Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1711974
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Bendolfp, 
Johannes Christian. 
Bcnedetti, Matthäus. 
Bendorp malte ebenfalls einige Bilder in Oel, und starb 1814 zu 
Durtrccht. 
Van Eynden und vau der Willigen, Gesch. der vadcrland. Schil- 
derkunst II. 258.  
Bendorp, Jüllalllles Christian; Sohn des obigen, Zeichner und 
Kupfcrstecher, geb. zu Dortreclit 1707. Er lernte bei seinem Vater 
die Anfangsgründe, und vervullliummnete sich später bei D. Lan- 
gendyk zu Rotterdam in der ZCiChOIlliüDSl; das Iinpfersteclien und 
Aetzen aber verdankte er dem Unterrichte des Iiupferstechers de 
Sallieth. Hierauf liess er sich in seiner Vaterstadt nieder und er- 
langte da den Ruf eines geschickten Künstlers. 
Dieser fleissige Künstler lieferte mehrere Werke, welche in Pur- 
traiten, Histuricn und Buchhändlerarbeitcn bestehen. Van Eyii- 
den etc. III. 129. 
Bendum, Philipp, ein guter Maler zu Prag, der gleich nach der 
1715 wiithenden Pest mit dem berühmten Peter Prandel arbeitete. 
Später reiste er nach Ruin, wo er bis 1730 blieb, und 1750 starb 
er in Schlesien.  
ßendum malte Portraite, Historien und Nachtstuclse, die mit 
Beifall aufgenommen wurden. In der St. Barbaraliapelle bei lVIa- 
netin sind Altarbilder von ihm: Johann von Nepuinucll, St. Wil- 
gefort und das IIuclialtai-blatt. Dlabacz.  
BelldZ-i Wilhelm, ein dänischer Bildniss-, Historien- und Genre- 
maler, geb. zu Odensee 1806, gest. zu Vieenza 1855. Er bildete 
sich auf der Akademie zu Copenhagen, und durch lleissiges Stu- 
dium nach der Natur zum geschickten Künstler, wie seine Genre- 
bilder beweisen, die er in Copenhagen ausfiihrte. Er brachte es 
auch in der Gescliichtsmalerei bereits zu einem erfreulichen Grade. 
Ein treifliches Gemälde in dieser Gattung ist seine Darstellung des 
Seetreffens, in welchem Christian IV. verwundet wurde. Zu An- 
fang des Jahres 1851 kam er nach München, und verfertigte hier 
das namhaft gewordene Genrebild, welches eine Gesellschaft von 
Künstlern (Portraits) in einem Münchner Iiaifeehause vorstellt, 
das durch eine schlagenddWahi-heit und Jiraft auf der letz- 
ten Kunstaussellung die. Theiluahme des Publikums im ungew-öhn- 
lichen Maasse erregte. Dieses Bild weist Bendz eine Stelle un- 
ter den geschicktesten Genremalern an. Uin sich in der Historien- 
malerei zu vervoll wmmnen wollte der Künstler 1833 eine Reise 
nach Rom unternehmen, stzirb aber leider in der Bliithe der Jahre 
in Vicenza plötzlich dahin. 
Bßnßdßlillßj so nennen die Franzosen den Castiglione. 
Benedetti, ilÜSCPha ein Iiupferstecher von Bologna, der zu An- 
fang des 18. Jahrhunderts blühte: Unter seinen Stichen sind zu 
erwähnen: 
D_er_ seelige Arcangelo Canetoli, nach Gmzißni- 
Einige Heilige, nach Fi-atta.  
Das Iiind Jesus, die Heiligen Theresia, Juliana. Bruno u. a., 
nach Albani. 
Er hat auch einiges geiitzt. 
Eine Carmeliter-Nonne, Maria Euphrosia Benedetäi, 
malte um den Anfang des 18. Jahrhunderts einige Bilder für as 
Kloster ihres Ordens, genannt St. Giuseppe alle Fratte. 
Benedetti, Matthäus, ein geschickter Edelsteinschneider zu Bo- 
logna, wo er 1525 starb. Näheres ist über sein Leben nicht bei auut.
        

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