Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1712032
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Benoit , 
Benoit, 
Peter. 
Man hat von diesen Künstlern die Portraite Ludwig XIV. nach 
verschiedenem Alter, Welche den Stahlsclineidern dienten, die Ge- 
schichte dieses Prinzen in Schauniiinzeii darzustellen. Ob einer 
von diesen der Anton Benoit sei, der aus Montfaucorfs Jluftrag 
von der berühmten Tapete der Königin Mathildis von Bayeux eine 
sehr richtige Zeichnung nahm (s. Fiorillo III. 26), ist uns unbe- 
 lsannt, so wie wir überhaupt nicht im Stande waren, die Geschichte 
beider Künstler ins Iilare zu bringen. 
Bßllolt:  L-y ein französischer Zeichner und Iiupfersteeher, ver- 
fertigte Prospekte, Jagden, Lager n. 21., nach verschiedenen Mei- 
stern und eigener Erfindung. Er ging um 1712 llilClltLülltlüll, 
kehrte aber später wieder nach Paris zurück, wo er Mitglied der 
Alaademie wurde und noch um 1750 lebte. 
BCHOIII, llyvllllellll Philipp, ein Iiupferstecher, der 1725 in der 
Diözese Coutances in der Normandie geboren wurde, und um 1'160 
zu Paris lebte. Er stach meistens kleine Bildnisse, hauptsächlich 
mehrere Köpfe nach den Schaumünzen von Dacier und Duvivier, 
auch einige historische Blätter nach Fr. Hals, Villamena u. a., 
selbst nach Rafael. Rost VIII. 205. Zu erwähnen sind: 
Jupiter und Jnno, nach Julien de Parme; Fol. 
Bethseba im Bade, nach Bounieu; gr. Fol.  
 Die Portraite von Gallilei, Montestluieu, Pope, Newton, Pascal, 
Alb. Heller. 
B939"? (Benülst): Madamß, geborne Delaville-Leroux, Histo- 
rienrnalerin, geb. um 1770, gest. zu Paris 1826. Madame Benoist 
ist die reizende Emilie in Desmoustiers Briefen über die Mythologie, 
ein Werk, das sich grossen Beifalls erfreute. Von Jugend auf den 
schönen Künsten gewidmet, studirte Emilie Leroux die Elemente 
der Malerei unter Lebrun, ging dann in David's Schule über, 'so 
wie ihre Schwester, die Baronin Larrey, welche später blos als ta- 
lentvolle Dilettantin ihre Kunst übte. 
Die vorzüglichsten Arbeiten von dieser Künstlerin sind mehrere 
Bildnisse Napoleoifs, die mehr in den Departementen, als zu Pa- 
ris bekannt sind. Das Bildniss der Marie Louise, der Elise Bo- 
naparte, das schöne Bild jener alten Frau, die ein Kind auf den 
Knien hält, bekannt unter dem Namen: Les extrizmes se touchent; 
eine Wahrsagerin mit Mongixi gemalt, und das Studium einer 
Negerin, das sich im luuxenbourg befindet, und sich durch treue 
und doch gefällige Nachnlnntirrg der Natur auszeichnet. 
BCIIOHZ, HICPOHymIIS, Iiupferstecher, geb. zu Soissons 1721. Er 
stach, neben einigen Blättern nach Rafael, F. Hals, Pigmore u. a., 
verschiedene Schlechten nach eigener Erfindung, und lebte lange 
in London, wo er für Buchhiindler Arbeiten lieferte. Diese beste- 
hen in Verzierungen, Vignetten, Portraiten. Er starb im Vater- 
lande 1770. y  
Ticozzi erwähnt dieses Künstlers und eines andern Benoit, der 
Itlcine Ansichten von Aleneon gestochen hat. Er ist wahrschein- 
lich Eine Person mit dem obigen C. L. Benoit des Heinecke. 
Benßlt: Gabriel; ein Iiupferstecher zu Paris, von dem man ver- 
schiedene Blätter nach eigener Zeichnung kennt, und darunter 
auch einige Bi1dnisse._ 
BGIIOIII, POIZBF, ein Friichtemalcr zu Antwerpen, über welchen je- 
doch keinc Nachrichten vorhanden sind. Im Praunischen Cabinet 
zu Nürnberg waren Bilder von ilnn, doch ist uns unbekannt, wo 
sich selbe jetzt befinden.
        

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