Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1712532
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Bcrlhaull, 
Peter. 
Berti, 
Giurgiu. 
Benhault; Petcr, ein Maler, der um 1786 zu Paris mehrere innere 
Ansichten der Stadt malte, und sie mit lnbenswerthem Fleisse aus- 
führte. Er ist vielleicht der Vater des folgenden Künstlers. 
Berthault, Imndschaftsmaler zu Paris, Schüler von Bertin. Er brachte 
seit 1810 mehrere Ansichten nach der Natur und auch Interioren 
'zur Ausstellung, die in die Hände der Iiunstliebhaber kamen. Nä- 
heres ist uns über diesen Iiilnstlei" nicht bekannt. 
Berthälemy. s. Barthelemi. 
BOIÜIGlOIS, Vvllllßlm, ein französischer Bildhauer, der zu Rom von 
den Päibsten Clemens VIII. und Paul V. heschäftigct wurdef Nach 
seiner Iliickltehr zierte er mit S. Guillain das Portal der Sorbonne- 
 ltirche. Er starb zu Paris 1615. 
Y 
Berthon, Bene-Thcüdür; Geschichtsinaler und Offizier der Eh- 
renlegion, geb. zu 'l.'0urs 1'277, Schüler von David, gehört zu den 
talentvollsten Männern der neuen französischen Schule. Seine 
Gemälde zeichnen sich durch einen gracicusen und sorgfältigen 
Pinsel, und durch eine liriiftige Wirkung aus. Sie sind gut ge- 
zeichnet, trefflich gruppirt, nur gebricht es manchmal den Figuren 
an Adel und Ausdruck. Er hielt sich zu Anfang dieses Jahrhun- 
 derts zu Wien auf, und kehrte 1806 zurück nach Paris, um er 
durch seine Kunst einige Thaten iNLIPOlOOIIiS verewigte: die Ueber- 
 abe Ulm's und die Vorstellung der gefangenen österreichischen 
äenerale, die Uehergabe der bei Jena eroberten Fahnen und des 
IDegens Friedrich des Grossen an die Depulirten von Berlin u. a. 
Andere schöne Gemälde dieses Künstlers sind: Phiidra, die mit 
Oenone die Rückkehr des Hippolyt erwartet (1.800); das Bildniss 
Bonaparttfs in Lebens rösse, stehend; Angelica und lVIedor, in na- 
türlicher Grösse (K310i llinaldo und Armida, in gleicher Griisse 
(1814); Orest's Traum, lebensgrosse Figuren (1817); Saul und Da- 
vid (1819); die Gründung der Kirche von Marmoutier durch den 
heil. Martin, ein lebensgrosses Bild, für eine Kapelle der Kirche 
von Touraine; ltinaldo von Armida entführt (1824); Phiidra erklärt 
dem Hippolyt ihre Liebe (1824); der Eintritt des Herzogs von 
Beri-y in den Saal zu Caen; die Entführung der Helena u. s. w., 
lauter grosse Bilder. 
Ueberrlicss malte Berthon auch eine grosse Anzahl Portraits; da- 
 von nennt man, ausser dem des ersten Consuls, das Bildniss des 
Erzherzogs liarl, der Pauline Bonaparte, der Mlle. Duchesnois 
in der Rolle der Johanna d'Arc und der Lady Morgan. 
Mehrere Bilder dieses Künstlers zeigt Gabet an. Sein Sohn, 
geb. 180g, widmet sich ebenfalls der Geschichtsmalerei. 
Bßrtl, GIOV- Batlsta; ein Maler von Cremona im 16. Jahrhunderte. 
In dem Hause einer angesehenen Familie zu Cremona ist ein Bild 
von ihm, welches die Heiligen Franz und Omobonns darstellt, be- 
zeichnet: Jo. Bastista Bcrti cremonensis fecit. Er gehört vielleicht 
zu der Familie eines Lorenzo de Bertis, von wwelchenisich zu 
Cremona eine Tafel findet, mlit der Aulschrift: Laurentius de Bertis 
faciebat 1521., Ticozzi.  
Bern, GIOTgIÜ; Maler zu Florenz und einer der imrzüglichstcn 
jüngeren liiinstler dieser Stadt. Er bildete sich in Pictro Benve- 
nuii's Schule, und besuchte hierauf Rom, um durch das Studium 
der Antike und der grossen Meister seines Faches seine ltüustlerir- 
sehe Vollendung zu erreirhcn. Hier malte er 18521 Ariadne auf
        

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