Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1712430
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Bernini , 
Johann. 
Bernini , 
Paul 
Valentin. 
St. Lorenz in der Villa Strozzi. 
St. Sebastian, im Hause Barberini. 
Der Triton der Quelle am Platze Navona, eines der bessern 
VVerke I5ernini's. 
Die VVahrheit, im Hause Barberini. 
St. Hieronymus, in der Capelle Chigi in Siena. 
Daniel, in der Capelle Chigi al Popolo. 
Urban VUL, auf dem Campidxuglio. i 
Das Basrelief mit Christus und St. Petrus ober dem St. Petersthore. 
Die seelige Ludoviea Alberoni, in S.'Francesco a Ripa n. s. w. 
Statuen in Metall: 
Büste des heil. Eustachius, von Silber, in der Chiesa titolare. 
Urban VIIL, in Velletri. 
Ein rosses Crueifix, in der Capelle Philipp IV. zu Madrid. 
Sta. äiraneesca Romana, in ihrer Kirche. 
Des Portrait Biehelieuß, in Paris.  
Architektonische Werke: 
Der Pallast Ludovisi (unvollendet). 
Die Kirche in la Iiieeia. 
Die Iiirche mit der Cuppel in Castel Gandolfo. 
Die Gallerie und Faeatle an der Meeresseite desselben Castells. 
Die Capelle Cornaro, in la Madonna della Vittoria. 
 Die Capelle des Cardinals de Silva, in St. Isidor. 
Die Capelle Fonseca, in St. Lorenzo in Lucina. 
Die Capelle Allaleoni in St. Domenieo di Montemagnopoli. 
Die Capelle liainluntli zu St. Pietro in Montorio. 
Die Capelle de Siri, in Savona. 
Das Grabmal des Cardinals Pimentelli in der Minerva. 
Das Arsenal in Civita Vecchia. 
Die Villa Hospigliosi und der Altar der Capelle dieses Hauses in 
 Pistrfa. 
Die Foiltaine am Platze Barberini u. s. w. (Ticozzi). 
Im Jahre 1821 wurde in Rom in der von der berühmten Gruppe 
Apollo und Daphne benannten Stanze eine Auswahl der besten 
lastisehen Werke BerninPs vereiniget, um dieses fruchtbaren Iiiinst- 
lizrs Talent, seine gute Epoche und den sinkenden Geschmack sei- 
ner Zeit zu stucliren. Jetzt heisst die Stanze: La stanza (li Bernino. 
 Ausser den vielen Sculpturen verfertigte Bernini auch bei 200 Ge- 
mälde, welche in Historien, Fabeln und Bildnissen bestehen, die 
in den berühmtesten Cabineten gesehen werden. In der St. Peters- 
kirche verdankt das Gemälde, welches den heil. Mauritius vorstellt, 
sein Daseyn dem Bernini. 
Das Portrait dieses Künstlers ist in den Ritratti di alcnni eelebri 
pittori dal cav. Ottavio Liuni p. 125. 
Bernml, Ludwig, des obigen jüngerer Bruder, Bildhauer und Bau- 
meister. Er liess sich von seinem Bruder in Bausachen gebrau- 
chen, und besass grosse Geschicklichkeit in der Mechanik. Auch 
vertraute ihm sein Bruder, während seiner Abwesenheit in Frank- 
reich, die Aulsicht über den St. Petersdom. Er vollendete die Bild- 
Säule der Gräfin Mathildis und verfertigte einen Genius an ihrem 
Grabe. Starb nach 1682 im 69. Jahre. 
Bßrninl, Paul Valentln, Sohn des berühmten Künstlers dieses 
Namens, widmete sich ebenfalls der Bildhauerkunst und lieferte 
Werke in der Weise seines Vaters. In der Kapelle der Empfäng- 
niss Mariii in S. lsidoro zu Rom sind zwei Grabmäler von ihm. 
Dieser Iiiinstler war 1672 Mitglied der Akademie St. Luca. Sein 
Todesjahr ist uns unbekanntm
        

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