Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1712099
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Berunger. 
Anton. 
BbrQhcIn. 
Iiiinstler lieferte mehrere Bilder in beiden Gattungen der Malerei, 
die stets den Beifall der Iienncr erhielten. Vorzüglich schön sind 
seine Gemälde auf Vasen der Manufaktur, von denen einige von 
ziemlicher Grösse sind. Besonders erwähnt man den Eingang in 
das Museum der Gemälde, Statuen u. a. Gegenstände, die als 
Hriegsbeute nach Paris kamen; dann Herodot im Collegium der 
' Priester zu Theben, und Aristoteles am Pireus spazieren gehend, 
empfängt die Produkte Indiens, in Thieren und Vegetabilien be- 
stehend. Nach Rubens copirte er das Portrait Bichardofs, in 
der Griisse des Originals, und das Bildniss des Dauphins, nach 
Lawrence. Er lieferte auch eine treffliche Cupie der berühmten, 
unter dem Namen „der heil. Kapelle" bekannten Camee im Pa- 
riser Miinzkabinet. Man erblickt darauf 25 Personen, welche die 
Apotheose August? darstellen. 
Beranger war auch Mitarbeiter am Stammbuche, welches unter 
dem Namen: Abende der Maler von Sevres herauskam. Gabet u. a. 
Berardi, F ablO , ein liupferstecher von Siena, der . die Mitte 
des 18. Jahrhunderts in Toscana blühte, und für einen der besten 
Schüler Wagners galt. Seine bekanntesten Blätter sind: 
Die Marter der heil. Ursula, nach J. B. Pittoni. 
Die Ruhe in Acgypten, nach Tiepolo. 
Der Catafalk, der im Dome zu Florenz bei den Exequien des 
liaisers Franz I. errichtet wurde, und zwar nach liuggcrfs 
Erfindung. 
Das Opfer Gideons, nach Pittoni, grqqu. Fol. 
Jakob und Rahel, nach J. Varutti, gr. qu. Fol. 
Hager und Isniael in der Wiiste, nach J. Varana, gr: qu. Fol. 
Vier ländliche Darstellungen, nach Piazetta, gr. Fol. 
Ansichten von Florenz und Venedig. 
Die heil. Jungfrau, nach Solimena, halbe Figur; ein schönes Bl. 
Berardi arbeitete nach seinen Vorbildern,  die nicht zu den be- 
sten gehören, fast besser, als sie es verdienen. Sein Todesjahr ist 
unbekannt, doch lebte er noch 1767, und 1742 war er schon thii- 
tig. Letztere Jahrzahl trägt eine Folge von 6 Prospekten von Ve- 
nedig, gr. qu. Fol.  
Bßrälfdl, ClIPISIOfQIIO, Iiupferstecher zu Bologna, bildete sich un- 
ter Zocchi zum Künstler. Er stach nach diesem Ansichten von 
Florenz u. a. 
Berardier, DGIIIS, ein französischer linpferstecher, von dem man 
den Einzug Heinrich II. von Frankreich zu Beaume kennt, mit 
dem Jahre 1548. Diese: scheint das einzige bekannte Blatt Berar- 
dier's zu seyn. 
BßrEl-lZOn, D011 JOSBf, Historienmaler, geb. zu Zaragoza 1747, gest. 
1796. Er bildete sich in der Schule des F. Bayeu zu Madrid, und 
suchte ihn nachzuahmen. Seine Werke sind sehr selten, da er in 
der Bliithe der Jahre starb, und die meisten derselben in den Kir- 
, chen. Uebrigens ist er manierirt. 
Berbe, JOhÜa ein fast unbekannter Künstler, der aber nach Strutt 
nicht mit Joh. B. Barbe zu verwechseln ist. Man kennt von ihm 
eine in einer Nische sitzende Madonna mit dem Iiinde, bezeich- 
net: Jean Derbe, chez J. Galle, nebSt noch einer andern, welche 
Strntt anfiihrt. Eine derselben ist nach Frank jun. gefertiget. 
Bcrchcm; 
B erglxem.
        

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