Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1712129
Bert? 
G isbertus Johannes v. d.  Bergamo, Fxa Damiano da. 
425 
kcnner und hatte eine bedeutende Sammlung von Zeichnungen und 
liupfersticheny die nach seinem Tode verkauft wurden. Unter an- 
dern brachte er ein ganzes Buch von Zeichnungen und liupfcrsti- 
chen an sich, welches einst Rembrandt besass. 
Berg, Gisbertus Johannes van den, Zeichner und Maler, geb. 
zu llutterdain 1761], gest. daselbst 18H. Er lernte die Zeichenhunsl 
bei J. Z. Prey, ging dann nach Antwerpen und hielt sich da drei 
Jahre auf, während welcher Zeit er sich den Ruf eines geschich- 
ten Zeichners erwarb. Von Antwerpen ging er nach Düsseldorf 
und Mannheim, um nach den Werken der vorziigliehsten Iiiinst- 
ler, welche sich in den G-allerien dieser Städte befanden, zu stu- 
dieren. Er nahm sich neben andern auch den van der XVcrif zum 
Studium, und. verfertigte einige schöne Cdpien nach van Dych. 
Im Jahre 1790 kehrte er in seine Geburtsstadt zurück, und be- 
schäftigte sich da besonders mit Portraitmalen, uhne dabei das hi- 
storische Fach zu vernachlässigen. Er wurde auch Corrector bei 
der Zeichen-Gesellschaft, eine Stelle, die er eine Anzahl von Jah- 
ren mit Eifer bekleidete. Der Unterricht nahm daher seine griisste 
Zeit in Anspruch, su wie er auch als Zeichner seinen griissten 
Ruf erlangte. Seine Partraite sind meistens in Miniatur gemalt. Er 
hinterliess auch einige Aqnarellzeichnungen. Van Eynden und van 
der YVilligen Gesch. der vaderland. Schiltlerhunst. 11. 4.61. 
Berg, ein Bildhauer zu Eichstiidt, der fiir den bischiiflichen Pallas! 
mehrere artige kleine Statuen gefertiget hat. Seine Lebensverhält- 
nisse sind uns unbehannt.  
Berg, M-alhlas Van den, Maler, geb. zu Ypcrn 1615, gestdaselbst 
164.7; Er war der Sohn eines lYIalers, der bei dem berühmten Bu- 
bens die Stelle eines Giiterverwalters bekleidete, wozu er wahr- 
scheinlich fähiger war, als zum Iiiinstler. Auch fYIath. van den 
Berg, der auf das Vorwort seines Vaters unter Rubens Zöglinge 
aufgenommen wurde, war kein erfinderischer Geist, und daher 
verlegte er sich nur auf die Nachahmung berühmter iYIeister. Hierin 
leistete er viel, besonders in Copirung der Werke seines lYIeisters.  
Man findet Gemälde im Geschmaclie Teniers, die mit den Initialen 
lYI. B. V. B. bezeichnet sind und für Werke dieses liiixistlßrS gel- 
ten. Ob mit Grund, ist zsveifelhaft. denn das erste B 11111111 man 
nicht deuten, und Descamps spricht nur von Einem Taufnamelli 
den wir eben angegeben haben. 
Bergamasco, Wilhelm, Baumeister von Venedig, der eben S0 
fruchtbar und prächtig in der Erfindung, als vortrefflich in der 
Ausführung war. Im Jahre 1524 verfertigte er das Grabmal der 
Herzogin von Ferrara in der Servitenkirche. Von ihm ist auch 
die schöne Capelle bei der St. Michaelsliirche zu Venedig.  
Üßrgamasco, 11- Siehe G. B. Castello. 
Bßrgamo, Gllgllßlmü da, ein Maler, der um 1296 lebte. Eshat 
 sich noch ein Gemälde von ihm erhalten, ganz im byzantiniäßheß 
Style. 
Bergaxno, Fra Damiano da, ein berühmter Schnitzarbeiter, ver- 
zierte Seine Klosterkirche zu Bergamo mit Tiifelwerk, 1106125855" 
aber die zu Bolo na am Chor, und zu St. Pietro in Pefußla W91" 
den seine historiscien Darstellungen in Tiifelwerk eschiitzt. Er trieb, 
"naßh Vasafi. die Meisterschaft in den Farben und in der Schatten"- 
gebang am weitesten, so das: er für den ersten in dieser Kunst
        

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