Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1711494
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Bedas. 
Beechey , 
(BeechY) v 
William. 
der Composition und in Darstellung der Stoffe an die besten Ge- 
mälde der niederländischen Meister- Man findet sie in den Samm- 
lungen der Iinnstliebhaher und selbst in bedeutenden Gallerien. 
BedaFE befindet sich wahrscheinlich noch am Leben, wenigsteni 
arbeitete er noch 1827. 
Bedas, ein alter  und Schüler des Lysippus, der 
Bruder des Laippus oder vielmehr Daippns. Er stellte einen An- 
betenden dar, von welchem nach Visconti und Böttiger (Amalthea I- 
Vorrede S. 7) der anhetende Jüngling in Berlin eine Wiederholung 
seyn dürfte. Es ist zweifelhaft, 0b dieser von Plinius erwähnte 
Iiiinstler Eine Person mit dem Byznntiner Bedas ist, von welchem 
Vitruv sagt, dass es ilnu mehr am Gliiclie, als an der Geschicklich- 
keit gemangelt habe. 
BGdUSChi, AUtOIllO, ein Cremoner, Schüler f?) von Campi und 
desen Nachahmer, geb. 1567. Er malte in seinem 26. Jahre eine 
Pietä zu S. Sepolcro in Piaeenza und noch besser das Martyrthum 
des heil. Stephan. Lanzi II. 561. Er arbeitete noch 1607. In ver- 
schiedenen Kirchen Creinonds sind Bilder von ihm. Seine Toch- 
ter oder Schwester, Angela, war ebenfalls Malerin. aber sie ist 
nicht sehr bekannt. 
Beduzzl, AntQnlÜy Maler und Baumeister von Bologna, lernte bei 
,Joseph dal Sole und liess sich später in Wien nieder, wo er in 
 beiden Künsten viele Arbeiten hinterliess. Er war Ehrenmitglied 
der Clementina und blühte um 1720. 
"In dem bezeichneten Jahrhunderte lebte zu VVien auch ein Maß 
ler Carl Beduzzi, der auch Beducci geschrieben wird. Er 
scheint mit obigen in Verwandtschaft zu stehen. Nach diesem Künst- 
ler stach Schreitner die Himmelfahrt St. Leopolds, ein seltenes Blatt. 
Beechey, (Beechy), Vvllllarll, berühmter Portraitmaler zu Lon- 
don, geb. zu Burford 1755, ein Künstler, der neben Lawrence 
enannt werden muss, obwohl er diesem weder an Zartheit des 
ginsels noch im Geistvollen des Ausdruckes gleichkommt. Dennoch 
gewähren seine Portraite sowohbin Hinsicht auf vollkommene Aehn- 
lichkeit und ungezwungene Einfachheit der Zeichnung, als auf 
I-ilarheit und Glanz der Farbengebungldas höchste Interesse. Diese 
Bilder sind zugleich auch durch das Nebenwerk sehr gehoben: 
Gerüthschaften, Thiere, die Landschaften tragen das ihrige zum 
 gefälligen Schmucke bei.  
Fiorillo V. 677. führt Gödes Urtheil über diesen Künstler an, 
nach welchem- Beeehcy seine Gegenstände in einen Rosenschimmer 
hüllt, der zwar bei den schönen Mädchen, die sein Pinsel abcon- 
terfeit, recht artig lässt, aber der lVahrheit grossen Eintrag thut. 
Doch erkennt er unliiugbare Verdienste, vorzüglich in demjenigen, 
was bei Portraits dem erlindenden Genie des Künstlers überlassen 
bleibt. Er ist geistreich in der? Wahl der Stellung und sehr glück- 
lich. in der lebendigen Darstellung jener charakteristischen Haupt- 
ziigß eines Gesichts, in denen sich, in einem lYIoInente des erhöh- 
ten Lebens, die ganze Seele des! Menschen malt. 
Von seinen besten Arbeiten nennt Fiorillo: Lubin und Bosalia, 
 Clarissa llürlowe und Sohnes , wo dieser vor jener auf den Knien 
liegt; eine Gruppe von Kindern, die Almosen an einen Bettler 
atlßlhßilen und Miäs Mallon, ein Meisterstiick, das 1805 erschien. 
Diese Schauspielerin, der damalige Liebling des englischen Thea- 
terpublilauimis, ist in der Rolle vorgestellt, welche sie im Honigmo- 
nat hatte, als sie mit aufgehobenexn Ilixmger sich selbst andeuteud
        

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