Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1711592
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Beham etc. , 
Barthel. 
Beham , 
Schuld. 
Hans 
Maria mit dem Tocltenltopfe; H. 2 Z. 5 L., Br. 1 Z. 7 L. 
Die drei Hexen; H. 2 Z. 10 L., Br. 2 Z. 
vDas Urtheil des Paris; Diameter 2 Z. 
Diese beiden Blätter hat H. S. Bcham copirt. 
Der heil. Christoph, 1520; H. 2Z. 7L.; Br. 1Z. QL. 
Auf den zweiten Abdriicken sieht man im Ilintcrgrnnde linlss 
einige IIäuser, rechts zwei Baumstämme und in der Luft einen'En- 
gel, welches im ersten Drucke nicht ist. 
Zu Behanfs bessern Werken gehören ferner: 
Adam und Eva; H. 2 Z. H L., Br- 2 Z. 1L. 
Die Platte wurde später retouchirt. H. S. Beham hat das Blatt 
co irt. 
Die Entführung der I-Ielena; H. 10 L., Br. 4 Z. 5 L. 
 Dieses Blatt 1st von H. S. Beham copirt, eben so von einem 
Un enannten, dessen Stich sich von dem Originale durch das auf- 
recht stehende P im Worte "Baptus" unterscheidet. 
Lucretia; H. 2 Z. 5 L., Br. 1 Z. 8 L. 
Denselbcn Gegenstand, nur um ein Paar Linien grösser, schreibt 
Heineclie irrig dem A. Altdorfer zu. 
Kampf von nackten Männern zu Fuss, in Form eines Frieses; 
H. 2 Z., Br.10 Z. g L. 
Kampf zweier Meergötter; H. 11 L., Br. 2 Z. 11 L. Schön. 
Apollo und Daphne; H.  Br. 1 Z. 11 L. Die Platte wurde 
retouchirt. 
Drei Todtenliöpfe, 15219; H. 1 Z. 7 L2, Br. 2 Z. t L. 
Die zweiten Abdrüc re sind schwach, und die Initialen B. P. 
im ersten Drucke sind in ein Monogramm verändert, das in der 
Mitte das S zeigt.  
Ein junges Weib, welches die Fiisse wäscht; H. 2 Z. 6 L., Br. 
1 Z. 7 L. Copirt von H. S. Beham. 
Die drei Weiber im Bade; H. 2 Z. 10 L., Br. 2 Z. Copirt von 
der Gegenseite von dem obi en. 
Der Weltlauf, 1525; H. 1 Z. g L.? Br. 2Z. [t I.. 
Die schlafende Frau; H. 2 Z., Br. 2 Z. 11 L. Copirt von H. S. 
Beham und sehr täuschend von einem Ungenannten. 
Man erkennt die COPiG, die oft für das Original Yilt, an den 
starken Schatten in der Gegend des Iiopfes des Weilres, welche 
in der Wiederholung mit zwei Strichen, im_ Originale mit dreien 
bewirkt sind. Auch sind in der Copie die Wollten mit horizonta- 
len Strichen behandelt, die im Originale iiberdiess noch zarte 
Punkte zeigen.  
Der Genius mit einem Schilde; H. l Z. 11 L., Br. 10 L. Sehr 
schön. 
Portrait Herzog Ludwigs von Bayern; H. 4 Z. 11 L., Br. 5 Z. 
6 L. u. s. w.  
Beham: Hans 86133-1111, Maler und Iiupferstecher, geb. zu Nürn- 
berg 1500, gest. zu Frankfurt um 1550. 
Deryechte Name dieses Künstlers ist Beham, wie er sich selbst 
auf Seinem Wappen und seinen andern Werken nannte. Da- 
her ist es eben so irrig, wenn er in deutschen Iiunstschriften 
Böhm, Belun, und in französischen und italienischen Sehald Been, 
Hans Sebald de Boherne, Hisbean, Hisbens, Hisbins, Ilispanien, 
Peham genannt wird. Sein Vater ist wahrscheinlich der Hans Be- 
heim, welcher lllöäials ein Maler in den Nürnberger Biirgerbii- 
chern vorkommt. 
 Hans Sebald erlernte die Anfangsgründe der Kunst von seinem 
. Oheim (nicht Bruder) Barthel Beham, und trat hierauf in die Schule
        

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