser Copie sind be- 
zeichnet: S. Iilocting exc. de]. f., was nach Barlseh glauben 
maclieirltönnte, dass dieser Iiloctin der Cupist sei. 
Sehr gut ist auch die Copie von der Gegenseite, welche J. 
 B. v. Tienen stach, und selbe mit seinem Namen bezeichnete; 
11. 5 Z. 10 L., Br. lt Z. 8 L. 
Das Portrait GasseYs wurde in der Scbneidexüchen Auction 
um 9 Iithl. erstanden. 
Reinneir V. I-I. Portrait als Büste. Rechts steht in der Mitte 
der Platte auf einem Tiifelchen: BEINNEIIÄ V. H. MXXVJ 
H. 2 Z. 7 L., B122 Z. 6 L. 
Jakob Binck, wenigstens glaubt man, dass dieses Portrait den 
Iiiinstler darstellt; l-I. [1 Z. 1 L., Br. 2 Z. 19 L. 
Portrait eines jungen Mannes; [Durchmesser 1 Z. 9 L. 
Eine schlecht auf Eisen geätzte Landschaft. Im Vorgrunde sind 
zwei Fichten, linlas im Grunde ein Berg, an dessen Fusse 
lliiuser stehen, und rechts führt eine Brüche über einenFluss. 
H. lt Z. 1 L., Br. 5 L.  
Mit Unrecht schreibt man Binck die Copie von Dürefs 
Triumphwagen zu, denn dieser wurde erst zu IinhoPs Thea- 
trum virtutis et honoris 1606 gefertiget. Ucbrigens hat er Ei.- 
niges nach Dürer copirt. darunter vier Marien, von denen 
die mit dem gewickelten Iiinde schön ist. 
lleller sagt in seiner Geschichte der Hulzschncitleknnst S- 155, 
dass Binck auch einiges in Holz geschnitten habe, Bartsch 
aber beschreibt von ihm nur einen Holzschnitt, WClCllCP 410 
Eitelkeit unter der Gestalt eines nackten Weibes vorstellt, die 
auf dem Kopfe einen gressen Hut mit Federn trägt und in der 
Linhcn einen Spiegel hält; H. 10 Z.? Br. 7 Z. (3 L"? 
Die bczeiclincttn 93 Blätter gibt Bairtsch als Werke Jah. Binclis
        

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