Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - Boe
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1707650
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1711314
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Beatrizet, 
Nicolas. 
mythologische Gegenstände. 
-Venul von den Dornendes Rosenstuclses verwundet, nach Rafael, 
1552; 11. 7 Z., Br. 6 z. 2 L. 
Die Platte wurde in der Folge sorgfältig retouchirt, wie man glaubt. 
von Villamena. Die Abdriiclae dieser retouchirtexi Platte tragen die 
Adresse: Ant. Sal. ex. In den zweiten ist diese durch jene des 
Giov. Marco Paluzzi ersetzt. 
Der Neid aus dem Tempel der Musen gejagt; H. 8 Z. 5 L., der 
Rand unten mit den Versen 11 L., Br. f) Z. 7 L, 
Ph. Thomassin hat die Platte sorgfältig retouchirt, und folgende 
Ueberschrift beigesetzt: Baltasar Perutius Senen. inventor. In der 
Mitte des Randes liest man: Phls. Thomassinus exc. 
Cibele auf ihrem Wagen, nach Giul. Romano; H. 8Z. ohne Rand, 
Br. 6' Z. 7 L. 
Auch diese Platte hat Thomassin retouchirt, und die Adresse Sa- 
laniancsfs beigesetzt. 
Die Geschichte Apollo? und der Daphne, lt BL; H. 8 Z., der 
Rand 1 Z., Br. 6 Z. 6 L. 
Diese Stiche sind numerirt von l - 4, und jeder hat am Bande 
8 italienische Verse. In der Folge wurden die Platten von Thu- 
massin sorgfältig retouchirt. Der Inhalt der Blätter ist: Apollo 
tiidtet die Schlange Python; Daphne umarmt den Fluss Peneus, 
der ihr erlaubt in Gesellschaft von Nymphen zu gehen, Apollo": 
Verfolgung der Daphne, die Flüsse trösten Peneus über den Ver- 
lust seiner Tochter.  In den retouchirten Abdriiclteu sind einige 
Veränderungen. i i 
Bacchus von Liebesgöttern umringt, angeblich nach einer Zeich- 
nung Pialaefs gestochen, ohne Zeichen; H. 4 Z. 5 L., Br.6Z. gL. 
Die spätem Abdrücke tragen Salamanca's Adresse. 
Apollo und Venus auf ihren Wägen. Mit Versen am Rande. 
H. 5 Z. 10  Br. 3 Z. 2 L3! 
Die täuschende Copie eines Ungenannten erkennt man daran, 
dass von den vier Thieren, die vor den Wagen der Venus gespannt 
sind, nur das Pferd zwei Ziigel hat, anstatt dass. wie im Original, 
jedes der vier Thiere gezäumt ist, wodurch die Venus fünf Zügel 
erhält; H. 5  9 L., Br. 8 Z. 
Jupiter und (ianynied, nach Rafael. 
Dieses Blatt ist ganz in der Weise Marc-Antons gestochen, und 
dieses reicht hin, sagt Bartseh, unsern Künstler unter die Schüler 
jenes Meisters zu zählen. Am Bande sind zwei Stanzen, jede von 
vier Versen: Gioue uibrando il folgorante strale etc.; H. 6 Z. , der 
untere Rand l Z., Br. 8 Z. 2 L. 
Die Copie von der Gegenseite, gestochen von einem Ungenann- 
ten, trägt das Zeichen des Meisters mit dem YViii-fel.  
Eine Allegorie auf die Heirath und die Liebe, nach Rafael. 
Man erblickt auf einer Wollte Juno auf dem Wagen von drei 
Pfauen gezogen, und die Venus auf dem ihrigen mit dem Tauben- 
gespann. In der Höhe zwischen beiden ist Amor in der Luft. Un 
ten auf der Erde sieht man eine Taube zwischen einem Pfau mit 
einem jungen Geier, alle drei auf zwei Aesten eines kleinen Bai- 
mes sitzend. oAhJ Bande sind Verse, von denen der erste mit fo- 
genden Worten beginnt: Ifuno mi prendre, e l'altro mi tienstre- 
to etc.; ohne Zeichen; H. Ö Z. 7 L., Br. 8 Z. 
Das Opfer Priaps, nach einer Zeichnunr von Rafael oder Jul. 
 Romano. Unten sind zwei Stanzen, jede von vier Versen, cie 
mit folgenden Worten beginnen: Quanto honorato sei bcuigw 
baeco etc.; H. 4 Z. 6 L., der Band 1 Z. 5 L., Br. 10 Z. öby 
Es gibt von diesem] Blatte eine sehr schöne Copfe von der 0'
        

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