Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1708117
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Aalst, 
Wilhelm van. 
Arnold oder Arthur. 
Aertsens, 
vieh, Kräuter, Harnische und Waden. Alle diese Werke zeiehnc 
sich durch treue Nachahmung der Natur, gutes Colorit und flei 
sige Ausführung aus.   
ABlSlI,  Van: ein berühmter Blumen- und Friichtenmale 
den die Italiener Gulielmo nennen, war Neffe und Schüler Everl 
Er hielt sich 7 Jahre in Italien auf und war vorzüglich in Flurei 
geschätzt. Sehr geriihmt ist sein C. J. Vitzen auf dem Iinthhan. 
zu Amsterdam; auch die k. b. Sammlungen haben schöne Sliiel 
von ihm. 
VVilhelm starb zu Amsterdam 1679, 59 Jahre alt. 
ABlSt, NlliOlilUS Välfl, liupferstecher, geh. zu Brüssel 1526, h 
fand sich schon um 1559 zu Rom und war daselbst noch 1012 a 
Leben. Seine Arbeiten beurkunden keinen grossen Iiiiustler, h 
sonclers die historischen; besser ist er in architektonischen Zeicl 
nungen. Drlehrere seiner Blätter sind mit A. V. A., andere mitl" 
V. A. ibrmis bezeichnet, denn er hatte auch einen Iilipfersliclive 
lag, in welchem viele Abdriielae von Platten anderer Wleister e 
schienen, die oft benutzt wurden und daher nicht zu den bessei 
gehören. Später erschienen seine Yerlngsartiliel unter der Atlrcs: 
der römischen Iiimsthiindler Thulnassin, luh. de Jiubeis jun. ur 
"V. Cenci. Malpe und Heineclae verzeichnen einige seiner Blätter 
Aelst, Pmvels van , Sohn des Peter Keck, copirte sehr täuschen" 
die Werke des Johann de Malause. Auch sein Vater nannte siz 
bisweilen Peter van Aelst.  
AGUGEXÖGS, griechischer Vasenmaler, dessen Name auf einer Pate" 
von Nola erscheint; in der Sammlung des Herrn Durand zu Pan-i 
Lettre a Schurn pur Il. Ilochette. Paris 1852. 
ACPOlIQHOS , ein griechischer Steinschneider, von welchem man d: 
Iiopf des lYIare-Aurel kennt.  
Aßrtgcn, Viln LßyClCU- S. Arthus Claessoon. 
AGITSCUS, Peter, auch Peter der Lange genannt, ein niederliind 
scher Maler, geb. zu Amsterdam 151g, gest. 1573, Ex. malte 1c. 
lose Gegenstände, todtes Wilclpret, Geflügel, Fische u. dgl. Ii 
chenstiiclte init dazu gehörigen Geschirren und Figuren, worin 
sich besonders ziuszeichnete. Er hat übrigens auch Verdienste i 
historischen Fache, ist aber nicht frei von Bizarrerie und Sonde 
barkeit; die Zeichnung ist aber currect, das Culnrit wahr, und A 
chitelatur und Perspektive nach den Regeln der" liunst behandelt. 
In der Valten Plhrrlsirche zu Amsterdam sieht man von ihm nie. 
rereGlasmalei-eien von 1555. Die Gallerie zu Wien besitzt vt 
ihm ein lebensgrosses Iiniestüelx, Bauer und Bäuerin vorstellend. 
Matham stach nach ihm vier seltene Blätter, welche unter de 
 Namen der vier Küchen bekannt sind. Ein ähnliches von H. Bai 
ist ebenfalls selten. 
Aertsensa Hclnnch: LCmdSChafts- und Cavalcadenmaler, von wt 
chem Lundßrsßel einige Bilder gestochen hat. Er war 1650 Mi 
glied der Bruderschaft des heil. Lucas zu Antwerpen, 
Aßrtsens; Arnold ÜdCr ArthuT; genannt Pieters, Peter des La" 
gen Sohn, zeichnete sich besonders als Bildnissmaler aus, liefer 
aber auch schätzbare Historien. Seine Gemälde sind in DeutscÄ 
land selten. 
        

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