Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1711990
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Bencdetti , 
Ignaz. 
Benedictus. 
Nach seiner Zeichnung stach derselbe Iiiinstler Jupiter und Jo von 
Curreggio, und einen bogenschnitzenden Amor. 
Benßdetti: 151181, ein italienischer Iiupfcrstecher, der fiir Monal- 
dini's (nur der Kupfer wegen) beriihlntein "Virftil stach. Diese Aus- 
gabe erschien zu Rom von 1765  65 in gr. 1301. 
Benedetto:  LüliilS dl, Maler von Eboli, arbeitete zu Nen- 
pel um 1541i- Er eopirte RafaePs Transliguration sehr genau und 
mit vieler Geschicklichkeit. . 
1393311313130; AntOnlQ, ein Maler, dessen Lebensverhältnisse unbe- 
kannt sind. Bassaglia sagt nur, dass dieser Künstler im herzogli- 
chen Pallaste zu Venedig die Decke des Zimmers der Hegolatori 
alla Scritura gemalt habe.  
Er ist wahrscheinlich Eine Person mit Heinechek F. Antonio Be- 
nedictis, einem Reliäioßeu, der sich auch derMalerei und Aetz- 
kunst befliss. Man ennt von ihm ein Blatt mit dem Abte Non- 
11051115. 
Ein Gcnueser Benedretto war J. Ant. Soglianfs Schüler, arbei- 
tete aber zu Paris gegen Ende des 16. Jahrhunderts. Er machte 
sich durch Geschichtsbilder bekannt. 
Bßnedlßti, Ih, ein Iiupferstecher zu Anfang dieses Jahrhunderts. 
Man kennt von ihm 8 Blätter kleine Landschaften nach C. Brand, 
1805. Aquat. u. a.  
BCIICdiCÜO, Bßqlle; Geschichtsmaler aus Valenzia, Schüler von 
Huerta, dessen Grundsätzen er folgte und so genau nachahmte, 
dass ihre Werke oft mit einander verwechselt werden. Er war ein 
guter Golorist, aber weniger curreltt in der Zeichnung. Starb 1755. 
"iorillo IV. 571. 
BBBGÖiCiIO, JOSEF Antonio, ein reicher Privatmann zu Setubal, 
unter dem Namen Murgado bekannt, einer der ersten portugie- 
sischen Landschaftsmaler unsers Jahrhunderts. Er lebte 1325 nicht 
mehr.   
BGHGÖICIUS, ein alter Bildner, der in neueren Zeiten besondere Auf- 
merksamkeit erweckte. Er schmückte zu Parma im Dome einen 
Altar mit Bildwerken, und setzte seinen Namen Benedikt und das 
 Jahr 1178 hinzu. (S. Millin voy. clans le Milanais II. 116 n. 119. 
Cieognara a. s. St). Daselbst sind auch die drei Thiiren der Tauf- 
hirche mit halb erhobenen Arbeiten verlnuthlich von ihm geschmückt, 
denn an der nördlichen liest man nach Morona: 
Bisdenis demptis annis de mille ducentis 
Inccpit clictus opus hoc Benedictus. 
Die Vorliebe für Vaterländisehes verleitete den Morona jene Ar- 
beiten. tiefer zu stellen, als Solches, so gleichzeitig in Toscana von 
Meistern gearbeitet werden, welche er ohne urkundliche Gründe 
siinuntlich für Pisaner hält, als Gruamuns, Deoclatus, Biiluinu u. a. 
Diesen Meister Benedict halten neuere für Antelami, jedoch fälsch- 
lich, wie Frhr. v. llumohr (italien. Forschungen I. 266) behauptet, 
und lassen von demselben die pisanische oder toscanische Bildner- 
_ schule ausgehen, was ebenfalls gewagt ist.  
Benedietus, ein Prämonstratenser Cherherr aus dem Stifte bei Znaym 
in Mähpen, wo er 1485 lebte. Von seiner Hand hat die Stifts- 
Sti-ahöwer Bibliothek ein auf Pergament geschriebenes und mit 
verschiedenen sehr nett und künstlich angebrachten Gemälden aus-
        

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