Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1712873
500 
Bilcoq 
p der 
Billecuq- 
Jäilly 
oder 
N icolaaxs. 
Jäxlii, 
BIlCOQ Odßlf Billeeoq, ein französischer Künstler, lualte um 1780 
 Genrestiiclac mit zahlreichen Figuren. J. le Veau und Vidal haben 
nach ihm gestochen. 
 Vvlllem, ein als Dichter und Gelehrter berühmter Mann, 
machte sich auch als Zeichner und Aetzkiinstlcr einen Namen. Er 
fertigte selbst die Vignetten zu seinen VVerken: Mijne Vcrlustiging, 
Leyden und Arnsterd. 1781; Blocmpjens, Amsterd. 1785, beide in ö. 
Auch zeichnete er mit vielem Geschmaclae die Titelvignette für 
lperus-Zoun Wiseliils Werk: de 110cm. Den Stich führte lVIar- 
cus aus. 
Sein Bildniss wurde mehrmalen in Kupfer gestochen, von J. Hulst- 
kamp nach A. Buon, von de Sallieth nach Schmiclfs Gemälde, von 
L. Portmail nach L. NIoriz und von Velyn nach Caspäri. Letzte- 
res findet man im Muzcn Almanak 1810. Van Eyntlcix etc. III. 520. 
Bilevelti, Johann Anton. s, Bilivert. 
Bllhammer;  11-; liupferstecher, von dem man zwei Blätter von 
1575 und 74 kennt, die Belagerung der Stadt Leytlen vorstellend. 
Bilivert, Johann, Maler aus Mastricht, der sich in Italien Bili- 
verti, Bilevelti, Bilivolti nannte, geh. 1576, gßst. 16.14. Er war zu 
Florenz Cigolfs Schiller und malte Historien, die sich durch edle 
Zeichnung, schönes Culurit und eine zarte, zierliche Manier aus- 
zeichnen. Im Ausdrucke ahmte er Titi nach, entlehnte auch von 
Paul Veronese. Er blieb sich nicht immer gleich, indem er bald 
täuschend den Cigoli, bald den Titi nachahmte. 
In S. Cajetano und S. lylarco zu Florenz sind viele Bilder von 
ihm, worunter die Erhöhung des Kreuzes unter seine besten Ar- 
beiten gerechnet wird. Die Bilder, welche er mit Fleiss malte, 
worin er sich selhst nicht genügen zu können schien, wurden von 
seiner Schule zuweilen mit den Anfangsbuchstaben seines Namens 
wiederholt, besonders wenn er sie überarbeitete; zuweilen auch 
ohne selbe. Besonders sieht man in mehreren Häuscrn von Flo- 
renz die Flucht des keuschen Joseph's; auch im h. Museum, in 
der Barberinischeu Sammlung zu Rom, in der Ohizzischen zu Cal- 
tajo und anderswo. 
Biliverüs zierreicher Styl fand viele Nachahmer, welche hier und 
da in Gallcricn und Kirchen für Venezianer gelten könnten, wenn 
sie Jllßllf geistreiche Milnterlieit und bessere Farben hätten. Lanzi l. 
 198. d. Ausg. Fiorillo I. 406.  
Einige unterscheiden auch einen Anton Bilivert, der eben- 
falls bei Cigoli lernte und zu Florenz arbeitete. Uns scheint die- 
ser Künstler Eine Person mit Johann Bilivert zu seyn. 
Bllly oder Bllll, NlCOlallS,  Iiupferstccher, der zu Rom um 
1719 geboren wurde und von einer Familie herstammte, die in Rom 
einenliunsthandel trieb. Er scheint der Sohn eines Künstlers glei- 
ches Namens zu seyn, der mit einem Anton Billy mehrere Plat- 
ten herausgab, ohne sich den Ruhm eines guten Iiiinstlcrs erwor- 
hen zu haben. 
Unser Künstler stach mehrere Blätter für das Museum Florenti- 
mfm, und einen grossen Theil der herkulanischen Alterthiixner, na- 
mentlich im fünften Bande, der 1767 erschien. 
Unter seinen Werken sind die Bildnisse der Cardiniile Morandi, 
Spinelli, P. Aldrovanclini, die Tieozzi einem Jakob Billy zuschreiht, 
angeblich Brutlex- des Nicole. In dem Dictionario dieses Schrift- 
stellers gelten auch die Portraite des F. Zuccharxu und des Hans
        

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